Episode 91: Roland Suttner, der Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Roland Suttner, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Österreich – und einem echten Salzkammerguter aus Bad Ischl. Roland erzählt von seinem Weg aus der Wirtschaft in die humanitäre Hilfe, von seinem Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo und davon, was es bedeutet, Verantwortung für eine Organisation zu tragen, die dort hilft, wo medizinische Versorgung zusammenbricht.
Es geht um Krisen, die oft viel zu wenig gesehen werden, um Menschen, die helfen wollen, und um die Frage, wie man sich die Hoffnung bewahrt, wenn man täglich mit der Härte der Welt konfrontiert ist. Und natürlich geht es auch um Bad Ischl, das Salzkammergut, Heimkommen, Weggehen und das Gefühl, zwei Welten in sich zu tragen.
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00:00:00: Nichts wieder, der Salzkammergut-Podcast von und mit Robert Steiner und Peter Zeitruf.
00:00:05: Servus!
00:00:06: Heute mit Roland Sutner aus Bad Isch.
00:00:08: So charmant es sein kann für mich hat sich das in der Lebensphase angefühlt also ein bisschen eng und ich habe mir wirklich gefreut auf's rausgehen.
00:00:16: Also das war klar.
00:00:18: was da genau kommt war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar nur dass es international ist.
00:00:22: Ich war Spracheninteressier.
00:00:24: die wollte irgendwie Einfach sehen, was da draussen alles gibt.
00:00:29: Aber welchen Weg genau das war?
00:00:32: In dem Moment will ich von dort weggehen und bin noch nicht so klar.
00:00:34: Als Geschäftsführer vom Ärzte ohne Grenzen Österreich spricht er im Salzkammergut Podcast über seine Heimat und das Weggeben – über humanitäre Hilfe, seinen Kongo-Einsatz und die Frage, was helfen wirklich bedeutet!
00:00:49: Immer dort, wo das medizinische System nicht funktioniert aus verschiedensten Gründen.
00:00:53: Das können Naturkontrastorfen sein, das können Konflikte sein.
00:00:57: Das kann einfach strukturelle Schwächen sein.
00:00:59: versuchen und wir die Lücken zu schließen.
00:01:02: Im Idealfall dann auch irgendwann wieder wegzugehen.
00:01:06: leider wird es immer weniger der Fall weil die Krisen tendenziell eher mehr werden.
00:01:11: Christi Wetter, Servus Robert, sprichst du fantisisch?
00:01:16: Wir sind nämlich bei den Metsen Saint-Fraudier.
00:01:19: Oh je, hast du das jetzt richtig ausgesprochen?
00:01:21: Ich würde mich nicht mehr darüber trauen!
00:01:23: Ich erzähle jetzt eine Geschichte.
00:01:24: ich habe für Disney gearbeitet und war natürlich in Frankreich Und ich hab mir immer so gestellt dass ich kein Französisch kann Hab's in der Schule überkappt, hab maturiert ein bisschen was wir verstanden und hab mit allen ihm auf Englisch gesprochen amerikanischer Konzern und habe dann immer gehört, wie die Franzosen über mich schimpfen.
00:01:39: Das war clever!
00:01:41: Ich war wahnsinnig schlecht im französischen Jahr.
00:01:43: Also so ehrlich bin ich wirklich... Ich hab sogar glaube ich auch meinen Fleck gehabt Wirklich?
00:01:47: Ja, es war einfach nett meifach.
00:01:49: Also diese Sprache ich würde sie so gern sprechen mit Franchère.
00:01:53: Das ist doch wunderbar!
00:01:54: Kannst du auch Ärzte ohne Grenzen sagen?
00:01:55: Kannst Du auch Ärzte ohne Grenze sagen?
00:01:57: Wir sind nämlich hier bei Ärzten ohne Grenz in Wien beim Roland Suthner.
00:02:01: der ist nämlich Chef oder kann man CEO sagen Chef von Ärzts ohne Grenen Österreich und er ist ein echter Salzkammergutler.
00:02:08: Ich stelle ihn mal vor unser heutiger Gast kommt aus dem Salzkammergutt genauer gesagt aus Bad Ischel wie wir sagen Bad Ischl Und trägt heute Verantwortung für eine der wichtigsten humanitären Organisationen in der Welt.
00:02:21: Er war in der Wirtschaft erfolgreich, war für Ärzte und Grenzen im Kongro im Einsatz und ist seit Februar Geschäftsführer von Ärzten und Grenzeln Österreich.
00:02:29: Jetzt bin ich gespannt ob das alles stimmt!
00:02:30: Herzlich willkommen im Salzkammergut.
00:02:32: Podcast Roland Zuthner.
00:02:34: Ja hallo, Willkommen bei uns und freut mich sehr dass ihr es nach Wien zu uns ins Büro geschafft habt.
00:02:38: Wir sind ja immer wieder in Wien.
00:02:40: unsere Hörerinnen und Hörern wissen das.
00:02:42: Wie oft bist du noch zu Hause im Salzkammergut, wenn du hier in Wien lebst und so eine wichtige Aufgabe hast?
00:02:48: Jetzt könnte ich sagen ständig.
00:02:50: Weil ich gerade letztes Wochenende dort war aber tatsächlich wahrscheinlich würde man so sagen zwei Monats Rhythmus genau.
00:02:58: Ich versuche es immer wieder, aber das ist doch ein Stück und gibt dann auch andere Lebensinhalte.
00:03:04: deswegen schaffe ich nicht so oft wie ich es gern würde.
00:03:08: Ich verstehe es natürlich bei so einem Job und vor allem Ärzte ohne Grenzen, ist ja ein sehr einnehmendes Feld.
00:03:15: Fangen wir vielleicht ausnahmsweise jetzt nicht... genau bei dir an.
00:03:17: Wir kommen definitiv noch lang genug zu dir, aber erklär uns mal denn viele kennen den Namen Ärzte und Ergrenzen.
00:03:24: wenn man jetzt Abtestungen macht ist das wahrscheinlich einer der beliebtesten humanitären Organisationen weltweit habe ich glaube nicht dass alle die Prinzipien dahinter verstehen beziehungsweise was Ärzten oder Grenzen von anderen Hilfsorganisationen unterscheidet.
00:03:39: Bringe uns damals jetzt uns einmal ins Bild!
00:03:42: Das mache gerne.
00:03:43: Ärzte an der Grenze ist eine medizinische Nothilfe-Organisation.
00:03:46: Das ist unser Fokus, humanitäre Organisationen mit medizinischem Fokus sind verschiedenste Kontexte über siebzig verschiedene Länder auf der Welt wo wir tätig sind und immer dort wo das medizinisches System nicht funktioniert aus verschiedensten Gründen.
00:04:01: Das können Naturkatastrophen sein, das können Konflikte sein Das können einfach strukturelle Schwächen sein, versuchen wir die Lücken zu schließen.
00:04:10: Im Idealfall dann auch irgendwann wieder wegzugehen.
00:04:13: leider wird das immer weniger der Fall weil die Krisen tendenziell eher mehr werden.
00:04:19: und wir sind ein internationaler Verein unabhängig deswegen weil wir unsre private finanzieren.
00:04:25: Wir sind also in unserer Aktivität abhängig von unseren globalen Spenderinnen Auch hier in Österreich aber auch weltweit Und das bedeutet, dass wir dann sozusagen sehr eigenständige Entscheidungen treffen können in welchen Kontexten wir agieren wollen.
00:04:41: Das hilft uns ja oft auch überhaupt den Zugang zu bekommen zu diesen Kontexts, die wir dort überhaupt arbeiten können.
00:04:47: Genau und wichtig ist für uns auch noch, dass man neutral und unparteiisch arbeiten.
00:04:52: Das bedeutet, neutral im Sinne von Beziehen nicht Stellung, wenn es zum Beispiel Konfliktparteien gibt.
00:04:58: Wir versuchen nur den humanitären Bedarf zu sehen und dann zu agieren und den Leuten zu helfen.
00:05:04: Und unparteiisch bedeutet das wir sozusagen unabhängig von Herkunft, Religionen, politischer Einstellung
00:05:12: usw.,
00:05:13: Menschen medizinische Hilfe zukommen lassen.
00:05:15: also da keine Diskriminierung vornehmen.
00:05:17: Das heißt
00:05:18: die Wirklichkeit geht's um den Eid der Ärzte Leben retten?
00:05:22: Genau das ist eigentlich die Basis dessen Und vielleicht ein weiterer wichtiger Punkt.
00:05:27: Das ist auch der Grund, warum man uns immer wieder sieht oder warum wir Stellung beziehen müssen.
00:05:32: Ärzte und Grenzen wurden von Erzten und Scholarlisten gegründet.
00:05:37: Und deswegen die medizinische Arbeit im Fokus, aber auch Témoignage – also Witnessing oder Zeugnisablegen in der Übersetzung.
00:05:46: Wir sozusagen wollen auch darüber berichten was wir sehen und die Weltöffentlichkeit auch darüber informieren.
00:05:53: Oft sind wir ja auch in Kontexten wo wir mit die Letzt sind und wo es sonst nicht mehr allzu viele Leute gibt oder Organisationen gibt, die darüber berichteten können.
00:06:03: Das sind wir auch eine wichtige Aufgabe, dass wir der Welt sagen wie es dann dort vor Ort teilweise zugeht.
00:06:09: In welcher Art und Weise macht sie das?
00:06:11: Weil das war auch ein Stichwort bei mir die Thema Narsch.
00:06:14: Aber wie hört man von euch, wie's vielleicht da draußen wirklich ist ohne die Brille einer einseitigen Berichterstattung sondern wirklich von Ärzten ohne Grenzen.
00:06:24: Also wir fokussieren uns tatsächlich immer nur auf unsere eigenen Augenzeugen-Berichte und Augenzeugberichte von also Mitarbeitenden und Patientinnen.
00:06:33: Das heißt, das ist keine politische Stellungnahme sondern tatsächlich wir stellen fest wie die medizinische Situation vor Ort ist.
00:06:40: Haben Menschen Zugang zum Gesundheitssystem?
00:06:44: Werden Menschen daran gehindert wird unsere Arbeit eingeschränkt oder behindert?
00:06:49: also über diese Dinge sprechen wir es ja tatsächlich nur über Dinge die uns tatsächlich betreffen oder die wir halt konkrete erleben.
00:06:56: Wenn man jetzt seinen Titel hört klingt das nach einer riesigen Aufgabe natürlich Wie erklärst du deinen Job jemanden, der mit humanitärer Hilfe bisher ein bisschen wenig zu tun hatte?
00:07:07: Ja also ich habe schon gesagt wir sind eine internationale Organisation eigentlich ein internationaler Verein.
00:07:12: auch in Österreich istverein gegründet und als Geschäftsführer für Österreich hab' ich so sagen ein gewisses Portfolio.
00:07:18: zum einen leite ich die Agenten und das Team in Österreich.
00:07:23: Das kann kurz dann noch erläutern Und zum anderen sind wir sozusagen internationaler Zusammenschluss.
00:07:30: Das kann man sich jetzt so ein bisschen vorstellen, wie die EU, wo einzelne Mitgliedsstaaten zu etwas zusammenkommen und noch etwas zu bewegen.
00:07:40: Unser internationales Netzwerk besteht aus Österreich als einer Mitgliedssektion von vielen anderem.
00:07:48: Ich bin in den Internationalen Krämen einer der Vertreter als Geschäftsführer und entscheidete dort gewisse internationale Agentenstrategien, welche Richtung wollen wir uns entwickeln?
00:08:00: und so weiter mit die operativen Dinge.
00:08:03: Die Steuer wird nicht hier von Österreich direkt, da haben wir sozusagen nur einen indirekten Einfluss.
00:08:08: Es gibt sozusagen einige globale Einsatzzentren – das sind wie als Österreich auch bei manchen von denen als Partner mit drinnen Und so können wir indirekt dann auch die Projekte mit beeinflussen.
00:08:20: Also in welche Länder gehen wir, wo ist der Bedarf am dringendsten?
00:08:23: Aber das haben wir eigentlich auf diese Einsatzzentralen ausgelagert – wenn man so will sowas wie Headquaters aber eben mit Fokus auf Einsätze, die dort die ganzen vorbereitenden Maßnahmen setzen und die Logistik koordinieren, die Einsatzmitarbeiter koordinieren usw.
00:08:38: Aber hast du trotzdem einen direkten Draht zu den Menschen, die da draußen an der Front sind?
00:08:42: Hast Du mit denen immer wieder Kontakt
00:08:44: bzw.?
00:08:46: Kannst du schlafen, wenn du dich an die denkst da draußen?
00:08:49: An den Orten wo es am meisten brennt aktuell.
00:08:52: Also der erste Teil ja wir haben sehr direkten Draht weil eine Aufgabe die wir hier in Österreich erhaben ist die Rekrutierung von Einsatzmitarbeiter und also sowohl medizinische als nichtmedizinische.
00:09:06: und letztes Jahr sind über das österreichische Büro hundert sechs glaube ich hundert sechs Kolleginnen sozusagen Einsätze in über vierzig Länder rausgegangen.
00:09:18: Und längere, kürzere Einsätze wie schon erwähnt haben medizinisch nicht medizinische und die sind vom regulären Projekten in sagen wir mal halbwegs sicheren Gegenden bis hin zu Einsätzen hat mir im Gasastreifen in anderen Konfliktgebieten.
00:09:38: Ich meine ich selbst Ich habe das Eingangs erwähnt, auch einmal nur für sechs Monate in einem humanitären Hilfsprojekt von Ärztione Grenzen in der Demokratischen Republik Kongo.
00:09:51: Und damals haben wir natürlich auch Gedanken gemacht über das.
00:09:54: wo gehe ich dahin?
00:09:55: wie sicher ist es?
00:09:57: Das konkrete Projekt, wo ich war, war auch ein hochrisiko-Gebiet mit speziellen Sicherheitsprotokollen.
00:10:06: Ich habe dann für ein Stand gelernt, dass Ärzte ohne Grenzen das halt sehr ernst nimmt.
00:10:10: Also unsere oberste Prämisse ist immer.
00:10:13: wir müssen unseren Mitarbeitenden schützen.
00:10:16: nur so können wir Hilfe leisten und da gibt es einfach rote Linien über die wir nicht drüber gehen können und wenn sie nicht gewährleistet sind, dann müssen wir uns auch manchmal zurückziehen.
00:10:24: Es gab auch Fälle wo wir Projekte evakuieren müssten, manchmal temporär, manchmal langfristig Und ich hab das schon sehr deutlich gespürt, wie ernst wir das nehmen.
00:10:34: Das hat dann auch persönliche Konsequenzen, indem man es an sie eingeschränkten Bewegungsradius zum Beispiel hat.
00:10:40: Aber das führt halt dazu, dass unsere Mitarbeitenden sicher sind.
00:10:45: Hundertprozentige Sicherheits gibt's nicht einmal bei uns und schon gar nicht in den Kontext, in denen wir arbeiten.
00:10:51: Die Prämie ist natürlich Risikominimierung ... und einfach wirklich ständige Revaluierung der Situation.
00:10:59: Und ist das vertretbar?
00:11:02: Ist es safe
00:11:03: enough?".
00:11:04: Aber jetzt staune ich schon ein bisschen, weil du hast erzählt, du hast so ein Hundertsechs Menschen rekrutiert oder hat sie ihr rekrutieren und habt in diesem Jahr, wenn man das so schirch sagen darf an die Front geschickt... Und das wundert mich, weil ich höre immer nur in Österreich finden wir schon keine Ärzte für die Gemeinschaftspraxen.
00:11:22: Für die Spiteela und so weiter – wie schafft sie das bitte?
00:11:24: Und vor allem noch mit dem Hintergrund?
00:11:27: Ja tatsächlich ist es so, ich habe sehr kurz erwähnt, die Einsätze sind auch unterschiedlich lang und vielleicht ist das der Moment wo man das gut klarstellen können.
00:11:36: natürlich der Name Ärzt ohne Grenzen Triggert, dass man automatisch sehr viel an Ärzte und Ärztinnen denkt.
00:11:43: Man vergisst dann sogar schon das restliche medizinische Personal von denen es noch ganz viele gibt.
00:11:47: Wir rekrutieren Hebammen, wir rekrutiren Pharmazeuten und Pharmazeutinnen also bunter Spektrum an medizinischen Berufsfeldern.
00:11:57: Krankenpfleger, Krankenpfleggerinnen... aber eben auch nicht medizinisches Personal.
00:12:02: Damit die medizinischen Operations vor Ort stattfinden können, braucht es Finanzadministrationen und HR.
00:12:10: Wir müssen lokale Mitarbeiter einstellen.
00:12:12: Es braucht Techniker.
00:12:14: Wir haben Brunnenprojekte.
00:12:15: Es brauchen Hygienespezialisten usw.
00:12:19: Das heißt, das ist eine bunter Strauß.
00:12:22: Deswegen geht's zum einen nicht nur um die Ärztinnen und Ärzten.
00:12:25: Aber es stimmt schon, was bei den Ärztenden schon der Fall ist ... in der Tendenz, die Einsätze etwas kürzer sind.
00:12:32: Die können das relativ oft mit ihrer beruflichen Tätigkeit verbinden indem sie sich einmal temporär freistellen lassen und dann immer von Einsatz gehen.
00:12:42: Ich meine es gibt immer den ganzen Fächer.
00:12:44: Es gibt auch Leute Ärzte aber auch nicht Ärzten, die das wirklich als Karriere bei uns machen und sozusagen von einem Einsatz in dem nächsten gehen.
00:12:52: Aber es gibt auch die, die sozusagen im Projekt einen Einsatz gehen Dann wieder in ihren regulären Job zurückkehren, vielleicht wiedergehen.
00:12:59: Also auch da gibt es sehr viel Vielfalt und sehr viele verschiedene Portelle.
00:13:03: Bei allem, was du berichtet bekommst, verzweifelst du aktuell an der Welt?
00:13:10: Ich würde nicht sagen verzweifeln an der welt aber natürlich ich glaube das ist für mich und für mein ganzes Team für alle die arbeiten oder auch international für MSF arbeiten.
00:13:22: Natürlich prasseln jeden Tag viele nicht wahnsinnig positive Nachrichten ein und das trifft uns alle schon einfach als Privatpersonen genug, wenn man die Nachrichten schaut.
00:13:34: Und wir kriegen dann oft natürlich noch deutlich mehr Hintergrund, Zusatzinformationen, die wir auch brauchen haben auch darüber reden zu können und da müssen wir schon aufpassen.
00:13:46: Da versuche ich auch auf mich selbst aufzupassen oder versuchen wie auch unser Team aufzupassen indem dann schon auch immer wieder ein Check machen und so.
00:13:58: Wo stehen wir?
00:13:59: Da geht es uns gut damit, findet man noch genug Abstand von den Themen.
00:14:03: verzweifeln glaube ich ist weder bei mir noch nämlich das Wahnsinnige in meinem Team war weil es ist irgendwie alternativenlos.
00:14:10: also ich glaub wir haben alle diesen intrinsischen Drive in uns zu sagen Wir müssen helfen.
00:14:16: Es sind Einzelschicksale letztendlich ja Wir generieren.
00:14:20: Also wir reden ein bisschen genereller dieses Land, über diese Krise und so.
00:14:25: Aber in Wahrheit ist natürlich überall ... sind es einzelne Menschen, einzelne Familien die leiden, denen wir versuchen zu helfen.
00:14:33: Und da ist einfach der Antrieb, jeder Patient, jede Patientin mehr ist ein Gewinn.
00:14:39: Und das parallel womöglich wieder andere Baustellen sozusagen dazukommen oder Probleme auftreten?
00:14:46: Okay, das haben wir nicht in der Hand, auf das müssen wir reagieren!
00:14:50: Aber ich glaube der Antrieb ist groß genug, dass das auch sehr viel hilft und man die Energie findet immer weiter zu machen.
00:14:59: Jetzt gibt es wahnsinnig viele Krisenherde auf der Welt aktuell!
00:15:02: Und ich würde sagen, es gibt so diese Primetime-Krisen von denen man ständig hört aber geht davon aus, dass es trotzdem auch Krisen herde gibt da draußen wo eure Leute sind, wo Wahnsinnigviel Schicksal passiert, die in den Medien zu kurz kommen.
00:15:16: Wünschte du manchmal, dass die Medien manche Krisen ernster nehmen?
00:15:20: bzw.
00:15:21: welche sind es aktuell wo du sagst da passiert so viel das sollt viel mehr in den Berichterstattung gehen?
00:15:27: Also das ist definitiv so.
00:15:29: aber es ist sicherlich auch ein allgemeines Thema der Aufmerksamkeitsspanne die nicht größer wird und dann natürlich eine Welt, die – ihr habt sie schon angesprochen – auch durch viele Krisen aktuell gezeichnet ist.
00:15:43: Und dann gibt es ja zum Glück noch ganz viele andere News, die man auch konsumiert.
00:15:47: Nicht alles nur negativ, aber auch zum Glück ein positives politische Lage und andere Dinge.
00:15:53: Also das ist einfach auch viel!
00:15:54: Jeder hat dann noch sein eigenes Leben, seinen eigenen Ergäntern also alles total nachvollziehbar.
00:16:00: Das ist sicherlich einer unserer Challenges mit der wir kämpfen und sozusagen immer wieder den Scheinwerfer auf die Themen zu lenken wo wir sehen, dass sie eigentlich proportional viel größer sind als sie in der Aufmerksamkeit erwähnt werden.
00:16:14: Ein typisches Beispiel wäre da zum Beispiel die Krise im Sudan, die massiv ist mit Abermillionen von Vertriebenen und die einfach immer noch punktuell ein bisschen Aufmerksamkeit bekommt aber immer nur dann wenn wieder spezielles Event ist oder sich vielleicht gerade eine politische Situation etwas ändert, aber in Wahrheit deutlich zu wenig.
00:16:36: Ein anderes Beispiel ist die aktuelle Situation mit diesem Ebola-Krankheitsausbruch.
00:16:44: Also so traurig das jetzt ist und dass eine sehr dynamische Situation sich jetzt entwickelt, aber jetzt ist auf einmal die Demokratische Republik Kongo und eingeschränkt Uganda, aber hauptsächlich demokratischer Republik Kongo sozusagen wieder in der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch nicht mit der Allgemeinheit der Probleme, die es dort gibt, also die wir normalerweise dort bearbeiten sondern halt jetzt aufgrund dieser konkreten Ebo- oder Krankheitausbruchs.
00:17:13: Und in ein paar Wochen wird sich möglicherweise der Fokus dann wieder woanders hinverschieben, wir haben das auch gesehen.
00:17:21: In den letzten Monaten letztes Jahr war natürlich sehr viel Fokus auf die humanitären Situation in Gaza teilweise Westjordanland aber hauptsächlich Gaser Und dann kam eben vor wenigen Monaten die Krise in Naost im Iran, im Libanon dazu.
00:17:37: Sofort hat sie natürlich die Aufmerksamkeit dahin verschoben.
00:17:40: und das wäre ein anderes Beispiel, dass man viel zu wenig über die humanitäre Lage, die immer noch katastrophal trotz diesem fragilen Waffenstillstand jetzt gibt dort.
00:17:51: aber darüber wird natürlich viel zu weniger gesprochen.
00:17:54: Es ist eine Position hier auf sechs Jahre beschränkt.
00:17:57: Das ist immer so, damit sich einer festsaugt.
00:17:59: Du hast in unserem Vorgespräch gesagt, sechs Jahre von Februar weg in die Zukunft gesehen.
00:18:05: Was möchtest du bewirkt haben nach deinen sechs Jahren?
00:18:11: Also ich möchte einfach sowohl Ärzte ohne Grenze Österreich stärker machen.
00:18:15: und was bedeutet das?
00:18:18: Wenn wir stärker werden, wenn wir mehr Öffentlichkeit bekommen dann passieren drei Dinge weil es sind unsere Hauptaufgaben Wir fundraise in Österreich, weil wir eben vom privaten Spendenabhängig sind.
00:18:30: Wir werden jetzt schon unglaublich großzügig unterstützt von Hundertfünfundsechzigtausend Spenderinnen in Österreich.
00:18:36: aber wenn es uns gelingt ist noch weiter wachsen zu lassen diese Zahl zu erhöhen und mehr finanzielle Mittel zu rekordieren dann können wir wiederum mehr internationale Projekte mitfinanzieren und damit mehr Patientinnen betreuen.
00:18:49: also das ist auf jeden Fall einmal ganz hoch oben.
00:18:52: Indirekt bedeutet es auch, wenn man noch bekannter wird und du hast eingangs erwähnt.
00:18:56: Wir haben einen großen Bekanntheitswert.
00:18:58: aber wenn wir das weiter steigern können dann bringen wir eben auch mit den gerade erwähnten Themen besser durch.
00:19:04: Wir versuchen auch politische Einflussnahme zu machen, das heißt mit unseren Messages oder mit unseren Forderungen durchzukommen.
00:19:11: Das wäre eine wichtige Priorität.
00:19:12: und eben auch die Anzahl der Einsatzmitarbeiterinnen, die dann direkt sozusagen in unseren Projekten Mitarbeiter aber die auch wichtige Funktionen haben wenn sie zurückkommen weil das sind eben genau die Sprachware die berichten können wie es in den verschiedenen Teilen der Welt zugeht.
00:19:27: also wenn wir das weiter erhöhen können dann ist schon sicherlich viel gewonnen.
00:19:31: Boah, klingt nach viel.
00:19:33: Aber du kommst und das ist die Schöne aus Partischel.
00:19:36: drum sitzen wir heute auch zusammen.
00:19:37: was konkret aus dem Salzkammergut trägst du eigentlich noch in dir?
00:19:43: Also ganz sicher mal ein bisschen noch den Dialekt ja immer wieder durchkommt.
00:19:48: Den bekommen wir schon noch raus.
00:19:52: Wasser!
00:19:53: Der kriegt man schon noch Wasser.
00:19:55: Wir bemühen uns.
00:19:58: Und schon eine Verbundenheit mit dem Salzkammergut.
00:20:01: Ich habe sie vorher gesagt, ich bin zwar nicht so oft dort wie vielleicht gerne wäre, aber bei billiger Ausrede oder?
00:20:07: Man ist immer so oft da, wie man es halt einrichtet und wie man die Priorität setzt.
00:20:11: Aber auch da gibt's halt verschiedene Themen.
00:20:16: Nein, aber ich hab immer wohliges Gefühl, wenn ich zurückkomme in den Salzkammern gut.
00:20:21: Ich bin aber schon einer von denen der sozusagen bewusst gewählt hat, nicht im Salzkamercut jetzt zu wohnen.
00:20:28: Ich fahre gerne als Besucher hin und freue mich auf Merker.
00:20:32: Wenn ich zu lang nicht war, dann zieht es mir wieder hin.
00:20:35: Und meistens ist aber für mich auch okay, wenn ich dann nach ein Wochenende oder noch ein paar Tagen und hin- und wieder ein bisschen länger so sagen werde, dann halt wieder zurück in dem Fall jetzt wieder Richtung Wien vor und sozusagen dauer mein Leben dafür.
00:20:48: Also ein bissel die beiden Welten das ist schon etwas was ich ganz gern habe.
00:20:53: Du bist Ninzeneunundneinzig ausgesogen, die Welt zu erobern.
00:20:56: Du hast da im Badischl Maturier in der Hack.
00:20:58: Was war die Vision für dein Leben?
00:21:02: Ich habe zu dem Zeitpunkt, aber für mich die Vision noch nicht so ganz klar.
00:21:08: Ich war sehr wirtschaftlich interessiert und eben international interessiert.
00:21:12: also das war es und deswegen bin ich auch nach Wien gegangen um internationale Wirtschaft zu studieren.
00:21:17: Internationale Betriebswirtschaft ... ich hab gemerkt im Laufe der Jugend dass man ein bisschen zu eng wird in Ischle Und es gibt ja verschiedene Orte im Salzkammergut und ich habe dann im Laufe der Zeit einige ein bisschen besser kennengelernt.
00:21:32: Aber Bad Ischl ist wunderschön, aber halt schon weit drinnen im Salzkamergut.
00:21:36: Man kann es ein bissel von den Bergen umgeben.
00:21:39: So charmant das sein kann!
00:21:40: Für mich hat sich das in der Lebensphase angefühlt, also ein bisschen eng... ...und die haben mir wirklich gefreut aufs Rausgehen.
00:21:47: Also das war... Das war klar.
00:21:49: Was da genau kommt, war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar nur dass es international ist.
00:21:54: Ich war spracheninteressiert, ich wollte irgendwie einfach sehen was da draußen alles gibt.
00:22:00: aber welchen Weg das war würde man sagen in dem Moment wie von dort weggegangen bin und nicht so klar.
00:22:06: Aber sprachen interessiert klingt gut, du sprichst glaube ich vier Sprachen oder?
00:22:10: Ja genau ich habe bei einem Studium halt den Spanienstudio dann später dann in Chile gelebt also in Spanisch fühle mich ganz wohl Und ja, in Französisch, das hast du eingangs gesagt.
00:22:20: Also warst jetzt nicht der Beste im Französischen Schule?
00:22:23: Leider!
00:22:24: Ich glaube meine Französische Professorin wird auch verblüfft sein, dass es mich in einem französischsprachigen Kontext hinter dem demokratischen Republik Kongo verschlagen hat und das war ein tatsächlicher Herausforderung.
00:22:34: also ich würde jetzt nicht sagen, dass er hervorragend ist aber es war eine harte Schule die sechs Monate in Kongo um sozusagen das Französisches so weit zu verbessern, damit man dort sinnvoll arbeiten kann.
00:22:45: Also es geht... Drei Sprachen gut und französisch geht auch so halbwegs.
00:22:51: Und tatsächlich bist du dann aber zuerst in die Wirtschaft gegangen, oder?
00:22:55: Ganz genau nach dem Studium habe ich ein... Ich würde sagen, Karrieren sind ja... Es gibt Leute, die eine klare Vision haben.
00:23:04: sehr oft In meiner Erfahrung sind es auch ein bisschen Zufallsprodukt.
00:23:07: Man klopft an ein paar Türen an und schaut in seinen Bekanntenkreis Oder manchmal kriegt man andere Inputs Genau, und bei mir war es ein Weg in der Wirtschaft.
00:23:16: International war für mich immer klar, ich habe dann ein paar Jahre bei Kika Leiner damals gearbeitet in den internationalisieren.
00:23:24: Und das war auch spannend aber wahrscheinlich war es nicht international genug weil ich dann irgendwann entschlossen habe sozusagen dabei Ende zwanzig mein Job dort ... aufzugeben, um eine längere Reise zu machen.
00:23:40: Ich war dann acht Monate in verschiedenen Teilen der Welt unterwegs.
00:23:44: Das ist ein Basics, so typisches Backpacking halt und ich glaube im Nachhinein betrachtet ist das wahrscheinlich auch so ein bisschen der Grundstein für den heutigen Job gelegt wurde weil ich dort halt einfach Ja, schon auch versucht hab hinzuschauen.
00:24:00: Also das war natürlich auch eine schöne Reise und schöne Spots aber halt auch bewusst auch viele Spots wo es halt arm war, wo die Zustände nicht besonders gut sind über in Indien, wo man Dinge sieht, die nicht immer einfach sind aber auch an vielen anderen Orten.
00:24:16: und ja irgendwie das hat mich immer mit begleitet diese Erkenntnis damals schon dass ich sage Wer bin ich mit Ende zwanzig?
00:24:24: Dass ich da jetzt irgendwie durch die Weltgeschichte tingeln kann, während die Leute vor Ort wirklich ein unglaublich schweres Leben haben.
00:24:32: Und egal was sie tun werden nie in die Position kommen werde, in der quasi schon mit Endezwanzig bin und...
00:24:38: In der du hineingeporen bist!
00:24:39: ...in der ich hineingeboren bin und nicht einmal in einer privilegierten Situation hineingeborn, sondern einfach nur weil halt die Stadtvoraussetzungen entsprechend gut sind.
00:24:51: Das hat mich schon immer weiter beschäftigt.
00:24:56: Aber das war damals noch nicht so, dass ich dann klick gemacht hätte und gesagt habe, wer humanitäre Arbeit oder so.
00:25:03: Ich war damals auch mehr auf dem Wirtschaftsdampfer und bin nach dieser Reise nach Chile gegangen mit meiner damaligen Partnerin eigentlich mehr als Abenteuer.
00:25:13: Unsere Jobs waren sozusagen ja nicht mehr vorhanden weil wir nicht für diese Reise aufgegeben haben Und wir haben uns damals eben zugetraut, ja probieren mal ganz woanders Fuß zu fassen und sind dann nach Chile gegangen.
00:25:26: Mir hat da weniger so auf gut Glück und das hat aber gut funktioniert.
00:25:31: Ich war dann über zwei Jahre da, hab da verschiedene Jobs gefunden auch wieder in der Wirtschaft viel gelernt einfach ganz andere Zugänge und genau bin dann mit, glaube ich, ca.
00:25:43: thirty-dreisig weit.
00:25:44: damals zurückkommen in Österreich war bewusste Entscheidung, weil Chile ist super und schön.
00:25:51: Und es hat mir wahnsinnig gefallen.
00:25:52: aber wenn du dort länger bleibst musst du irgendwann für ein Leben dort und gegen ein Leben in Österreich entscheiden, weil's halt einfach sehr weit weg ist und das einfach nicht möglich ist dass man ständig hin und her pendelt.
00:26:03: Genau und ich wollte zurück nach Österreich und war dann zehn Jahre in der Verpackungsindustrie und hab da nochmal Karriere gemacht.
00:26:09: Aber nach und nach habe ich gemerkt... Das ist es irgendwie nicht.
00:26:16: Also hat man Spaß gemacht, das waren internationale Jobs viel erlebt.
00:26:19: aber so diese Frage nach dem was bewirke ich da eigentlich außer dass sich für Leute die ich nicht persönlich kenne mehr Geld verdiene?
00:26:30: ja das war sozusagen irgendwann zu wenig und ohne noch zu wissen dass mich zu Ärzte eine Grenze verschlagen wird weil ich vermiedere irgendwie klar So mit forty-fünf war eigentlich mein Plan so ungefähr in der Hälfte einer Karriere, wenn man so will.
00:26:45: Also das ist ja ein bisschen flexibel.
00:26:46: aber das war so mein Gedankengang dass ich dann wirklich was anderes machen möchte.
00:26:50: Dass ich aus dem typischen Wirtschaftsleben rausgehen will und etwas anderes machen will.
00:26:54: Es war nicht genau zu dem Zeitpunkt sondern ein bissel früher.
00:26:57: Und dann habe ich tatsächlich halt einfach meinen damaligen Job wieder aufgegeben um mir einfach Zeit zu nehmen, Zeit zu reflektieren Ja, vielleicht auch wieder einmal auf ein besseres Tempo zu kommen.
00:27:10: Auf ein natürlicher Restempo.
00:27:12: und ja viele Zufälle und ein bisschen ein offenes Visier haben dazu geführt dass ich dann zum Glück auf jetzte ohne Grenzen gestoßen bin.
00:27:20: Jetzt mach man Cut bei dieser Geschichte mal!
00:27:22: Gehen wir nochmal auf diese Reise zurück und auf das Ausland generell.
00:27:25: was würdest du sagen welches Land hat dir am meisten geprägt außer Österreich?
00:27:30: Welches Land lebt am meisten nach wie vor in dir Chile oder war es ein Land auf der Weltreise?
00:27:35: Ein Studienort in Spanien.
00:27:40: Wahrscheinlich, wenn ich mich für eins entscheiden müsste dann wahrscheinlich Spanier einfach weil das halt früh war im dritten Studienjahr oder so mit Anfang zwanzig und Also aus jetziger Sicht sehe ich das natürlich nicht mehr so, aber damals war es schon ein großes Abenteuer.
00:27:59: Es waren auch andere Zeiten mit wie man connectet war und so weiter.
00:28:07: Das ist schon so.
00:28:08: Und ich merke jedes Mal wenn ich nach Spanien fahre – ich habe auch ein paar Freunde dort, weil ein paar Freunde aus Chile mittlerweile auch dort leben und so – und immer wenn ich noch in Spanier komme, ist das schon ein bisschen so eine Gefühl wie zweite Heimat.
00:28:19: Das wäre wahrscheinlich in Chile auch so, nur weil sie eben weit weg ist habe ich dann seitdem immer dort lebbar und noch einmal dort.
00:28:28: Ich würde gerne wieder hin aber das ist halt einfach nicht so dass es jedes Jahr auf der Gänder steht oder so genau.
00:28:34: vielleicht ergibt sich das wieder mal also von dem her Spanien wahrscheinlich eher so das was am ersten noch neben Österreich und Salzkammer gut Heimatgefühle auslöste.
00:28:45: Aber wenn du an die Reise und das Ganze denkst im Ausland, bevor wir jetzt wirklich dann zurückkommen und zu Ärzte ohne Grenzen.
00:28:52: Wenn man sich auf so eine Reise begibt... Und ich meine es nicht nur deine Weltreise sondern generell dieses Ausland.
00:28:58: Glaubst Du, kommt man je wieder richtig zurück?
00:29:05: Es gibt immer diese Komponente, dass du dann irgendwie nie ganz mehr so richtig ins Haus bist.
00:29:13: Andererseits ist immer die Frage, was du oder wie du zu Hause auch definierst.
00:29:19: Und ich glaube, bin jemand der zuhause nie so wahnsinnig geografisch gesehen oder gespürt hat sondern mehr... Wie ist da Lebensgefühl?
00:29:30: Habe die richtigen Leute um mich und für mich gibt es auch eine gewisse Flexibilität weil mit den richtigen Leuten um mich kann ich mir an ziemlich vielen Orten vorstellen dass ich mir ziemlich heimisch fühle Und ich glaube, das ist auch das, was ich von vielen auch gehört habe.
00:29:49: zurückzukommen auf diese Studienaufenthalte im Ausland.
00:29:52: Da hört man ja oft die Geschichte von Leuten, deren objektiv nicht so attraktiven Orten, wo man gesagt hat, warum bist denn da hingangen?
00:30:01: Die kommen dann mit Geschichten und Lebenserfahrungen und so zurück und haben das total genossen bei sie eben sehr oft um die Erfahrungen, um das Umfeld usw.
00:30:09: und halt nur in zweiter Linie um den Ort.
00:30:13: Für mich, das mag für andere ganz anders sein.
00:30:16: Insofern habe ich es auch nie so tragisch gefahren.
00:30:17: aber klar groß war das auch wie zum Beispiel nach dem Einsatz in der demokratischen Republik Kongo zurückgekommen bin.
00:30:24: Das ist natürlich ein unglaublicher Kulturschock zuerst in die eine Richtung und dann in die andere Richtung und sozusagen auch wieder zu akzeptieren dass die Probleme die wir halt hier als Probleme haben oder wahrnehmen heute auf einem anderen Level sind als die Probleme, die Personen dort haben.
00:30:42: Das ist teilweise schwer, dass man sich wieder einkliedert und sagt ja ich nehme das hier alles genauso ernst.
00:30:48: Und gibt den gleichen Stellenwert wie dort, das ist manchmal schwer.
00:30:53: Dazu
00:30:54: kommen wir aber noch in Kürze weil das eine spannende Geschichte.
00:30:57: Vorher sehe es ein bisschen auch so als Gesicht fällt der Weiterung oder wenn man ins Ausland kommt?
00:31:02: Wenn man andere Ecken von der Welt zieht und kennen lernt.
00:31:05: bei dir war er eher ein Wechsel.
00:31:08: Nämlich ein Wechsel.
00:31:09: Oder war es eine Sinnfrage oder eine Lebensentscheidung, dass du dann gesagt hast zur Schluss mit der Wirtschaft eingehens ins humanitäre Business?
00:31:17: Nein.
00:31:18: Es war schon eine bewusste Entscheidung eben raus aus der Wirtschaft wie ich es vorhin erwähnt habe und ich möchte auch noch erwähnen.
00:31:24: Also Sinn gibt's definitiv auch im kommerziellen Bereich ja.
00:31:28: also ich hab aber auch in der Verpackungsindustrie gearbeitet und Produkte müssen verbackt werden zum Beispiel sonst wären Lebensmittel können nicht transportiert werden.
00:31:36: also um den Sinn allein gehts nicht.
00:31:40: Ich würde sagen, für mich war es mit der Impact die Wirkung.
00:31:45: Eben kann ich vielleicht im Idealfall irgendjemand helfen?
00:31:50: In dieser Phase, wo ich da eben aus dem Job bin und überlegt habe verschiedene Ideen gehabt.
00:31:54: Ich hab auch überlegt ob ich in Richtung Lehrer gehen möchte weil ich glaube auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kann extrem... bereichernd auf deiner Seite auch halt auf wichtig für die Kinder und Jugendliche sein.
00:32:08: Und ich glaube, das wissen wir alle, wenn man gute Lehrer gehabt hat, können gewaltig prägen.
00:32:13: Schlechte auch!
00:32:16: Insofern gab es dabei Ideen also jetzt nicht vollkommen klar.
00:32:20: Ich war auch ein bisschen naiv um ehrlich zu sein weil ich war eben seit dieser Weltreise damals da habe begonnen zu spenden für verschiedene Organisationen auch für Ärzte und Grenzen aber auch für andere Dinge, die mir halt wichtig waren immer einen kleinen Teil meines Einkommens.
00:32:33: Aber irgendwie habe ich den Konnex nie gekriegt, dass das ja nicht nur Organisationen sind an die ich spenden könnte sondern für die auch arbeiten könnte.
00:32:41: Und eigentlich erst in der Phase wo ich dann eben selbst draufkomme bin, dass man zum Beispiel eine Grenze auf einen humanitären Hilfsseinsatz gehen kann.
00:32:51: unter gewissen Voraussetzungen hat es bei mir dann Klicke gemacht und gesagt ah das ist ja eigentlich auch eine Option.
00:32:59: Und natürlich, das ist eigentlich auch ein riesen Industriezweig.
00:33:03: Und da gibt es Jobs leider heute ein bisschen weniger durch diese öffentliche Mittel, die gekürzt werden – also es trifft jetzt zwar nicht uns wie ich erklärt habe wir haben ja private Mittel aber andere haben ja deutliche Kürzungen hinnehmen müssen, aber nichtsdestotrotz, es ist ein großer Sektor, insofern auch ein großer Arbeitgeber.
00:33:22: Aber für mich war das immer so, es sind die Organisationen, die ich unterstütze.
00:33:26: Die waren weit weg genau und das hat erst einmal in meine Aufmerksamkeit kommen müssen.
00:33:30: Und wahrscheinlich auch wie wir vorher gesagt haben zum Beispiel der Name Ärzte ohne Grenzen, da haben wir doch gedacht, ich bin ja kein Arzt also was brauchen wir dort?
00:33:40: Das hat sich dann eben gezeigt, da gibt's durchaus vielfältige Spektrum an Fähigkeiten, die man hier braucht.
00:33:46: Aber dann nehmen uns mit und erzählen uns die Geschichte, wie bist du jetzt dazu gekommen
00:33:50: Genau.
00:33:51: Ich habe ein MBA gemacht, ein bisschen später in meiner Karriere schon so berufsbegleitend einen internationalen MBA und dort habe ich verschiedene Studienkollegen gehabt, österreichische internationale Leute Und viele Jahre danach.
00:34:06: zum Glück gibt es heutzutage so Dinge wie LinkedIn und dergleichen dass man nicht ganz den Kontakt verliert, da habe bei einem Kollegen gesehen also Auslatseinsätze fürs Internationale Rotbekreuz gemacht hat spannend, weil der war.
00:34:17: Und in meiner Erinnerung war er Finanzmanager und man dachte was tut der als Finanzmanagier da immer einsatz in Afghanistan und so?
00:34:24: Dann habe ich den halt kontaktiert und hab mit dem dann mal länger telefoniert und haben das alles erzählen lassen.
00:34:29: Der war eigentlich dann der, der mir diese Idee gegeben hat diesen Connex zu sagen ja warum eher?
00:34:35: also warum kann er das als Finanz-Managier?
00:34:37: warum sollte ich das nicht können?
00:34:38: Die muss
00:34:38: trotzdem reingretchen!
00:34:40: Man hat zehn Jahre keinen Kontakt mit jemandem.
00:34:42: Man liest es auf LinkedIn, man ruft normalerweise nicht sofort an.
00:34:46: Warum hast du irgendwie das Bedürfnis gehabt, den anzurufen und mit dem darüber zu sprechen?
00:34:52: War das ein
00:34:53: innerer Drang?
00:34:54: Das war definitiv ein innerter Drang weil ich glaube, das kennt jeder.
00:34:58: Manchmal siehst du Dinge und die springen dich irgendwie an oder da gibt's einfach mehr Attraktion als bei anderen Themen.
00:35:07: Und deswegen habe ich dann gemerkt, die anderen Überlegungen, die man gemacht hat.
00:35:10: Das wären auch gute Optionen gewesen aber nicht auf dem gleichen Level und natürlich muss es dann auch passen.
00:35:17: Ich musste mich dann ja bewerben und bin in einen Pool reingekommen und daneben auf den ersten Einsatz gegangen.
00:35:24: Aber für mich emotional war das relativ klar.
00:35:26: Das reizt mir ungemein und ich will sehen wie das funktioniert und ob er dann Beitrag leisten kann.
00:35:34: Zum Glück hat das dann auch geklappt!
00:35:37: Großartig.
00:35:39: Ja sicher, spannend in jedem Fall!
00:35:41: Du hättest genauso gut zu Christo gehen können und Verpackungskünstler werden
00:35:44: können.
00:35:44: Das wäre eine andere Option
00:35:46: gewesen?
00:35:47: Absolut.
00:35:48: Aber ich bin sehr großartig dort, gell?
00:35:50: Ich sehe nicht dort bei der Kunst aber ich finde es natürlich großartiger.
00:35:54: Wo liegen jetzt heute die großen Hürden?
00:35:57: bei Ärzte ohne Grenzen?
00:36:00: Was sind so die Aufgaben, die ihr in Österreich bewältigen müsst?
00:36:04: Zum einen ist es einfach das Thema, wir sind von Spendenabhängen, kann man darüber geredet und leider aufgrund der Krisenlage die wir schon ein bisschen besprochen haben steigt der Bedarf eigentlich.
00:36:22: Und wir wissen das auch, es ist natürlich sozusagen schon nicht einfach immer mehr Spender und Spenderinnen zu motivieren uns dazu unterstützen um uns zu ermöglichen, wiederum mehr Menschen auf der ganzen Welt zu helfen.
00:36:38: Das ist ein Riesen-Challenge.
00:36:40: Unsere internationalen Vorhersagen für die nächsten Jahre sehen eine deutliche Steigerung hervor und das ist eben nicht wie in der Wirtschaft weil wir wachsen wollen.
00:36:51: Idealerweise würde man sozusagen nicht wachsen.
00:36:54: Oder auch idealerweise gar nicht existent sein?
00:36:56: Genau!
00:36:58: Natürlich hat gesagt oder sehr hypothetisch, weil es wird Niederfall sein.
00:37:03: Aber zumindest werden wir schon sehr happy, wenn wir nicht wachsen müssen.
00:37:07: Weil wir einfach nicht mehr Leuten helfen müssten.
00:37:10: Dann wäre es schon einmal gar nicht so schlecht.
00:37:12: aber das ist im Moment nicht der Fall.
00:37:14: Wir haben ein globales Volumen aktuell von ungefähr zwei Komma fünf Milliarden Euro, dass eben auch alles in die Projekte fließt.
00:37:21: also wir halten auch jetzt nicht wirklich Reserven zurück sondern wir geben dieses Spendengeld direkt in die Projekt.
00:37:29: betreuen damit ungefähr sechzehnhalb Millionen Patientinnen auf der ganzen Welt.
00:37:34: Und unsere Vorhersagen sind eben, dass wir in fünf Jahren ungefähr drei Komma sechs Milliarden brauchen werden.
00:37:42: und ich das sage jetzt auch ganz so sanft pragmatisch diese Vorkasse werden sich ja nicht stimmen also die werden sie ja noch mal ändern weil sich eben die weltlage so schnell ändert.
00:37:52: Das werden wir auch laufend überarbeiten müssen.
00:37:53: Aber was schon klar ist, dass die Tendenz eben nach mehr Bedarf oder in Richtung mehr Bedarf geht.
00:37:59: Also das ist einer der großen Challenges, dass wir hier in Österreich aber auch in anderen Ländern sozusagen unsere Spenderinnen oder neue SpenderInnen motivieren uns zu unterstützen und sie davon überzeugen, dass man einen guten Job macht, dass er das Geld effizient verwenden und dass tatsächlich das an Unterschiff machen kann.
00:38:15: Das andere ist einfach die Allgemeine sozusagen Situation des öffentlichen Diskurses, das ja auch ändert und wo wir schon ein Challenge haben.
00:38:27: Wir sehen das, obwohl wir uns wirklich bemühen.
00:38:31: Ich habe es erklärt nur, dass was wir direkt sehen berichten, Kapatei ergreifen aber nichtsdestotrotz leben in einer Zeit, wo wir sehr schnell angegriffen werden.
00:38:42: Aber in alle Richtungen.
00:38:43: also man sagt irgendwas und dann ist man sofort in der Ecke oder in die Ecke Und das ist schon auch schwierig, dass wir das managen und dass die Leute nicht aufgreifen oder in eine falsche Richtung prämen.
00:39:00: Und es ist sicherlich auch die politische Landschaft, die nicht immer leicht ist.
00:39:04: Wir dringen manchmal mit unseren Forderungen nicht durch.
00:39:07: Es gibt manchmal so ein bisschen was von ... Ich will nicht sagen.
00:39:12: Nicht Kriminalisierung, aber zumindest eine gewisse negative Darstellung von humanitär Arbeit.
00:39:18: Da wird dann auch vielen an Topf geworfen wie gesagt wir leben ja gar nicht von öffentlichen Geldern oder wir kriegen keine öffentliche Gelder sondern nur private.
00:39:25: und trotzdem gibt es dann manchmal so sagen Anfragen wie viel Geld da wir bekommen und ob das sinnvoll ist was wir da alles machen.
00:39:32: also diese Dinge werden mehr Und das ist schon ein Challenge und deswegen auch ein challenge weil unsere Kernfunktion ist eben Wir wollen das Geld effizient für unsere Patienten einsetzen.
00:39:44: Wir wollen uns eigentlich mit diesen Störgeräuschen so wenig wie möglich beschäftigen, weil es für uns eigentlich Verschwendung von Ressourcen ist.
00:39:54: Da werden abgelenkt – das hindert uns daran, unsere Kernaufgabe wahrzunehmen und insofern ist das doppelt schlecht, weil's eben ressourcen bindet für Dinge die für uns kann mehr wert
00:40:04: generieren.".
00:40:06: Wie wichtig war der Zeit in der Demokratischen Republik Kongo für das was du heute machst?
00:40:10: Ist es entscheidend, dass man an der Spitze von so einer Organisation stehen kann?
00:40:16: Dass man wirklich auch an der Sperrspitze draußen gewesen ist.
00:40:22: Ich glaube in meiner Organisation gibt's den ganzen Fächern Meinungen zu dieser Frage.
00:40:27: Ich persönlich bin da immer sehr pragmatisch und sage Schaden tut's ganz sicher nicht.
00:40:34: aber ich glaube das ist auch nicht absolut notwendig.
00:40:41: Man kann sicherlich wahrscheinlich auch das eine oder andere Projekt besuchen und relativ rasch einen Einblick gewinnen, wie unsere Arbeit vor Ort abläuft.
00:40:49: Ich möchte es realitivieren – ich war sechs Monate in einem Projekt und unsere Projekte sind eben vielfältig!
00:40:54: Das heißt, ich masse mir nicht an, dass ich sozusagen nur weil ich in einem Projekt sechs Monate war genau die Einsatzrealität jedes Kontexts und jedes Landes und jedes Projekt des Kenntes ist natürlich unmöglich, insofern hilfreich.
00:41:07: Und das ist, glaube ich schon auch hilfreich.
00:41:08: Weil was man nicht vergessen dürfen, besucht es mich ja oder uns weiter hier im Büro in Wien – in einer netten Stadt, in einem netten Büro!
00:41:16: Aber unsere Einsatzrealität ist halt ganz anders.
00:41:20: Das sind dann sehr wenige Bürojobs und sehr direkt an Patienten in schwierigen Umfeldern.
00:41:27: Es ist schon auch wichtig, dass wir und selbst immer wieder daran erinnern, wofür wir eigentlich arbeiten.
00:41:32: Wir sind trotzdem weit weg.
00:41:35: Und das gilt nicht nur für unsere Unterstützerinnen und Spenderinnen, denen wir das immer wieder erklären müssen.
00:41:40: Und nahe bringen müssen aber auch uns selbst unseren Mitarbeitenden sozusagen nicht zu vergessen wofür wir eigentlich da sind nämlich dass wir den Leuten auf der Welt medizinische Hilfe zukommen lassen.
00:41:52: Trotzdem wollen wir gerne wissen wie kam es eigentlich zu deinem Einsatz in Kongo?
00:41:55: Du warst ja auch nicht als Arzt die wir schon ein bisschen dort sondern als Finanzmanager.
00:41:58: Wie hat er deinen Alter ausgeschaut was du hast dort gemacht?
00:42:02: Genau, also wie kam es dazu?
00:42:03: Ich habe mich dann eben beworben.
00:42:05: Wenn man das positiv läuft, kommt man in einen Mitarbeiterpool und dann gibt's später für das jeweilige Profil, dass man qualifiziert ist.
00:42:13: In meinem Fall war das im Finanzmanagement und Human Resources gibt es dann Vorschläge Projektvorschläge und in meinem Fall gab es dann eben diesen Vorschlag für die demokratische Republik Kongo.
00:42:24: Kriegt man Briefing-Dokumente, kann man sich anschauen, kann auch jederzeit entscheiden das nicht machen zu wollen.
00:42:29: also da muss man ja aktiv auch sozusagen zustimmen und sich das überlegen.
00:42:36: und wenn wir dahin kommen in eine sehr abgelegene Provinz im Nordosten der demokratischen Republik Kongo, Provinzi Ture Und genau dort ist ein größeres Projekt, das schon einige Jahre läuft.
00:42:49: Dass es immer noch gibt, dass hauptsächlich sich fokussiert auf die Betreuung von null bis fünfzehnjährigen Kinder und Jugendliche.
00:42:58: Das ist eine Malaria Gegend.
00:43:00: Es ist ein Gegend, was leider sehr viele Binnenvertriebene gibt.
00:43:04: Die gesamte Provinz hat ungefähr sechs Millionen Leute im Gebiet.
00:43:08: Ein bisschen kleiner als Österreich, also man hat eher ungefähr eine Proportion.
00:43:12: Es ist ein bisschen kleiner aus Österreich von den Leuten und vom Gebiet.
00:43:16: Und die Hälfte dieser Leute sind auch humanitäre Hilfe angewiesen.
00:43:21: In dieser Provinz gibt es eben sehr viele aufgrund von Konflikten, sehr viele Binnenvertriebene.
00:43:26: Dann paart sich das mit einer Malaria-Region.
00:43:31: Wir behandeln dort Mangelernährung.
00:43:34: Das heißt, wir haben dort ein medizinisches Team des Krankeneinrichtungen unterstützt.
00:43:38: Teilweise eigene Krankenstationen die wir betreiben und ich und andere Kollegen in anderen Funktionen waren halt Unterstützung tätig.
00:43:45: Wir haben für ein Projekt ein gewisses Budget vorgesehen.
00:43:48: als Finanzmanager bin ich dann dort vor Ort dafür verantwortlich dass wir dieses Budget einhalten das wir kein unnötiges Geld ausgeben dass die Dinge effizient und reibungslos funktionieren Aber auch so Dinge wie Lieferanten vor Ort managen oder Preise verhandeln.
00:44:05: Und das ist eben ganz spannend, und dann kann man vielleicht ein ganz gut verstehen, wie man nicht als Arzt zur humanitäre Motivation haben kann.
00:44:16: Weil ich kann mir erinnern wir haben dort Brunnenprojekte betrieben oder angeleiert weil in diesen Vertriebenen lagern die hygienischen Bedingungen so schlecht sind Also nicht nur die direkte medizinische Hilfe zu leisten und eben auch Präventivmaßnahmen.
00:44:31: Und deswegen haben wir dann halt Ausschreibung gemacht mit Firmen, die dort Boarprojekte machen können, dass wir Brunnen sozusagen in diese vertriebenen Lager installieren können und durch diesen Prozess konnten halt irgendwie zwanzigtausend Dollar sparen Und das ist halt Geld, dass dann wieder unmittelbar in diesem Projekt wieder sozusagen Patientinnen zu.
00:44:51: Also es ist nicht wie in einer Firma, wo dann halt zusätzlich ein Profit halt generiert wird, sondern es ist ein direkter Impact, eine direkte Wirkung weil sie eben wieder direkt verwendet werden kann.
00:45:02: und das motiviert natürlich, dass man sich Gedanken macht okay wo an welchen Schrauben könnte ich noch drehen?
00:45:07: oder gibt's so irgendwann Verbesserungsmöglichkeit?
00:45:11: Also ein kleines Beispiel, aber es zeigt eben wie nicht nur die Ärzte und das medizinische Personal direkt helfen sondern auch manchmal auch die Supportfunktionen entweder die Arbeit ermöglichen oder manchmal sogar auf die Art und Weise noch einen Beitrag leisten.
00:45:28: Wenn du an dieser Zeit denkst sind die Bilder, die dir in den Sinn kommen, die dich vielleicht bis heute verfolgen wertfrei?
00:45:35: Sind sie positiv oder negativ?
00:45:38: Ich glaube das ist wirklich beides.
00:45:43: Bild, das mir in den Sinn kommt ist ... dass ich jeden Tag in der Früh einen sehr kleinen Bewegungsradios habe.
00:45:49: Den war halt nur fünfhundert Meter wegen der Sicherheitslage von der Unterkunft zum Bürogebäude und die Krankenhausstationen.
00:45:57: Das war alles relativ nahe.
00:45:59: Aber am Weg von der unterkunft ins Büro in diesem sehr einfachen Dorf, in dem es alle stattgefunden hat, ist man immer scharf an Kindern entgegenkommen in der Frühe.
00:46:10: Das Wetter war meistens schön!
00:46:13: Auch ein zweischneidiges Schwert, weil die Landschaft dort unglaublich schön ist.
00:46:17: Man denkt sich immer, es ist im Paradies und kann das aber halt nicht nützen, weil man die Sicherheitslage nicht entsprechend ist.
00:46:23: Aber diese Kinder laufen da dann entgegen haben unglaubliche Lebensfreude in sich trotz der Bedingungen.
00:46:30: Und wenn ihr mir vorhin gefragt habt, wie ist das zurückkommen?
00:46:34: Das war wirklich ein bisschen skurril, denn ich bin nach Österreich zurückkommen.
00:46:38: Also, warum grüßen wir die Kinder auf einmal nimmer?
00:46:43: Ich war das halt nach einem halben Jahr so gewohnt.
00:46:45: Dass sie alle freudestrahlend mir entgegenlaufen und irgendwie happy sind, dass man da ist oder dass man das einen Job macht und so... Auf der anderen Seite gab es Situationen, die einfach wirklich hart waren.
00:46:57: also kann man an einer Situation erinnern, dass ein sechsjähriger oder siehmjähriger Pupfer weiß jetzt nicht mehr genau leider verstorben, konnten an unsere Ärzte nicht mehr retten.
00:47:09: Weil der halt von einer Giftschlange gebissen wurde und die Luftlinie nur ein weniger Kilometer von unserer Krankenstation entfernt war, weil das eben so eine abgelegene Gegend ist und weil es die Infrastruktur so schlecht ist hat das einfach viel zu lange gedauert bis der Bub dann letztendlich bei uns war oder bis er in erster Lage erkannt war.
00:47:27: und da kann dann halt nichts mehr gemacht werden.
00:47:29: Und ich habe deutsche Kolleginnen gehabt, einen Kinderärztin Und man lebt dort ja auch gemeinsam, also die internationalen Mitarbeiter.
00:47:37: Viele sind der lokale Mitarbeiter und wir haben immer eine gewisse Anzahl an internationalen Mitarbeitern in den Projekten vor Ort.
00:47:44: Diese deutsche Kollegin, Kinderärztin, die da jeden Tag im Krankenhaus gearbeitet hat ... Die war dann oft irgendwie frustriert.
00:47:50: Wir haben am Abend geplaudert und gesagt, das ist so frustrierend!
00:47:54: Bei mir zu Hause in München hätte die Kinder um vierzehn Uhr gesund entlassen.
00:47:59: Und hier ... Laborieren sie entweder wochenlang oder manchmal sogar noch schlimmere Fälle.
00:48:06: Also das ist schon hart, sicherlich für die Ärzte oder das medizinische Personal nochmal viel direkter aber man ist schon nah dran und man kriegt es alles mit.
00:48:15: also das ist auch hart auf der anderen Seite und das ist eben das wieder was die Energie gibt und wo man sagt wenn wir weitermachen Die Erfolgsquote, also zum Beispiel in der Krankenstation im Krankenhaus, wo ich tätig war.
00:48:28: War sozusagen, sechserneinzig Prozent Genesungsquote und das ist natürlich toll ja.
00:48:34: Und man kann sich auf die anderen vier Prozent fokussieren.
00:48:38: aber wir tun besser daran zu sagen wie viele Leuten können wir helfen?
00:48:42: Die sonst wenn nicht vor Ort werden eben keine Hilfe bekommen könnten.
00:48:47: Wäre der neunzehnjährige Maturant aus Port Ischl damals der hinausgeht in die Welt Stolz auf dich heute?
00:48:55: Ich glaube, er wäre verwirrt.
00:48:58: Was passiert ist!
00:49:00: Aber stolz wäre das weiß ich nicht.
00:49:03: Vielleicht ein klein wenig und das habe ich versucht vorher schon zu sagen... Ich glaube es schaut so nicht auf die Welt.
00:49:10: Es gibt sehr viele wichtige und gute Jobs und ich bin sehr froh dass sie mich dahin verschlagen hat was mich jetzt hinverschlagen hat und dass ich da meinen Beitrag leisten kann.
00:49:20: aber Genau, ich glaube es gäbe viele Wege auf die man auch stolz sein könnte.
00:49:26: Aber ja... Ich glaube, ich habe nichts dagegen, sagen wir's mal so.
00:49:30: Das
00:49:30: haben wir heute wahnsinnig viel über dich im beruflichen Kontext und im sinnfindenden, sindstiftenden Kontext gesprochen.
00:49:37: Aber wer bist du wenn dabei abschalten musst?
00:49:40: Wittigst du bewahrt?
00:49:43: Ja das ist wahrscheinlich die schwierigste Frage bis jetzt oder?
00:49:48: Abschalten funktioniert auf jeden Fall!
00:49:50: Ich glaube das ist sogar sehr wichtig Und das Leben ist vielfältig und die Parallelität des Lebens, der schönen Momente und eben den schwierigen Moment.
00:50:00: Ich glaube, das macht es letztendlich auch aus.
00:50:03: Also ja, abschalten auf jeden Fall.
00:50:05: Wobei Abschalten ... ich glaube, bin ein sehr aktiver Mensch.
00:50:09: Manche meiner Freunde werden sagen, Abschalken geht nicht so richtig.
00:50:14: Aber ja, ich schalte halt beim Sport dann in der Natur
00:50:18: usw.,
00:50:18: ganz gut ab und kann mir da gut ... ablenken.
00:50:23: Und ich würde schon sagen, dass er grundsätzlich ein zielstrebiger Mensch bin und auch ein ehrgeiziger Mensch aber gleichzeitig sehr gesellig und humorvoll und ich versuche auch die schweren Dinge des Lebens mit einer gewissen Leichtigkeit zu nehmen.
00:50:35: Das gelingt manchmal nicht immer also von dem her doch das funktioniert schon.
00:50:43: Ich hätte ein Spiel vorbereitet.
00:50:45: Eine Blitzrunde, um dich ein bisschen kennenzulernen.
00:50:50: Bitte schnelle Antworten.
00:50:51: Bad Ischl oder Wien?
00:50:54: Mh... Wien!
00:50:56: Oh je das war's.
00:50:59: Wir sind wertfrei wir beobachten nur.
00:51:02: Genau we don't judge We listen but we don' judge Zahlen oder Menschen?
00:51:08: Menschen
00:51:09: Obwohl du ein Zeilen-Mensch bist eigentlich, oder?
00:51:11: Zeilen sind relevant im beruflichen Kontext und für Entscheidungen.
00:51:16: Aber am Schluss ist man unter Menschen... Also wenn es nicht positiv menschelt dann funktioniert nichts.
00:51:25: also deswegen ja.
00:51:26: Zahlen zur Unterstützung aber Menschen im Fokus.
00:51:28: Hast Du wieder Punkte gemacht.
00:51:29: Kongo oder Konferenzraum?
00:51:32: Kongo!
00:51:34: Wird's dich wieder mal hier rausziehen glaubst du?
00:51:37: Das ähm.. ist durchaus möglich.
00:51:39: Also das würde auf keinen Fall ausschließen, wir haben halt schon geredet der Lebensweg weil ich schon vielfältig, also let's see what happens, ihr habt es erwähnt für die nächsten sechs Jahre jetzt einmal diese Funktion und danach wird man sehen.
00:51:53: aber kann man das durchaus vorstellen dass er auch wieder in Einsätze geben könnte?
00:51:58: Hoffnung oder Realismus?
00:52:01: Wow, das ist spannend!
00:52:03: Ja das ist vor allem sehr schwierig da kann ich mich nicht festlegen, ich glaube mal so, mal so
00:52:09: Ehe gut, kompromiss.
00:52:11: Was ist schwerer Geld aufzustellen oder Hilfe dorthin zu bringen wo sie wirklich gebraucht wird?
00:52:19: Ja du stellst mir vor Schwierige Entwederoderfragen.
00:52:21: ich meine es ist beides ungemein schwierig nur sehr verschieden einfach.
00:52:26: ja das erste ist ja eigentlich auch eine Freude.
00:52:30: Es ist ein schwieriger Job das Geld aufzutreiben aber wenn Leute mal verstehen wie gut sich helfen anfühlt dann ist es einfach viel besser als viele Produkte, die man konsumiert.
00:52:41: Also insofern helfen für mich zumindest auch eine positive egoistische Komponente.
00:52:47: Es geht nicht nur um die Leute, denen man hilft sondern es geht schon auch um mich und mein Gefühl und wie ich mir selbst wahrnehme.
00:52:53: und wie wirkt aber konkret in unserem Kontext mit der Komplexität der Welt also wie man die Hilfe wirklich dort hinbekommt und aktuell eben wie man zum Beispiel auf den Ebola-Krankheitsausbruch reagiert und wie man sozusagen dann sowas managed.
00:53:11: Das ist natürlich unglaublich komplex, da haben wir zum Glück ein großes internationales Team das in Bewegung setzt.
00:53:19: Aber da muss ich doch noch eine Frage nachschießen – Ist die Solidarität in Österreich manchmal stärker als man glaubt?
00:53:24: Ich habe so das Gefühl!
00:53:26: Ja also absolut... Es
00:53:29: heißt auch immer, dass die Österreicher sind Spendenweltmeister.
00:53:32: Sag uns die Wahrheit.
00:53:33: Ja, wir werden ja gerne überall Weltmeister.
00:53:36: Das ist noch so bei Licht ins Dunkel, wenn du am Telefon.
00:53:40: Wir sind tatsächlich im internationalen Vergleich gut.
00:53:45: Auch ein reiches Land muss man auch fairerweise sagen.
00:53:47: also insofern im Durchschnitt zumindest gibt es zum Glück viele Leute, die zumindest etwas beitragen können.
00:53:56: aber ja die Mentalität ist auch da und man die sozusagen Das Herz oder die Projekte, die Leute unterstützen wollen sind auch vielfältig und das gefällt mir auch an der humanitären Arbeit.
00:54:11: Wir sagen nicht alle müssen oder sollen für Ärzte ohne Grenzen spenden.
00:54:15: Hoffentlich viele, hoffentlich sehen es viele dass wir was Sinnvolles machen.
00:54:18: Aber genauso gut gibt es andere Organisationen, die sich mit anderen Themen beschäftigen.
00:54:23: Die auch wichtig sind und insofern hat man da auch das Portfolio.
00:54:26: Wir sehen auch dass ganz viele Leute an vielen Organisationen parallel spenden weil ihnen verschiedene Themen wichtig sind.
00:54:32: Und das ist auch gut so!
00:54:33: Das macht auch Spaß im Sektor zu arbeiten wo man nicht notwendigerweise gegen die anderen arbeitet sondern idealerweise miteinander... Genau, idealerweise haben wir gemeinsam Rückenwind und werden gut unterstützt.
00:54:48: Was würdest du den Menschen im Salzkammer gut raten für ihr Leben, die gerade an der Schwelle stehen?
00:54:54: Die gerade zur Matura machen.
00:54:55: Gerade zu überlegen, wofür zieht das Leben hin?
00:55:00: Ich glaube mein Tipp wäre... Das ist natürlich immer leichter gesagt aber sie nicht zu sehr Stress zu machen mit vermeintlichen Festlegungen.
00:55:13: alles ist reversibel.
00:55:15: Berufsausbildung kann die Karriere fürs Leben werden, kann was Temporeures sein.
00:55:22: Ich finde das Leben besteht halt schon auch aus Kurskorrektur und manchmal größeren und manchmal braucht es nur wenig Korrekturen.
00:55:30: aber für mich war das immer so auch befreien zu wissen wenn ich nicht um richtigen Dampfer bin dann wird's wieder Abbiegungen geben die ich nehmen kann und dann werde mir wieder in die richtige Richtung bewegen.
00:55:42: also das wäre wahrscheinlich etwas zu sagen nicht zu viel Druck machen.
00:55:47: Die Berufslaufbahn, besonders wenn man sich auf das fokussiert ist eh lang.
00:55:51: Also es gibt die Möglichkeit sicherbar mal neu zu erfinden, wenn man das möchte bis man das richtig findet.
00:55:57: Ein schöner Rat!
00:55:59: Jetzt nehmen wir dich wieder zurück mit in Salzkammergut und zwar die erste Frage im Salzkammern-Gut schmeckt mir?
00:56:07: Im Salzkamerkot schmeckt Holzknichtnocken fallen mehr ein mit Sauerkraut.
00:56:16: Was sagt euch das wahrscheinlich?
00:56:18: Ich habe es einmal bekommen vom Müsli, der bei den Flying Bulls sich mechanisch gearbeitet.
00:56:24: Kennt ihr ihn vielleicht aus Bonichl?
00:56:26: Der hat mir das mal gemacht!
00:56:27: Das war herrlich!
00:56:28: Schöne Grüße gehen raus!
00:56:29: Sauerkrat
00:56:29: oder Apfelmus, aber ich bin eher Fraktions-Sauerkraut.
00:56:32: Ja, ich hab beides gekostet – herrlig!
00:56:34: Kennt man aber eher wirklich nur im inneren Salz, kann man gut.
00:56:36: Genau
00:56:36: und für die Nachspeise würde ich den Zaunerstollen reinwerfen.
00:56:40: Philipp bis gestern ist... bestes Familienunternehmen ausgezeichnet worden.
00:56:46: Gratulation!
00:56:47: Wunderbar!
00:56:49: Was mitbekommen?
00:56:50: Im Salzkammergut tagt man nicht.
00:56:56: Egoistisch, dass es ein bisschen zu weit weg ist von da wo ich wohne.
00:56:59: Ich wäre öfter dort wenn's näher wär und manchmal das Wetter.
00:57:05: Manche schöne Ausflüge wurden ein bissel getrübt vom Nebel oder anderen Wetterzuständen.
00:57:10: Aber nehmt der Robert Steiner als Vorbild, der schafft es auch aus Wien oft im Salzkammergut zu kommen.
00:57:15: Ja vielleicht sollte ich auch am Podcast starten, dass sich das motiviert auf die Insel kommen.
00:57:21: Der Nächste!
00:57:23: Im Salzkammerngut fehlt mir und sage jetzt ja nicht an der Podcast...
00:57:30: Was fehlt mir im Salzkamergut?
00:57:36: Ich glaube für mich persönlich manchmal ein bisschen die Vielfalt und ich weiß, Zwischbältig, weil es gibt viel Vielfalt im Salzkammergut aber nicht so wie an der Ort oder in größeren Orten.
00:57:51: In einem kulturellen Vielfall die man auch die Bundheit der Menschen und so weiter.
00:57:56: also das ist manchmal ein bisschen zu wenig Vielfald für mich.
00:58:01: Und im Salzkamergut ist das aller wertvollste?
00:58:05: Das sind sicher die Menschen die mir halt nahestehen.
00:58:08: schöne Natur auch aber ja mein direktes Umfeld.
00:58:12: Roland Suthner, vielen Dank für diese tolle, tolle Folge.
00:58:15: Ich liebe sie jetzt schon!
00:58:16: Jetzt muss ich wirklich sagen die hat glaube ich wirklich sehr was Inspirierendes an sich und ich bin gespannt was die Leute und so als Response geben auf dich und dein Leben deinen Lebensweg.
00:58:26: danke.
00:58:26: Ich danke euch.
00:58:27: dankeschön
00:58:30: Bevor wir euch entlassen, Peter da war doch noch was.
00:58:32: Richtig!
00:58:33: Wenn es euch heute gefallen hat dann haben wir zwei kleine Bitten.
00:58:36: erstens haut uns eine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify rein.
00:58:40: am besten natürlich fünf Sterne.
00:58:42: Ja vier akzeptieren wir auch aber dann müssen wir reden Schreibt dazu was euch taugt lustig informativ.
00:58:48: die zwar sind völlig deppert Alles ist gültig, Hauptsache es steht was drinnen.
00:58:52: Und
00:58:52: zweitens das ist noch fast wichtiger ihr kennt sicher jemanden der mit dem Salzkammergut was am Hut hat schickt dem oder der jetzt den Podcast nicht morgen jetzt so lange er noch dran denkt!
00:59:02: Jede Bewertung jede Weiterempfehlung bringt uns eine Stufe weiter.
00:59:06: wir haben heuer noch viel vor und wir zählen auf euch.
00:59:08: danke dass ihr dabei seid
00:59:14: Servus!
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