Episode 102: Was passiert gerade mit unseren Seen - mit Prof. Dr. Rainer Kurmayer

Shownotes

So wenig Wasser wie heuer haben viele Menschen Attersee, Mondsee und Wolfgangsee im Sommer noch nie erlebt. Ufer werden breiter, Stege liegen plötzlich hoch über dem Wasser und an manchen Stellen sieht die Landschaft anders aus, als wir sie kennen. Aber was bedeutet das tatsächlich für einen See? Für Episode 102 sind wir dorthin gefahren, wo man es wissen muss: ans Forschungsinstitut für Limnologie in und am Mondsee. Unser Gast Prof. Dr. Rainer Kurmayer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit unseren Binnengewässern und erklärt, warum ein niedriger Wasserstand weit mehr ist als ein ungewohntes Bild.

Wir sprechen darüber, warum Seen Speicher und Puffer für ganze Regionen sind, weshalb natürliche Ufer und Überschwemmungsflächen so wichtig werden, was Renaturierung mit der Widerstandskraft eines Sees zu tun hat – und warum Traunsee und Hallstättersee derzeit ausgerechnet vom schwindenden Gletscherwasser profitieren.

Außerdem geht es um einen Eindringling, den mittlerweile viele im Salzkammergut kennen: die Quaggamuschel. Was verändert sie im See? Warum breitet sie sich so stark aus? Und können wir verhindern, dass immer neue invasive Arten in unsere Gewässer gelangen?

Eine Folge über Seen, die wir oft für selbstverständlich halten. Über Warnsignale, die man mittlerweile mit freiem Auge sieht. Aber auch über Lösungen und darüber, was jeder Einzelne zum Schutz unserer Seen beitragen kann. Denn einer der wichtigsten Sätze dieser Folge lautet: „Naturschutz ist Menschenschutz.“

Episode 102 von ned zwida – der Salzkammergut Podcast mit Robert Steiner und Peter Zeitlhofer.

Transkript anzeigen

00:00:00: Netz wieder!

00:00:01: Der Salzkammergut-Podcast von und mit Robert Steiner und Peter Zeitruf.

00:00:05: Heute mit dem Limnologen und Gewässerkundler Prof.

00:00:08: Dr.

00:00:09: Rainer Kuhmeier vom Mondsee.

00:00:11: Eigentlich geht es um Naturschutzer, Naturschutz ist Menschenschutz.

00:00:15: Die anhaltende Dürre, niedrige Wasserstände, schmelzende Gletscher und inverse Arten... Wie geht's unseren Sehen wirklich in diesem Rekordsommer?

00:00:25: Wir haben beim Experten nachgefragt.

00:00:27: Es sind Warnsignale und es sind Signale, die zeigen dass es eigentlich so wie's jetzt läuft, nicht weitergehen kann.

00:00:37: Das ist nicht im Interesse der Bevölkerung, das ist in dem Interesse von Einzelnen aber es ist nicht mehr im Interess vom Kollektiv.

00:00:43: Und eigentlich ist es sozusagen die Bevölkerung gesagt aus Schluss können wir uns ja das niemals leisten.

00:00:50: Grüß dich Peter!

00:00:51: Was Robert aktueller war erfolge eigentlich nie

00:00:53: Stimmt Und relevant ist die heute.

00:00:55: Wir sind am Mondsee!

00:00:57: Genau, wir sind auf dem Institut für Lymnologie.

00:01:01: Schämlich!

00:01:01: Faschungsinstitut

00:01:03: für lymnologie.

00:01:06: Der

00:01:06: Universität Innsbruck muss ich dazusagen?

00:01:08: So ist

00:01:08: der genaue Wort laut.

00:01:09: Meine

00:01:09: Chefs sitzen in Innsbuck und wir sind ein Forschungsinstitute.

00:01:13: Wunderbar, wir haben bis vor Kurzem nicht gewusst dass es dieses Forschungs-Institut gibt.

00:01:17: aber ihr beschäftigt euch mit den Binnengewässern hier in Österreich und ganz speziell im Salzkammergut.

00:01:23: Und deswegen ist diese Folge einfach wie aufgelegt für uns vor allem, weil dieser Sommer einfach zeigt das mit den Seen aber generell auch mit dem Klima, auch mit der Wetter etwas im Argen ist.

00:01:34: Absolut ein spannendes Thema auf das wir uns sehr freuen und auf unseren heutigen Gast!

00:01:38: Unser heutiger Gast ist Universitätsprofessor Rainer Kuhmeier.

00:01:42: er ist der stellvertretende Institutsleiter am Institut.

00:01:46: Herzlich willkommen im Saal's Kammergut Podcast.

00:01:48: Wir werden ein tolles Gespräch führen, ich bin sehr gespannt.

00:01:50: wir haben schon vorab ein bisschen darüber gesprochen welche Themen wir anreißen.

00:01:54: aber jetzt zuerst einmal was ist denn die Limnologie überhaupt?

00:01:57: Ja also danke und ich freue mich immer über Naturschutz und Gewässerschutz zu sprechen zu können.

00:02:04: Was ist die Limhnologie?

00:02:05: Die Limnnologie ist die Lehre von den Binnengewässern Also Binnengewässer.

00:02:10: eigentlich geht es um die Gewässer die im Festland liegen im Unterschied zum Meer.

00:02:16: Österreich hat kein Meer, aber es ist mit Zehen gesegnet und flüssen.

00:02:21: Und gerade in Österreich war die Limnologie immer von zentraler Bedeutung.

00:02:25: Die Forschungsrichtung gibt's seit gut hundertzwanzig Jahren kann man sagen und ist sicherlich eine ganz wichtige Forschungs Richtung über die Jahrzehnte und die das auch politisch erkannt hat.

00:02:41: Gott sei Dank!

00:02:42: Teiche, Flüsse, Seen, Ströme – alles was dazukommt.

00:02:46: Genau also im Prinzip bei den Flüssen gibt es ja die Vernetzung dann natürlich mit den Meeren.

00:02:52: ganz besonders.

00:02:53: aber die Lymnologie hat eigentlich immer einen ganz holistischen Ansatz sozusagen einen ganzheitlichen Ansatz gehabt.

00:03:02: Also es war immer eine integrierende Wissenschaft.

00:03:04: Es war immer in der Wissenschaft die sowohl die Leistungen da sehen Fischerei, Tourismus.

00:03:14: Die Nährstoffe und die Wasserversorgung, die das alles immer mit einbezogen hat.

00:03:18: Ganz bewusst!

00:03:19: Das

00:03:19: perfekte Thema für den Salzkammergut Podcast, weil das Salzkammern gut ohne sehen kann, sich keiner vorstellen?

00:03:24: Genau also der Sommer glaube ich.

00:03:28: Er hat es gezeigt... Ja, also jeden Sommer spürt man es aber den Sommer noch deutlicher.

00:03:36: Es gab schon mal einen Sommer, in dem wir im Jahrhunderts-Sommer war es auch ganz ähnlich.

00:03:43: Aber ich würde sagen bei Weitem heute nicht so trocken wie jetzt diesen Sommer.

00:03:48: Nennt man diesen Sommer auch schon Jahrhunderts-sommer oder ist man ein bisschen vorsichtiger mittlerweile mit diesem Termini und halt den Ball ein wenig flacher?

00:03:58: Es fühlt sich an, als wäre ein Sommer wie er noch nie da gewesen ist.

00:04:02: Genau also die Definition der hundert oder ja tausend sind statistische Ausreißer und sind im Prinzip aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung begründet.

00:04:10: Und bei ZIP gibt es da statistisch Grenzwert und wenn der überschritten wird dann hat man eine statistische Wahrscheinlichkeit dass sowas alle Hundert Jahre vorkommt und genauso sind solche Ereignisse definiert.

00:04:23: Also ich nehme an das auch dieser Sommer statistisch als Jahrhundertsommer zu führen ist.

00:04:30: Also wir sind ja zwei Burschen vom Attersee und haben den Atterse im Sommer noch nie so tief liegen gesehen, also das hat es wirklich noch nie gegeben.

00:04:37: Im Herbst ist schon mal vorkommen wahrscheinlich.

00:04:40: aber wir denken uns so eine Hitzewelle wie wir jetzt hatten wo nie Regen war und dann kommt wahrscheinlich auch wenig nach und im Herbst sozusagen wird er ja dann noch mehr wahrscheinlich sinken.

00:04:53: Das ist schon ungewöhnlich oder?

00:04:55: Ja, das ist sehr ungewöhnlich.

00:04:57: Es gibt ja sehr genaue Aufzeichnungen von den Begeln und da kann man natürlich dann nach sehen wie oft tatsächlich solche extrem niedrige Sehspiegel wie oft es vorkommt.

00:05:10: Und die Tatsache ist es kommt eigentlich nie vor, gerade im Sommer.

00:05:16: Wir hatten schon mal einen extrem niedrigem Wasserstand Das war im September-October, das war im Herbst wo es auch sehr lange nicht geregnet hat, aber auch ganz wenig Schnee und kein Schnee auf den Bergen.

00:05:28: Auch das war schon extreme Trockenheit, wo also der Seespiel zum Beispiel Montse runter auf hundert acht Zentimeter Graue gegangen ist.

00:05:36: Und jetzt sind wir da wieder ganz in der Nähe und wir haben den Begel dort direkt am Institut, deswegen weiß ich die Zahlen ein bisschen ... Es ist sehr auffällig, dass es im Sommer hängt damit zusammen.

00:05:46: Dass es ja auch schon im Winter so wenig Niederschlag gegeben hat.

00:05:49: Über sieben sind die Seen ein Puffer und Speicher.

00:05:52: Die ganze Seenlandschaft ist ein Speicher und wenn sozusagen natürlich der Speicher schon im Frühjahr nicht aufgefüllt ist dann fehlt das Wasser jetzt umso mehr.

00:06:03: Das eine, das andere ist das natürlich die Sehen reguliert sind.

00:06:06: Also jeder See hat eine Wehr, wo der Wasserspiegel also dann durch die Wehr nach hoch gehalten wird und sonst werden Wasserspielen noch niedriger auch im Attersee.

00:06:15: Aber das haben wir genau bei dem ersten Punkt eigentlich, den wir heute ansprechen wollen ein Wort dass viele Leute nicht mehr hören wollen nämlich Klimawandel.

00:06:22: jahrelang haben Wissenschaftler davor gewarnt.

00:06:25: jetzt ist es wirklich Realität.

00:06:27: jetzt reden auch alle Politiker schon davor.

00:06:31: ja Klimawandel, Klimaerwärmung, globaler Wandel.

00:06:36: Das sind alles Begriffe die man schon tausendmal gehört hat.

00:06:42: und wie soll man es festmachen?

00:06:45: Man muss es dann an so solchen einzelnen extrem Ereignissen fest machen und sagen natürlich gibt's eine Chance dass das passiert aber durch die Erwärmen, durch den Treibhauseffekt.

00:06:59: Der zu Grunde liegende Effekt ist der Treibhauseffekt.

00:07:02: Wenn ich es wärmer habe, dann verdunstet mehr Wasser und es wird einfach mehr Wasser in der Erdatmosphäre entzogen.

00:07:10: Das ist sozusagen die treibende Kraft und das ist so schwierig vorzustellen.

00:07:14: aber da sind im Zentelgrad von Bedeutung, die sich da ändern weil es ein riesen Ökosystem ist.

00:07:20: ja

00:07:20: Sie beschäftigen sich sehr viel mit diesen Themen.

00:07:23: Ist es für sie bis jetzt immer schlimm gewesen, dass die Leute einfach nicht genau hinschauen und das vielleicht wirklich leugnen aus einer eigenen Bequemlichkeit heraus?

00:07:32: Naja... Es gibt ja durchaus Fahrzeuge positive Maßnahmen eigentlich, wo man geschafft hat, sich das also sehr wohl zu überlegen.

00:07:44: Also sauerer Regen zum Beispiel, ist ein super Beispiel.

00:07:49: Die Brandkohlekraftwerke, die ja über Jahrzehnte praktisch diese Schwefelabgase in der Erdatmosphäre gebummt haben.

00:07:59: Die haben dafür gesorgt dass der Regensauer wird und sie sehen versauert.

00:08:03: Und natürlich aus der Ökologie ist es sozusagen eine Veränderung.

00:08:12: Passiert oder freuen sich dann der Schwefersäurebakterien, wenn es Schwefsäure regnet.

00:08:16: Aber natürlich aus Sicht des Menschen war das äußerst ungewünscht und gerade Gebiete gibt's die sozusagen nicht gebuffert sind.

00:08:24: kann den Avion zum Beispiel oder auch im zentralen Alpenraum nicht da sind die Sehen wirklich versauert.

00:08:29: Der BH ist nach unten, der BH-Wert.

00:08:32: Das hat für die Fisch ist irgendwann Ende und viele viele Organismen.

00:08:37: Da hat man massiv gegen gesteuert.

00:08:40: Das war, würde ich sagen eine der wichtigsten Erfolgsmaßnahmen.

00:08:44: Aber das ist ja guter Stichwort!

00:08:46: Wie müssten wir jetzt massiv gegensteuern?

00:08:48: Was ist da das Thema?

00:08:50: Genau und jetzt wird es schwieriger weil es komplexer wird.

00:08:55: Es sind viele Faktoren auf einmal und man weiß nicht genau wo mal wirklich Hand anlegen soll, damit das in naher Zukunft besser wird.

00:09:06: Und das ist sozusagen die größte Herausforderung eigentlich für die Gesellschaft, dass man bewusst Maßnahmen setzt wo man weiß, es wird sich erst im Jahrzehnten rechnen

00:09:15: leider.

00:09:16: Ist ja sehr unpopulär politisch wenn sich etwas in der Zehnten rächnet aber ihr Blick ist wahrscheinlich ein ganzheitlicher auf das Ganze.

00:09:23: was würden Sie vorschlagen?

00:09:24: Was wir machen sollten damit eben sowas in Zukunft in fünfzehn Jahren in dreizig Jahren dann wieder zurückgeht und weniger wird?

00:09:36: Die Klimaforschung spricht mittlerweile von Anpassungen, also es geht um Anpassung.

00:09:42: Prinzip sind die Veränderungen schon so weit fortgeschritten dass darum geht sich jetzt möglichst anzupassen.

00:09:46: und in der Ökologie gibt's diese Begriffe Resistenz und Resilienz wenn sozusagen extreme Ereignisse passieren, wie es Ökosysteme schaffen wieder zu dem naturnahen Zustand oder zu dem Ausgangsstund zurückzukommen.

00:10:01: Das heißt das was wir machen können jetzt aus Sicht der Wissenschaft ist dass wird diese Resilienz die Fähigkeit der Ökosesysteme sich so ein möglichst also nicht mehr stören.

00:10:12: und also Montseland bedeutet das zum Beispiel extremen Maßnahmen um die Ufer zu schützen.

00:10:19: Also die Ufer sind sozusagen der zweite wichtige Teil von einem See, den man nicht sieht eigentlich.

00:10:26: Der aber dafür verantwortlich ist, dass der See zum Beispiel so ausschaut wie wir ihn gerne haben.

00:10:31: Das fängt bei den Fischen an, das geht bei den Nährstoffen weiter.

00:10:36: Ufers in Atenschutz, Puffer, Uferschutz.

00:10:42: All dies macht den See z.B.

00:10:43: extrem resilient.

00:10:44: Wenn wir jetzt anfangen da noch mehr Ufer... zu verbauen und praktisch die Zugänge zu erschweren, harte Verbauten machen dafür sorgen dass der See nicht mehr überfluten kann.

00:10:56: All das macht sozusagen wirkt gegen diese sogenannte Resilienz.

00:11:01: Ich habe das Gefühl, dass wir gar nicht mal wissen wie ein Ufer wirklich ausschaut.

00:11:04: können Sie es vielleicht kurz erklären?

00:11:06: natürliches Ufer ausgeschaut hat bei unseren Seen, weil wir kennen ja an sich die Ufermauern.

00:11:11: Wir können irgendwelche Einstiege aber so wirkliche Wiesen, die in den See gehen, kennen wir nicht mehr oft.

00:11:16: Wäre das das Ideal?

00:11:18: Genau also... Die meisten Seen hatten also Überschwemmungszonen.

00:11:22: Also der Irrsä zum Beispiel hatte diese Mauer, die regelmäßig überschwemmt wurden, die natürlich zum Teil extensiv genutzt wurden, also im Prinzip waren es klassische Streuwesen, die aber gleichzeitig wie ein Schwamm funktioniert haben und natürlich sozusagen bei Überschwemmung das Wasser aufgesaugt haben.

00:11:41: Und dann, bei Trockenheit, das Wasser zurückgehalten und langsam abgegeben haben.

00:11:45: Dieser Buffer, wenn diese Überschwemmungszonen schon bedeutelndliches Ausmaß haben – also gut, ihr ist ein gutes Beispiel!

00:11:51: Wenn man da Karten von Jahrzehnten vergleicht mit Karten die wir jetzt sind, sieht man wie stark diese Übschwemmmungszohnen zum Beispiel reduziert wurden?

00:12:03: Aber das klingt ja nach radikalen Maßnahmen an sich.

00:12:06: Ist es trotzdem notwendig irgendwann, dass wir renaturialisieren?

00:12:10: Genau, also renaturieren ist der Stichwort.

00:12:14: Also wo's geht, renaturierend.

00:12:18: Das sind Seeufer, das können Beche sein und Fließgewässer sein.

00:12:24: Wo's möglich ist, dass man Wiesen überschwemmen lässt.

00:12:30: Wenn man das schafft ... dann kann man das machen, was möglich ist.

00:12:35: Also Renaturierung ist für die EU ein Thema und nicht ohne Grund.

00:12:39: Und Renaturierungen schafft Resilienz, denkt man bei den Überschwemmungen, renaturierte Flüsse schaffen wir es natürlich wieder Wasser viel mehr Wasser zurück zu halten und zwar einerseits die Überschwemmung zu reduzieren aber gleichzeitig auch diese Bufferwirkung herzustellen.

00:12:58: Aber verzweifeln Sie manchmal daran, dass eigentlich das was notwendig ist immer ganz konkret zu dem ist.

00:13:03: Was der Mensch eigentlich will?

00:13:06: Weil wer wirklich an unseren Seen wieder die Uferwiesen überschwemmt sind sondern eigentlich wollen die Leute ihre privaten Gründe haben.

00:13:14: sie wollen ihre ufermauern haben die Einstiege haben die Stege haben und so weiter oder?

00:13:18: Das ist doch das Idealbild der Menschen.

00:13:20: aktuell von sehen

00:13:24: Kann gut sein, verstehe ich auch.

00:13:30: Die Frage ist ob man nicht so zu sagen gewisse Themen die sozusagen

00:13:35: aus

00:13:36: wissenschaftlicher Sicht und deswegen leistet sich die Gesellschaft die Wissenschaft so wichtig sind dass man sie eigentlich herausnimmt und sagt diese sind übergeordnet weil es in fünfzig Jahren zum Beispiel sonst keine Lebensgrundlage mehr gibt.

00:13:52: Also wenn man so was schaffen würde als politischen Schulterschluss und sagt, da gibt es also handfeste Hinweise drauf.

00:14:00: Wenn wir das nicht machen, dass wir in fünfzig Jahren ein massives Trockenheitsproblem haben dann denke ich mal, dass man eigentlich noch gegensteuern könnte und man nimmt bewusst das raus.

00:14:13: Man sagt, das ist übergeordnet und das gilt zum Beispiel für alle Parteien.

00:14:19: Das wäre eine Vision.

00:14:20: aber

00:14:22: Jetzt sieht man heuer, würde ich sagen zum ersten Mal wirklich im Sommer, wo die meisten auch hinschauen.

00:14:26: Weil die wenigsten schauen im Herbst auf die Seen.

00:14:30: Sieht man das etwas nicht stimmt?

00:14:31: Ist es für sie eine Katastrophe was heuer passiert oder vielleicht sogar auf ein gewisse Art Glücksfall und eine Chance weil eben endlich hingeschaut wird und die letzten auch sagen Ich glaube jetzt können wir den Klimawandel die Klimaveränderung nicht mehr wegleugnen.

00:14:47: Ich denke, man sollte immer das positive Draus nehmen.

00:14:50: Im Prinzip sind Schüsse vor dem Buch.

00:14:52: Es sind Wahnsignale und es sind Signale die zeigen, dass es eigentlich so wie's jetzt läuft nicht weitergehen kann.

00:15:00: Das ist nicht im Interesse der Bevölkerung.

00:15:02: Es ist im Interess von Einzelnen aber es ist nicht mehr im Interessen vom Kollektiv.

00:15:06: Und eigentlich ist es sozusagen die Bevölkerung gesagt aus Schluss.

00:15:10: Eigentlich können wir uns ja das niemals leisten!

00:15:13: Wenn man soweit kommen würde und sagt Okay, also zum Beispiel was als Bodenversiegelung.

00:15:19: Wie oft ist das in den Nachrichten dieses Thema?

00:15:21: Wie kontrovers wird diskutiert?

00:15:24: Wenn man da mal sagen würde eigentlich ist die Diskussion die Zeit für die die abgelaufen eigentlich es gibt man müsste eigentlich man können ja wir müssen doch.

00:15:34: und wir müssen auch eigentlich kümmern wir müssen das bestimmen und dass wir noch machen und die Entwicklung usw.

00:15:40: Eigentlich geht's um Naturschutz.

00:15:42: Naturschutzz ist Menschenschutz.

00:15:45: Ich finde das so großartig.

00:15:46: Weil ich erinnere mich gerade an ein Gespräch mit meinem Großvater, der mir erzählt hat früher haben die Einheimischen immer ihre Gründe abseits vom See gekauft und gebaut weil rund um den See waren es haure Wiesen und die Voltkaner.

00:15:59: Eigentlich wäre das schon damals die Zeit gewesen das zu schützen oder?

00:16:05: Ja nur war damals natürlich Naturschutz überhaupt kein Thema.

00:16:10: Wir sind aber als Leere vorhanden gewesen.

00:16:12: wir hätten's so gehabt wie es gehört.

00:16:15: Genau also Im Prinzip war damals das geringste Problem, dass sozusagen Überschwemmungen oder Reguliert werden.

00:16:23: Oder Trockenheiten gemindert wären.

00:16:26: Mittlerweile haben wir das Problem.

00:16:27: Wir sind also hundert Jahre weiter in der Entwicklung.

00:16:31: Der Lebensstandard ist ja immens gestiegen und wie gesagt die Sehen sind Lebensstandards ganz klar Und

00:16:38: die Angst zu verlieren ist auch immens?

00:16:40: Das darf man nicht vergessen.

00:16:41: Die wird größer.

00:16:43: Klar weil irgendwann einmal Wenn sozusagen sehen, die Wasserqualität sich verschlechtert.

00:16:52: Irgendwann hätte man dann auch diesen Standard nicht mehr.

00:16:54: Okay das fordert ein radikales Umdenken?

00:16:56: Absolut!

00:16:57: Ich habe trotzdem nur eine provokante Frage.

00:16:59: Ist es nicht eigentlich wurscht wenn der See einen Meter weniger ist?

00:17:02: Weil ich denke mal ich sehe jetzt am Attersee bei uns zu Hause... Die Leute liegen unten dort wo normal Wasser ist, einen halben Meter liegen sie jetzt.

00:17:09: wir haben plötzlich Strände und so weiter Und die Leute sagen eigentlich ist es klasse Die privaten Badeplätze sind plötzlich doppelt so groß wie vorher und so weiter.

00:17:18: Also was ist wirklich das Problem?

00:17:22: Ja, die Vorgespräche eigentlich schon angesprochen.

00:17:26: Die Schotterflächen sind wunderbar zum Baden!

00:17:28: Man muss sich nicht mehr um den Platz streiten, man hat endlich Platz... Das Problem ist eigentlich dass der See eigentlich die Vernetzung mit dem Ufer verliert Und eine Seespiegelabsenkung auf lange Zeit für den See, für die Arten im See und für die Fische Riesenprobleme macht.

00:17:46: Also Fische können nicht mehr an die Ufer, können nicht mal ableichen.

00:17:51: Jungfische brauchen die Ufastrukturen.

00:17:54: Denkt man an die ganzen Schilfbestände, ja?

00:17:56: Die natürlich eigentlich ein ganz wichtiges Element sind, die das Ufer stabilisiert.

00:18:04: Wenn es austrocknet dann wird natürlich das ... verliert das die Festigkeit.

00:18:10: Umgekehrt bei verbauten Ufern, also bei niedrigen Wasserständen sind die Wellenschläge viel stärker.

00:18:17: Viel zerstörerischer zum Beispiel.

00:18:20: Sehnspiegel hat man eigentlich versucht höher zu halten.

00:18:23: Der Wallasee wäre so ein Beispiel.

00:18:26: Mit großen Anstrengungen hat man den Sehnspiegel wieder nachträglich in den neunziger Jahren angehoben um diese ökologische Funktionsfähigkeit herzustellen.

00:18:37: Wenn man jetzt so schaut und sagt, das ist viel getrunter.

00:18:39: Das Wasser ist immer noch sauber und mein Ofen ist größer und die Sehns an tief.

00:18:45: Schau das mal aus wie wenn es nichts machen will.

00:18:47: Das Problem ist natürlich die Langfristigkeit über die Jahre.

00:18:52: Wenn sowas öfter passiert auch jetzt sprechen wir wieder von Resilienz.

00:18:57: Ich denke mal, auch einen Boden der austrocknet ist nicht kaputt.

00:19:01: Er kann sich wiederholen.

00:19:02: Aber es ist natürlich die Frage wie gut das geht und wenn ganze Jahrgänge zum Beispiel bei den Fischen ausfallen dann hat das natürlich ein Effekt ganz klar.

00:19:13: Jetzt gibt's ein interessantes Phänomen.

00:19:17: Atta See, Mondsee, Wolfgangsee sind alle zurückgegangen haben wir ja gemessen aber es gibt zwei Sehen da ist das Gegenteil passiert

00:19:26: Halsstädtersee, vielleicht?

00:19:28: Und Traunsee.

00:19:28: Die

00:19:29: haben eher zu viel Wasser.

00:19:31: Sie haben ein Einzugsgebiet, das wir alle kennen und dieses Einzungsgebiet wird sich leider in den nächsten Jahren dann sozusagen vom Gletscher verabschieden.

00:19:43: und in dem Moment bedeutet natürlich auch dieser Kühlungseffekt weg ist der durch das Gletschewasser gegeben ist und dass natürlich dann auch da Halsstedtersee unter Traunsee ganz ähnlich sich verhalten werden wie der Attersee und der Wolfgangsee.

00:19:58: D.h.,

00:19:59: der Gletscher füttert die beiden Seen jetzt noch, aber das hat eine Ende?

00:20:03: Muss eins haben!

00:20:04: Ist ja Wasser, dass den Seen eigentlich nicht zusteht oder ist es nur Ausdruck von der nächsten Katastrophe?

00:20:15: Die Gletschern werden sich extrem stark zurückziehen in den nächsten Jahren.

00:20:18: und das trifft natürlich nicht nur den Dachsteingletscher.

00:20:27: Das wird einen Effekt aufs Wasser haben, muss es haben.

00:20:30: Also vor allem diesen klassischen Effekt wenn die Gletscher schmelzen eigentlich dann die Flüsse füttern was üblicherweise immer im Juni der Fall war.

00:20:38: also die meisten Flüssen in den Fließgewässern in Österreich haben eigentlich dieses Juni Hochwasser.

00:20:43: das war das klassische Gletscherschmelzwasser Und diesen Faktor wird es immer weniger geben, auch mit der Donau zum Beispiel.

00:20:51: Also in Donau diese klassische Gletscherabflüsse sind irgendwann dann auf einem Minimum reduziert.

00:20:59: Man sieht ja jetzt schon die Flüsse haben zu wenig Wasser.

00:21:02: Die Fürst hat alles auf die Schiene verlegt ihre ganzen Transporte weil auch die Donau nicht mehr schiefbar ist.

00:21:12: Ja das hängt damit zusammen dass der Gletschauabfluss stabilisiert.

00:21:17: Also auch wenn es einmal weniger geregnet hat, dann gab's dem meisten im Juni noch.

00:21:21: Das wäre in diesem klassischen Sommer kalten Becher heißt das auch.

00:21:26: Ja und dieser Einfluss wird in den nächsten Jahren leider verschwinden.

00:21:31: Und dann ist der Halsstädter See und auch der Trauensee werden sie ganz ähnlich verhalten ja.

00:21:37: Ein weiteres Thema dass Sie beforschen sind die Arten die in den Seen vorkommen.

00:21:43: Da redet heuer jeder von dieser Quackermuschel.

00:21:46: Sie haben uns schon im Vorgespräch erzählt, da gab es schon einen Vorgänger.

00:21:51: Der Vorgänger der Quackernmuschel war die Zebra-Muschel, die eigentlich recht nahe verwandt sind und die auch aus dem schwarzen Meerregion über Fließgewässer, Bewessungskanäle oder Boote eingewandert sind.

00:22:10: Auch die Zebermuschel hat sich vor allem in den Siebzigerjahren extrem ausgedehnt und also praktisch alle Alpen sehen besiedelt, gerade an den Ufern.

00:22:23: Und natürlich waren wichtige Fragen wie kann man gegen diese Zebemuscheln vorgehen?

00:22:32: Der Bewuchs an den Bolten ist ein Problem dann die ganzen Rohre werden zugewachsen.

00:22:41: Dieses Problem gab es mit der Zebermuschel genauso.

00:22:43: Man hat verschiedene Behandlungen auch versucht, die alle mehr oder weniger Erfolg haben.

00:22:50: Eigentlich weiß man daraus, dass das Wachstum natürlich sehr massiv ist und diese Zebtermuscheln wurden jetzt durch eine noch erfolgreichere Art eigentlich sukzessive verdrängt die jetzt wahrscheinlich so ganz massiv sich ausdehnt und die Zebarmuschel auch wahrscheinlich verdrängt über die Jahre oder Jahrzehnte, das wären die Quaggermuscheln.

00:23:18: Und diese Quaggarmuschel kann also auch im Sediment wachsen.

00:23:22: Die Zebormuschelt braucht immer festes Substart und diese Quage schafft es auch in dem Sediment zu wachsen und das macht vielleicht dann diese Quagem noch erfolgreicher.

00:23:31: Ist ein Faktor der natürlich vor allem die Ufer extrem verändert Und natürlich bei kleinen Seen auch dann in die Wasserqualität eingreift.

00:23:44: Diese Filterleistung von diesen Muscheln ist enorm, also das kann es durchaus eine Rolle spielen, dass natürlich viel von diesem kleinsten Lebewesen die im Wasser leben, also Algen und Krebsen, Blankton und das was eigentlich wieder Fischfutter ist, dass das weggefiltert wird.

00:24:03: Die greifen in das Nahrungsnetzgreifende aktiv ein Und das sind massive Eingriffe und dadurch, dass die Seen jetzt wärmer werden könnten natürlich diese Muscheln auch davon profitieren.

00:24:13: Also gerade an den Ufern.

00:24:15: Die Ufer erwärmen sich ja zum Teil noch stärker als die Sehen und es würde schon auch erklären warum in diesen letzten Jahren so massiv diese Muschen sich verbreitet haben wenn man sieht sie waren vielleicht schon Jahre da vielleicht zum Teil Jahrzehnte nur haben wir's halt nicht bemerkt.

00:24:35: Aber sind diese invasiven Arten generell wirklich eine Gefahr fürs ganze Ökosystem von unseren Gewässern?

00:24:42: Ich rede mir vielleicht wirklich von den Salzkammerguts sehen, wo ja diese Muschel aber auch andere Arten sich massiv ausgebreitet haben.

00:24:49: Also man kann fast nicht mehr ein paar Fuss ins Wasser gehen ohne dass man sie aufschneidet.

00:24:53: Aber ist das dann für so ein Ökosesystem auch wirklich eine Gefahr?

00:24:58: Es gibt invasive Arten die tatsächlich dann Ökostäme verändern, nachhaltig und Ökosysteme dann in einer Weise verändern, die wir nicht unbedingt wollen.

00:25:11: Die Muscheln kennt man also vor allem eigentlich aus Nordamerika.

00:25:14: Da gab es diese invasive Geschichte schon viel, viel länger und da haben sie zum Teil einzelne Seen massiv verändert.

00:25:22: Also diese Algen, die im Wasser leben

00:25:24: z.B.,

00:25:24: haben sich also dann verändert in der Zusammensetzung in eine Weise wie man das nicht will.

00:25:29: Zum Beispiel mehr von diesen alten Blütenbildern z. B. Das kennt man aus Nordamärika, von den großen Seen.

00:25:36: Die Muscheln insgesamt verlagern sozusagen das Nahrungsnetz, also vom Freiwasser weg zum Ufer und werden dann schon auch gefressen.

00:25:47: Also so ist es nicht!

00:25:48: Also die Zebramuscheln

00:25:49: z.B.,

00:25:50: die wird von karpfenartigen Zypernindien, die haben so Chimenreusendäunen, da können dort die Muschel zermahlen.

00:25:57: Die haben sie schon gefresset oder auch die Wasservögel.

00:26:01: kann durchaus sein, dass also manche Vogelbestände, Blässhühner, Reihe einten zum Beispiel.

00:26:05: Dass die Durchaus auch von diesem Muscheln durchaus profitieren wieder.

00:26:09: Also sind wir wieder zurück, nicht?

00:26:13: Wenn es aus der Atmosphäre Schwefelsahre regnet dann freuen sich die Schwefelbakterien und eigentlich genau um das geht's!

00:26:21: Die haben einen Effekt... ...die Frage ist wie in welche Richtung geht der Effekt und is er sozusagen im Interesse von uns als Menschen um unseren Lebensstandard zu erhalten.

00:26:32: Und diese Muscheln sind gekommen und zum Bleiben, und es ist ... Diese explosionsartige Ausbreitung geht jetzt nicht so weiter.

00:26:41: Irgendwann wird sich das stabilisieren, also die wachsenden Schichten irgendwann einmal vielleicht fünf, sechs Lagen von Muscheln, irgendwann mal ist es dann aus, dann ist sozusagen der Lebensraum besiedelt.

00:26:54: aber sie werden den sehen, gerade die Kleineren werden sich stark beeinflussen.

00:26:59: Ata-See zum Beispiel ist wahrscheinlich wesentlich resilienter als der Fuschelsee, der wesentlich kleiner ist.

00:27:09: Aber es ist Ökologie und man kann es schlecht über einen Kamm scheren.

00:27:14: Aber

00:27:15: das ist interessant, weil Peter und ich haben uns auf den Weg gemacht und haben uns diesen Nussensee von der Ferne angeschaut, der fast leer ist mittlerweile.

00:27:23: Wie ist das eigentlich passiert?

00:27:26: Der Nussensee hat ein sehr kleines Wasservolumen.

00:27:30: Also seichte Seen sind natürlich von solchen Austrockens, Extremperioden viel stärker betroffen als diese tiefen Seen die ja hunderte von Millionen von Kubikmetern haben.

00:27:43: Wir haben den See in Atlas da sind die Seen schön aufgelistet und da ist das theoretische Wasservolumen hier berechnet und das sind Gott sei Dank sehr große Mengen.

00:27:53: Diese kleinen Seen sind sehr seicht und verlieren dann durch die Verdunstung extrem viel.

00:27:58: Also, was ich in Neu-Siedler sehe ist ja auch immer wieder ein Thema.

00:28:03: Und beim Neusey weiß man ganz genau wie viele der am Tag an solchen Verdunsten verliert.

00:28:06: Der verliert einen Zentimeter nur durch Verdunzungen.

00:28:09: Jetzt hat man zehn Tage heiß und dann hat er zehn Zentimeter verloren.

00:28:12: Ist aber noch ein Meter tief!

00:28:15: Da braucht man nicht zu rechnen...

00:28:18: Aber diese Seichten sind wesentlich anfälliger für solche extremen Dockenperioden.

00:28:25: Kann dann so etwas verloren gehen?

00:28:27: Kann ein Nussensee wirklich verschwinden?

00:28:30: Er wird sich immer wieder füllen, als See an sich kann man solche seichtige Wässer nicht mehr ohne weit das bezeichnen.

00:28:41: Es gibt ganz wenige Fischarten die solche Ausdocknungen überleben als Dauer der Zeit, bis sozusagen das Blank dann wieder zurückkommt und sich etabliert.

00:28:52: Also von diesen Seichten gewessen wäre also die Resilienz auch angegriffen.

00:28:56: ganz klar, sehr gering.

00:28:58: Ich

00:28:59: würde es gerne... kurz auf ihre Karriere und ihren Blick gehen.

00:29:03: Sie sind vor zwanzig Jahren, habe ich gelesen nach Berlin gegangen dann relativ schnell aber wieder zurück hier in Salzkammergut und beobachten diese Sehen hier diese Gewässer seit fünfundzwanzig jahren.

00:29:14: jetzt haben wir Bauabpunkte durchgemacht die unseres Leihensorgen machen.

00:29:19: Aber was macht Ihnen Sorgen?

00:29:20: Was sind die großen Dinge, wo Sie sagen das hat sich wirklich in dem letzten Vierteljahrhundert so verändert dass es in eine Richtung geht, die mir als Wissenschaftler nicht nur beobachtungswert ist sondern die man auch Sorgen macht?

00:29:36: Ja also eigentlich ist die Säen-Management der Gewässerschutz in Österreich für diese Säne eine Erfolgsgeschichte.

00:29:49: Es gab sozusagen eine Phase in den Sehen, wo extrem viele belastende Abwässer gekommen sind.

00:29:57: Die haben zum Beispiel zu eigenen Blüten geführt und kippen können.

00:30:01: Die vermehren sich an der Oberfläche und sinken auf Verbrauchenden Sauerstoffe in der Tiefe.

00:30:05: Das wurde durch politische Maßnahmen sehr vehement umgesetzt in den Achtziger, also dieses sogenannten Ringkanal Leitungen angelegt, die also dafür sorgen dass die Abwässer nicht mehr die Fuß in den Serien sondern gesammelt werden und in den Kernlagen.

00:30:25: Und das ist eigentlich wirklich eine Erfolgsgeschichte und wird auch gern gezeigt und erzählt.

00:30:32: ja und da hat die Lymnologie natürlich an vorderster Stelle haben die da sozusagen die Richtung vorgegeben.

00:30:39: Das war so zu sagen eine Phase der der Erholung, die wir dann in den Ninzeinundzigerjahren hatten, zweitausend.

00:30:46: Und sozusagen jetzt haben wir eigentlich die nächste Challenge, die nächste Herausforderung ist ja die des globalen Wandels eigentlich.

00:30:54: Also das sind nicht mehr nur die Klimaerwärmungen also nicht nur der Treiboseffekt sondern der, dass natürlich viele sozusagen... Ja, also eigentlich die Bevölkerung natürlich auch ihre Gewohnheiten ändert.

00:31:11: Im Prinzip denken wir an die ganzen Transporte von Booten oder invasiven Arten, die praktisch in die Seen gebracht werden.

00:31:23: Das ist etwas, was extrem zugenommen hat dadurch, dass man natürlich bewusst Leute anzieht und sagt mir ja also macht eine Freizeit, verbringt seine Freizeite hier zum Beispiel den Sehengebieten.

00:31:34: Und da ist etwas das natürlich eine Herausforderung ist wo man eigentlich wahrscheinlich mit lernen muss Das natürlich sehen, wie man sie so hört nicht stationär sind.

00:31:43: Sondern sich auch verändern und beeinflusst werden.

00:31:46: Und egal ob das jetzt... also Krakomuschen haben wir schon genannt da gibt es den Sonnenbarsch, da gibt's die... Da gibts Gründeln, die den Leich fressen, da gibts Wasserpflanzen, Invasive.

00:31:59: Also das sind alles eigentlich Bedrohungen für solche Gewässer.

00:32:03: Und gerade Gewässern haben wir diesen Inselcharakt an und wir kennen uns ja vom vom Land eigentlich, also von der Portane Kemos.

00:32:11: Da gibt es ja auch die japanische Knöterich oder den großblütigen Sprinkgraut.

00:32:18: Das sind so inversive Orten, die können ganze Flächen zuwachsen und das ist gerade für die Seen dadurch diese Insel sind schon ein Risiko.

00:32:30: Und immer wenn so Extreme Perioden sind, sind natürlich die Sehen wieder anfälliger.

00:32:34: Und ich denke mal, dass das schon etwas ist, wo man eigentlich dafür sorgen muss auch unsere Gesellschaft mit in die Verantwortung zu nehmen und auch zu erziehen.

00:32:48: Wir passen auf den See auf und schützt ein Schiffgürtel oder freut es nicht in einen Schiff-Gürteln hinein zum Beispiel?

00:32:55: Lasst ihn in Ruhe!

00:32:57: Aber kann man als Einzelner etwas machen?

00:32:59: Das ist ja oft... finde ich bei so großen Zusammenhängen immer die eine Frage des Menschen, der sich so klein fühlt kann.

00:33:06: Eher etwas machen?

00:33:09: Ja.

00:33:09: Ich meine Österreich ist sozusagen ein Vorzeigeland wenn es um die Mülltrennung geht.

00:33:17: eigentlich und wenn man ehrlich ist dann ist das was in Österreich am Müll getrennt wird ist sozusagen quantitativ nicht bedeutend.

00:33:25: trotzdem machen sie Leute und ich denke mal es ist sozusagen im Wunsch tatsächlich jeden wenn man weiß was man machen soll und Müll vermeiden oder Müll trennen, dass man das auch macht eigentlich.

00:33:35: Und das ist in der Summe die Summe der Teile macht es letztlich.

00:33:40: Wenn das bei den Sehen das Verhalten von Einzelnern nur ist wie ich mit einzelnen Ufern zum Beispiel umgehe oder die Schütze dann denke mal sind das schon wieder ganz große Dinge die letztlich schützen und bewahren.

00:33:59: Ich denke mal, diese Mieterziehung der Bevölkerung ist extrem schwierig.

00:34:02: Weil es natürlich ... ja eigentlich dieses Wissen voraussetzt und ich möchte mich erholen und meine Ruhe haben.

00:34:12: Jetzt kann ich an den See auch noch denken!

00:34:13: Aber ich glaube um das geht's eigentlich.

00:34:19: Und das ist vielleicht schon etwas was herausfordernd wird in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten ganz bewusst.

00:34:27: Wenn man das schafft vielleicht dann hätte man wieder die Sehen geschützt für eine Zeit lang.

00:34:34: Aber dann fragen wir jetzt mal ganz offen, kennen Sie?

00:34:36: Gibt es Renaturnierungsprojekte anstehend, wo wirklich was passiert und positive Beispiele gerade gemacht werden?

00:34:44: Gibts das schon oder wird darüber noch geredet?

00:34:50: Die Wahrheit ist dass Renaturierungsprojekten gerade für Seen viele Jahre brauchen und meistens dann ganz kleine Ufer auf kleine Ufern beschränkt sind.

00:34:58: Also Monze gibt es ein Beispiel.

00:34:59: Läubichel zum Beispiel, wo wir also Schotterflächen ausgebracht haben für die Seelauben um abgleichen zu können.

00:35:08: Die sind sehr kleinflächig und die Großen sind leider sehr selten.

00:35:14: Es ist leichter wenn die Grundstücke in öffentlicher Hand sind.

00:35:18: Bei den Bundesforsten z.B.

00:35:19: ist es leichter eigentlich da mal Maßnahmen zu setzen.

00:35:23: Wenn so viele Grundstückseigentümer sind dann ist das sicher schwieriger Überschwemmungen zuzulassen und das zu ermöglichen.

00:35:31: Und ihr seht mit seinen großen Überschweimungsflächen zum Beispiel, das werden also ganz wichtige Maßnahmen eigentlich haben.

00:35:40: Sollten nicht aus dem Auge verloren werden im Gegensatz zur Bebauungspläne.

00:35:48: Aber dann mal mal ein hoheres Szenario!

00:35:51: Was kann diesen riesengroßen Sehen passieren?

00:35:54: können die wirklich kippen.

00:35:56: Ich habe in der Mail hineingeschrieben, das ist eine der Fragen, die wir gerne stellen würden.

00:36:01: Kann ein See wie der Monsei kippe überhaupt?

00:36:03: Geht es, wenn wir alles falsch machen?

00:36:08: Kippen sind, dass die Wasserqualität, die schätzen ... Wir haben sichtiefen fünf Meter, sechs Meter oder zehn Meter Sichtiffen, dass sie verloren gehen.

00:36:19: Das ist möglich.

00:36:22: Im Stiftenfall können diese Sehen natürlich als extrem den Wasserspiegel senken, also die Verbindung zum Ufer verlieren.

00:36:30: Es gibt dann Überschwemmungen vielleicht wo sie es wieder bekommen.

00:36:32: aber im Prinzip könnte sein dass sozusagen ja die Vernetzung mit dem Ufer zunehmend verloren geht.

00:36:37: das wäre ein Katastrophenszenario und da ist natürlich dadurch so zu sagen dass dieser ufereffekt verlorenget, dass natürlich dann die Wasserqualität schlechter wird über die Jahre weil dieser schützende dieser Puffer-Effekter nicht mehr da ist Und dann würde es auch mit der Sichttiefe runtergehen.

00:36:54: Dann würden Eigen wachsen, die würden sich vor allem an der Oberfläche ansammeln und in der Tiefe den Sauerstoff verbrauchen.

00:37:05: Das wäre genau die Richtung, die man vermeiden muss.

00:37:10: Jetzt haben Sie Tausende Zuhörerinnen aus dem Salzkammergut.

00:37:14: Geben Sie uns ein paar wenige Stichworte.

00:37:16: Was machen wir ab morgen an?

00:37:18: Damit wir unseren Teil dazu beitragen gut bleibt bzw.

00:37:23: besser wird, ganz praktische Sachen.

00:37:25: Was mache ich jetzt in diesem Sommer noch?

00:37:36: Das eine ist vielleicht einmal, dass man selbst lokale Verschmutzungen, also mal wirklich auf Null reduziert.

00:37:46: und ob das eine Grillfeier ist oder ob das irgendwelche Reste sind, ob das Mikroplastik All das hat eigentlich am Ufer von Seen nichts verloren.

00:37:57: Das ist das eine, das andere ist dass ich also wirklich das schaffe, dass also paar Tu- also keine Organismen mehr in die Seen hineinkommen.

00:38:08: und egal ob ich das jetzt als Fischerei für Köder mache oder ob ich irgendwelche Aquarientiere los oder ein gutes neues Zuhause geben möchte All das sollte wirklich aufhören.

00:38:26: Wenn es natürlich darum geht, also gerade um die Ausbreitung bei invasiven Arten ist mittlerweile so weit, dass man sagt, man sollte also schauen, wenn man Boote oder Surfboards von Seen transportiert, dass mal schaut, dass das trocknet und dass man da sozusagen auch im Schwimmzeug nix mitnimmt.

00:38:44: Also Muschel laufen zum Beispiel weil das sind in Freibasser.

00:38:48: Das wäre vielleicht der dritte Punkt.

00:38:52: Der vierte Punkt ist vielleicht, dass wir bewusst Mit Leuten darüber redet, was kann man für die Sehen tun oder was braucht es eigentlich?

00:38:58: Was müsste man eigentlich wissen?

00:39:00: und es ist anstrengend.

00:39:04: Eigentlich macht man das in seiner Freizeit.

00:39:06: Man muss jetzt für ein Thema interessieren, dass man vielleicht Gott gegeben gesehen hat.

00:39:12: Wir nützen uns, wir haben's.

00:39:15: Egal ob jetzt Kärnten oder Oberösterreich oder die steirischen Seen Ich meine, viele Bundesländer haben die Sehne nicht.

00:39:23: Und wir haben es!

00:39:25: Also eigentlich ist da schon der Punkt, dass man eigentlich über Versuch zu lernen... Man kann durchaus zum Tourismusbüro sozusagen anfangen stellen und sagt, das eigentlich möchte ich mehr über diese Sehen wissen.

00:39:40: Und Monts ist ein gutes Beispiel.

00:39:42: also hier ist Naturschutz, würde sagen erkannt seitens Tourismus Büro und wird auch aktiv betrieben.

00:39:53: im Prinzip so Einflüsse wie das Ufer total zertretend zertrampelt werden, also lokale Sachen.

00:40:00: Das würde das schon reduzieren weil man gesehen hat naja wenn ich dieses ufer jetzt total zertrete oder zertramppel dann muss ich damit rechnen dass beim nächsten starken Regen natürlich vom Hang da was hineingeschwemmt wird und es wieder lokal natürlich den See beeinflusst.

00:40:21: Die Komplexität ist herausfordernd, aber vielleicht wenn man so mit diesen Punkten beginnt.

00:40:25: Ich glaube also wir haben gesagt Mülltrennung oder Müllvermeidung haben wir gesagt am Ufer dann nix in den See hinein keine Tiere.

00:40:36: Vielleicht auch wenn man sozusagen die Schüssen sehen wechseln dass man bewusst schaut das Beboten ist natürlich ganz dass man beboten sozusagen die Bote müsste man selber eigentlich.

00:40:46: und vielleicht das letzte wäre diese diese sozusagen Nachfrage beim Tourismus Büro, dass ich eigentlich mehr zum See wissen möchte und wie kann ich diesen See schützen?

00:40:58: Das wäre ein Auftrag wo man dann bewusst natürlich informieren kann.

00:41:04: Was ich gelernt habe jetzt von Ihnen ist auf jeden Fall das, dass nicht nur die Boote des Problems sind sondern zum Beispiel auch ein Neobrennanzug sein kann.

00:41:12: Dass man was mitnehmen könnte aus dem Meer weil Ich würde schon sagen, dass für viele wahrscheinlich das gängigste ist Man kommt aus einem Urlaub zurück und dann nimmt man den neobrenanzug zum nächsten mal zum Surfen wieder Und ist froh, dass das Salz herunter ist.

00:41:24: Das glaube ich wirklich.

00:41:25: also ich glaub aber das macht mir ein bisschen stutzig ob es wirklich möglich sein wird das flächendeckend zu verhindern.

00:41:57: Ja, also auch da... Geht's natürlich wieder um Wissen, wenn man es nicht weiß.

00:42:01: Wie sollen wir denn reagieren?

00:42:05: Das ist vielleicht das, wo man mitlernen muss und ich denke mal am ersten gehts über den Tourismus eigentlich weil da hat man im Ersten noch überhaupt das Interesse, weil ich möchte ja profitieren, ich möchte genießen.

00:42:23: Es gibt durchaus in der Schweiz mittlerweile so weit dass man sehr bewusst sozusagen die Bootsbesitzer anspricht, dass sie dafür sorgen ihre Boote zu reinigen wenn sie von einem See zum nächsten gehen.

00:42:34: Also da ist man vielleicht schon wieder weiter um das zu verhindern und was wirklich verhindert kann.

00:42:40: aber es geht über die Jahre nicht?

00:42:42: Und jetzt haben wir den Quagga-Muschel, jetzt haben der Sonnenbarsch, jetzt sind wir irgendwelche Gründeln, die in den Leich fressen Wir haben die Wasserbeste, die kanadische Wasserbest, wir haben den Signalkrebs vor vielen Jahrzehnten, was ist dann das nächste?

00:42:58: Aber siehst du ganz klar, da kommt das nächste.

00:43:06: Wenn man es verhindern kann, dann nicht.

00:43:11: Gemeinsam!

00:43:12: Ist doch toll dass wir jetzt diese Folge haben oder?

00:43:14: ich

00:43:14: finde auch Super Thema.

00:43:16: Jetzt muss ich Sie noch fragen da hinten, die über YouTube zuschauen dahinter uns sind so interessante Botteche wo ihre Mitarbeiter gerade ziemlich viel gemacht haben.

00:43:25: was ist das?

00:43:26: Ja das dann eigentlich Versuchspecken ja wo man zum Beispiel ganz statistisch auch also mit mehreren Wiederholungen also unabhängigen ansetzen um es dann zu berechnen zb den Einfluss der Quarkermuschel auf die Wasserqualität zum Beispiel testen kann.

00:43:42: Das sind so dreihundert Liter Becken, da kann man z.B.

00:43:45: Muscheln reinsetzen mit einer vernünftigen Individuenzahl und dann schauen wie sie das Blank tun, also die Algen zum Beispiel und die Krebse im Wasser, wie sich die verändern aufgrund der Muschelfiltration zum Beispiel.

00:43:57: Also das versuchen wir auch mit Studenten machen und Projektstudien.

00:44:01: Das ist großartig!

00:44:02: Sie arbeiten wirklich jeden Tag an unseren Gewässern?

00:44:06: Ja es ist Passion, es ist Leidenschaft, es is Beruf.

00:44:11: Wir sind auch in der Lehre, also an der Uni Innsbruck und die Uni Intsbruck hat sozusagen dieses Haus am See seit gut zwölf Jahren.

00:44:19: Und ich denke mal sie ist ein guter Gesellschaften, also die meisten Universitäten im Mittel-Europa haben tatsächlich Stationen oder Institute am See und eine Folge wie diese zeigt warum es wichtig ist.

00:44:31: Absolut!

00:44:32: Weil wir über dieser Botschaft gesprochen haben wissen Sie wie viele Szenen im Salzkammergut sind insgesamt?

00:44:41: Die Frage ist, wo legen Sie die Grenze?

00:44:46: Wie haben wir die Grenzen gelegt damals.

00:44:48: Wir haben einen Gast gehabt und den habe ich jetzt gedacht, Michael Forstinger der wirklich alle sechsundsechzig waren, siebenundsiebzig sehen.

00:44:55: er wandert ist und hat vor zwei Jahren von jedem sehr Wasserprobe genommen.

00:45:00: Und das habe ich mir jetzt gedacht.

00:45:01: Das finde ich eigentlich sehr super, siebundsieben sind es.

00:45:04: Zwei davon sind temporär.

00:45:10: Der Große sind die kleinen Seen, also fünfzig davon sind klein.

00:45:14: Aber zwanzig sind sehr groß und haben sozusagen dann die Aufmerksamkeit her.

00:45:21: Ich nehme mit etwas was Sie heute gesagt haben unsere Seen sind eigentlich ein Schwamm, ein Speicher Und auf den müssen wir aufpassen.

00:45:29: Genau das ist die Funktion der Seen.

00:45:31: Das geht in beide Richtungen.

00:45:33: Also diese Bufferfunktion.

00:45:35: bei Hochwasser halten sie das Wasser zurück Und sie speichern das Wasser und dazu brauchen sozusagen diese Verschwemmungszone, diese Vernetzung mit dem Umwelt.

00:45:44: Das ist sozusagen dieser Schwamm und das sind die Feuchtegebiete eigentlich.

00:45:50: Es funktioniert immer noch.

00:45:52: Gott sei Dank!

00:45:53: Wir haben immer noch mehr Wasser.

00:45:56: Oberösterreich war sehr trocken aber ich denke mal Salzkammergut war sicherlich eine der Regionen die noch mehr wasser hatte besser davon gekommen ist als Regionen ohne sehen.

00:46:08: Da sieht man schon, was die Sehen leisten.

00:46:11: Diese Leistungen sind wissenschaftlich erfasst und sehr akademisch aber eigentlich kann man das ganz genau durchdecklinieren, was für Funktionen so ein See alle hat.

00:46:23: Oft nimmt man sie gar nicht wahr Aber das hat eigentlich mit den Millennium-Zielen begonnen.

00:46:29: Was leistet denn so eine See?

00:46:30: Dann haben wir die Versorgung Fischerei.

00:46:35: Wasser wird immer wichtiger.

00:46:37: Genug sehen die in der Schweiz, wo auch Trinkwasser gewonnen werden wird.

00:46:43: In Österreich sind wir noch nicht zu weit aber Kühlung zum Beispiel wurde diskutiert.

00:46:49: Auch im Monzeland über Wärmepumpen zum Beispiel.

00:46:54: Das sind so klassische Versorgungsleistungen.

00:46:56: Dann gibt es die Regulierung.

00:46:57: das ist wichtig.

00:46:59: Klimawandel Senken, CO² zum Beispiel oder auch Lebensraum zum Beispiel.

00:47:05: Das Regulierung heißt das und das Dritte wäre kulturell ästhetisch wird es genannt.

00:47:12: Also jetzt kann man darüber steigen wie viel Wert ist Schönheit?

00:47:17: Monsee ohne See, wie soll man das denken?

00:47:23: Ja

00:47:23: stimmt.

00:47:24: Aber da gibt es ja auch eigentlich positive Ansätze weil ich merke sie sind ja kein Wissenschaftler der jetzt Dross-Szenarien malt sondern Sie versuchen auch immer das Positive sozusagen in den Vordergrund zu stellen.

00:47:35: und ich finde auch dass man zum Beispiel Absolut am Baustopp machen sollte nichts Neues mehr bauen, aber dafür es gibt so viel alten Bestand den man wirklich auch neu beleben könnte und zwar wirklich traditionell.

00:47:48: Das wäre ja auch ein Ziel oder?

00:47:51: Klar, also es gibt ja bewusst Flächenwitmungspläne eigentlich die über Jahre verabschiedet werden wo man sich ganz genau überlegt.

00:47:59: Eigentlich auch so übergeordnete Ziele von denen wir gesprochen haben wie's halt so ist.

00:48:05: dann wird herumgedockt und angepasst, verändert.

00:48:09: Und dort gibt es mittlerweile ... Die müsste das angekommen sein, dass solche Pläne extrem wichtig sind und man die auch befolgt und natürlich mit Richtlinien versieht.

00:48:21: Bodenversiegelung ist ein ganz wichtiges Thema.

00:48:23: Wie komme ich hin?

00:48:26: Neubauten versus altbauten Sanierungen?

00:48:29: Und das geht's!

00:48:31: Das wird immer mehr und das wird die Gemeinden alle.

00:48:34: alle betreffen.

00:48:37: Aber

00:48:38: eben Renovierung ist noch etwas, wo Potenzial da ist in Wirklichkeit.

00:48:41: Da kann man auch viel machen, finde

00:48:44: ich.

00:48:47: Die Frage ist Wohnraum.

00:48:48: muss man Wohnraum extrem vervielfältigen oder kann man sozusagen den Wohnmann, dem er hat, noch effizienter nützen?

00:48:55: Und das wäre ein Etwas, wo man natürlich auch politisch diskutieren muss nicht so lange aber ganz gezielt festlegen muss und Im Bevölkerungswachstum in Österreich ist stabil.

00:49:11: Es wird eher weniger statt mehr, trotzdem muss man überlegen wie schaffe ich das von Wohnraum möglichst effizient in Zukunft zu gestalten?

00:49:23: und da geht es ganz klar, da geht's in die Sanierung vom Bestehenden genauso rein.

00:49:29: Ich habe jetzt nur einige Sehenmüten gesammelt in der Vorbereitung und würde Sie bitten, kurz darauf zu antworten.

00:49:36: Wenn ein See klar ausschaut ist er gesund!

00:49:40: Ja.

00:49:40: also wenn ich einen seh Kupfersulfahrtlösung hineinschmeisse ja... ...ist er auch klar!

00:49:47: Also man denke an den Teich in Washington

00:49:50: D.C.,

00:49:50: Den so zu sagen...

00:49:52: Owen Trumms & Passer

00:49:55: Trump sozusagen geschaffen hat.

00:49:58: Er wurde so geklärt, ja?

00:50:01: Da ist aber von der Ökologie ... Also da lebt dieses Ökosystem nicht.

00:50:05: Das ist tot!

00:50:07: Dann unsere Seen hier im Salzkammergut waren nie sauberer als heute.

00:50:13: Die Geschichte der Seen geht zurück auf die Eiszeit.

00:50:16: Sie waren lange sehr drüb.

00:50:17: Irgendwann ist das Gletscherwasser dann weg und dann ist sozusagen diese Klarphase eingetroffen.

00:50:23: Und das war ungefähr vor fünftausend Jahren.

00:50:28: Da waren sie wahrscheinlich super nährstoffarm, weil letztlich die Vegetation überhaupt erst dann langsam entstanden ist.

00:50:41: Die Sehen waren lange extrem nährstoffarm und ich würde sagen durch die menschliche Besiedlungssichtigkeit, die durchaus auch ins Mittelalter zurückgehen kann – ja!

00:50:50: Und auch die Pfeilbauten wären wahrscheinlich lokal.

00:50:54: da die Sehen beeinflusst haben sind dann die Sehen zunehmend nährstoffreicher geworden.

00:50:58: Aber naturnah sind sie also eigentlich nährstoffarm in der Hinsicht, dass es praktisch kaum Eigenwachstum überhaupt möglich war.

00:51:09: Also alpine Seen zum Beispiel in den Niederendauern zum Beispiel, also denk mal einen Gläferkessel zum Beispiel das wären also so Seen, die super nährsstoffarm sind wo man sich vorstellen kann wie diese Seen vielleicht vor tausend Jahren ausgeschaut

00:51:24: haben.

00:51:25: Und die letzte Frage, die uns sehr wichtig ist.

00:51:28: Kann man aus dem Alter sie wirklich trinken?

00:51:35: Also Sie werden nicht sterben

00:51:37: wenn ich

00:51:39: über haute und das... Du wirst es überleben

00:51:41: Peter!

00:51:43: Es ist klares Wasser und überhaupt kein Problem.

00:51:45: nur Trinkwasser ist bei Definition in gefassten Quellen gefassten Behältern, die eigentlich von der Oberfläche geschützt wird.

00:51:54: Und in dem Moment wo ich Oberflächen Kontakt mit der Oberflächer habe ist es also streng genommen kein Brinkwasser mehr.

00:52:00: Also so ist die Definition.

00:52:01: Eng ist ein Mythos oder?

00:52:03: Weil wir trinken ja dann den ganzen Mikroorganismen und so weiter mit oder?

00:52:07: Ja!

00:52:10: Wie gesagt alle meisten sind harmlos und sorgen dafür dass der See schon ausschaut wie man ihn gerne haben.

00:52:16: In vielen Fällen wird überhaupt nichts sein.

00:52:18: Ich würde es nicht empfehlen, den Wasserbedarf aus den Seen ungefiltert zu decken weil natürlich aufgrund der Oberfläche die Belastung theoretisch ... höher sein kann als man möchte.

00:52:33: Ich würde

00:52:33: vor allem für jeden Freibad das Wasser nicht trinken.

00:52:36: Das beste Bild nur im Kopf, das war wahrscheinlich Anfang der neunziger Jahre über ein Kind noch.

00:52:40: Da hat es Radio Oberösterreich oder OberÖsterreich heute gegeben und da ist eine Reborte in einem See in einem Boot gesessen vor Litzelberg vor dem Strandbad und er sagt unter Ata sehr trinkwasser und er fährt rein Fünf Meter vom Ufer weg und trinkt von der Oberfläche.

00:52:55: Ja, wobei

00:52:56: da ehrlich gesagt... Da muss ich auch jetzt wieder auf meine Oma... Ja pass auf!

00:52:59: Jetzt muss ich aber eine Geschichte erzählen und ich hoffe beide gibt's mir recht.

00:53:03: Meine Oma hat immer gesagt du befährst den Seegäste, dusch du dich bitte ab.

00:53:07: Macht ja keiner mehr oder?

00:53:08: Das habe ich

00:53:09: noch nie gehört.

00:53:10: Wirklich?!

00:53:11: Das war so!

00:53:12: Im Frühjahr haben sie im See gewaschen.

00:53:14: Furchtbar!

00:53:15: Aber das war wahrscheinlich da glemend.

00:53:18: Der Attersee ist wirklich Also wirklich einer der größten Szenen, also die größte zur Gänze liegen.

00:53:23: Das ist ein forty-quartat Kilometer.

00:53:25: Ich weiß nicht... ...fünfhundert Millionen Kubikmeter Wasser!

00:53:28: Ja?

00:53:29: Das ist natürlich ein See, der hat einfach einen riesigen Wasservolumen im Vergleich zu dem, was ein Einzugsgebiet hat.

00:53:35: Das is einer der saubersten Szenien in Österreich, die wir haben.

00:53:38: Gott sei Dank!

00:53:40: Positiv.

00:53:40: verschluss finde ich absolut.

00:53:42: Wir kommen zu unserem Worldtrap und bitten um kurze Staccato antworten.

00:53:46: Im Salz kann man gut schmecken hier.

00:53:48: Ja Ränken

00:53:50: Gute Antwort haben wir schon oft gehabt.

00:53:51: Im Salz kann man gut fehlten, nicht?

00:53:55: Ja der Verkehr

00:53:56: im Salz kann mir gut fehlen.

00:54:01: Eigentlich am meisten eigentlich klassische Gastronomie die sozusagen einen Bodenständigen Küche hat und die eigentlich jetzt nicht die fünf Sternen Küche repräsentiert

00:54:22: Also ein Wirthaushaus.

00:54:26: Und im Salzkammergut ist das allerwertvollste?

00:54:31: Ja sicherlich die Landschaft, die Seen, die Menschen, die seit vielen Jahrhundert diesen Landschaft geprägt haben.

00:54:41: Ich meine nicht umsonst ist es in der Natur als Außengebiet.

00:54:45: Vielen Dank für dieses wirklich relevante Gespräch!

00:54:48: War eine

00:54:50: tolle Folge, vielen Dank

00:54:53: Bevor wir euch entlassen, Peter da war doch noch was.

00:54:55: Richtig!

00:54:56: Wenn es euch heute gefallen hat dann haben wir zwei kleine Bitten.

00:54:59: erstens haut uns eine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify rein.

00:55:04: am besten natürlich fünf Sterne.

00:55:05: Ja

00:55:05: vier akzeptieren wir auch aber dann müssen wir reden.

00:55:09: Schreibt dazu was euch taugt lustig informativ.

00:55:11: die zwar sind völlig deppert Alles ist gültig, Hauptsache es steht was drin.

00:55:16: Und

00:55:16: zweitens das ist noch fast wichtiger ihr kennt sicher jemanden der mit dem Salzkammergut was am Hut hat

00:55:21: schickt

00:55:21: dem oder der jetzt den Podcast nicht morgen jetzt so lange er noch dran denkt!

00:55:25: Jede Bewertung jede Weiterempfehlung bringt uns eine Stufe weiter.

00:55:29: wir haben heuer noch viel vor und wir zählen auf euch.

00:55:32: danke dass ihr dabei seid servus

00:55:38: vierteig.

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