Episode 110: 100 Meter unter Hallstatt – Daniel Brandner und die Geheimnisse des Salzbergs

Shownotes

100 Meter unter Hallstatt, mitten in einer 3.200 Jahre alten Abbaukammer und umgeben von den Spuren längst vergangener Generationen: Für diese Folge von „ned zwida“ haben sich Peter und Robert an einen außergewöhnlichen Ort begeben. Ihr Gast ist Daniel Brandner, Archäologe am Naturhistorischen Museum Wien und Leiter der Ausgrabungen im prähistorischen Salzbergwerk Hallstatt.

Was haben die Menschen vor mehr als 3.000 Jahren gegessen? Wie haben sie gearbeitet? Welche Rolle spielten Kinder und Frauen? Und warum sind ausgerechnet die Abfälle der damaligen Bergleute für die Wissenschaft heute so unglaublich wertvoll?

Daniel Brandner nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise. Er erzählt von bunten Stoffen, Werkzeugen, jahrtausendealten Essensresten und vom legendären „Mann im Salz“. Außerdem verrät er, was es mit der jüngsten spektakulären Entdeckung auf sich hat: einem über 300 Meter langen Komplex eisenzeitlicher Abbaukammern, der völlig neue Einblicke in die Geschichte Hallstatts ermöglicht.

Wir erfahren aber auch, wie aus einem geschichtsinteressierten Burschen aus dem Ennstal ein leidenschaftlicher Archäologe wurde, der sein Berufsleben am liebsten tief unter der Erde verbringt.

Eine außergewöhnliche Folge über die Vergangenheit, die Gegenwart und darüber, was uns Menschen über Jahrtausende hinweg verbindet. Glück auf!

Transkript anzeigen

00:00:00: Netzwieder,

00:00:01: der Salzkammergut Podcast von und mit Robert Steiner und Peter.

00:00:04: Zeitruf aus Servus.

00:00:05: Heute mit dem Archäologen Daniel Brandner.

00:00:08: Wann ich mir das anschaue?

00:00:09: Wieder Menschen vor drei tausend zweihundert Jahren mit ihren Mitteln auf eine höchst geniale Art und Weise an großstehenden Bergbau entwickeln sich an die Geologie anpassen und aber auch mit ihrer Ressource, mit ihrer Umwelt ein Haushalten zu wissen da macht es richtig Lust mehr und detaillierter in diese Lebenswelt hineinschauen.

00:00:31: Er leitet die Ausgrabungen im ältesten Salzbergwerk

00:00:33: der Welt,

00:00:34: in Hallstadt

00:00:35: und erzählt uns

00:00:36: von den Menschen, die dort vor dreitausend Jahren gearbeitet haben – und erzählt die Geschichten, die ihre Spuren bis heute verraten!

00:00:43: Und aus diesem Verbruch ragt ein menschlicher Körper hervor.

00:00:47: Wieder hervorragende Erhalten aufgrund vom Salz.

00:00:50: Das ist sehr genau beschrieben.

00:00:51: Der hat Schuhe an, der hat Bart, der gewandt dabei... Also er ist hervorregender Halten.

00:00:57: Aber die Bergleiter haben natürlich einen wahnsinnigen Stress damit.

00:01:00: Das ist doch klar, ne?

00:01:01: Also das ist ein Bereich der für sie der Reinkognita ist und da sind Sie ja erst relativ neu!

00:01:08: Und jetzt sind auch... Ist da um mich nachher erinnern.

00:01:12: Grüß dich Peter!

00:01:12: Servus

00:01:13: Robert Ich glaub So außergewöhnlich waren wir überhaupt noch nicht unterwegs wie heute.

00:01:17: Großer Aufruf, wer es noch nie gemacht hat schaut auf YouTube!

00:01:20: Wir stehen in einem Bergwerk.

00:01:22: Ja und zwar wirklich tief drin und das werden wir rausfinden – wie tief?

00:01:25: Aber wir sind sicher zehn Minuten Viertelstunden reingang.

00:01:28: Also zumindest hat sich's so angefühlt.

00:01:29: Wir sind unter Tage heute hoch oberhalb von Halsstadt.

00:01:33: Es ist besonders.

00:01:34: Genau und bei uns steht der Daniel Brandner Christi.

00:01:37: Glück

00:01:37: auf, Kraschenk!

00:01:38: Das ist der richtige Groß!

00:01:39: Glück auf Peter!

00:01:40: Ja

00:01:40: Glück auf da draußen!

00:01:41: Schön das Zuhörz wieder.

00:01:43: Wir stehen hier aus einem ganz besonderen Grund.

00:01:45: Du bist nämlich vom Naturhistorischen Museum, glatt man eigentlich nicht aber ihr seid hier natürlich tätig weil hier gibt es nicht nur Tourismus sondern hier gibt's auch Wissenschaft oder?

00:01:55: Ja absolut das Naturh historische museum Wien hat eine sehr lange Tradition der Forschung vor Ort hier.

00:02:02: ja es liegt sozusagen in unserer DNA die ich erfunde da.

00:02:06: Bestattungen der Gräber und der Oberfläche sind bereits im neunzehnten Jahrhundert noch wie hingekommen an die Privatsammlungen vom Kaiser Franz Josef.

00:02:16: Da beginnt eigentlich die gemeinsame Geschichte NHM und Heustadt.

00:02:19: Und das hat sich in den weiteren Jahrzehnten entwickelt, und seit dem Jahrundzwanzig haben wir hier vor Ort eine enge Kooperation mit den Salinen Austria.

00:02:30: Wir forschen auf der einen Seite den prä-historischen Salzabbau hervor Ort, auf der anderen Seite natürlich auch an der Oberfläche den Bestattungsort dieser Gemeinschaft, die Siedlungen und des Umlandes.

00:02:39: Das hast du super gemacht.

00:02:40: Du hast mir eigentlich die Einmoderation fast schon abgenommen, das finde ich großartig.

00:02:43: Danke!

00:02:45: Ich finde dass das einer der wichtigsten Beiträge für den Salzkammergut Podcast ist weil es zum einen um Salz geht und die Salzwelten

00:02:53: aber auch

00:02:54: sehr weit zurückgeht in unserer Menschengeschichte.

00:02:57: Ich habe schon ein bisschen was recherchiert und gelernt.

00:02:59: wir stehen hier neben einem von deinen Ausgrabungsstätten.

00:03:03: sagt man ja so oder?

00:03:05: Genau, also wir stehen hier jetzt hundert Meter unter der Oberfläche in einer branchezeitlichen Salzabbaukammer.

00:03:12: Wann haben die Menschen hier Salz abgepasst?

00:03:14: Ganz konkret da vor drei tausend zweihundert Jahren und da haben eben eine derartige Kammer-Abbaukammer Auf den Betriebsabfall dieser Bergleute hin, das ist nämlich das ganz Besondere hier herinnen.

00:03:28: Alles was die Menschen vor tausenden Jahren zurückgelassen haben, ist aufgrund der konservierenden Wirkung des Salzes perfekter halten.

00:03:35: Pass auf und jetzt habe ich was gelernt!

00:03:37: Die Leute haben hier Werkzeug reingebracht, sie haben hier Lebensmittel reingebracht, Nahrungsreste reingepracht und Bekleidung reangebracht.

00:03:45: Dann die berühmten Holzspäne damit zu überpflichten hatten.

00:03:48: und das Allerwichtigste... Sie haben auch das Gag sie da gelassen!

00:03:52: Exakt, exakt!

00:03:54: Wir hören in unserem Podcast ja, dass das Fass das Wichtigste ist für euch.

00:03:57: Sagen

00:03:57: wir mal so vom Analysepotenzial her kommt da fast nichts hin.

00:04:00: Ja aber warum

00:04:01: erzählst du es dabei?

00:04:02: Es ist ja Wie ihr es jetzt alles perfekt erhalten und das geht hinein bis in die menschliche DNA, nicht nur bis in den menschlichen, sondern auch im sedimenten DNA.

00:04:10: Und da kann man einen riesengroßen Detailgrad erforschen wie das Leben damals ausgeschaut hat, wie sich Menschen ernährt haben, welchen Gesundheitszustand sie gehabt haben.

00:04:21: Eine derartige Situation haben wir weltweit an ganz wenigen Plätzen wo wir diesen Tip-Dive in die prehistorischen Lebenswelten machen können.

00:04:30: Und auch das hat wieder mit dem Salz zu tun oder?

00:04:33: Ja, genau.

00:04:33: Das ist alles auf Kontessenkonserviert da herinnen.

00:04:36: Perfekt!

00:04:36: Es ist für unser archäologisches Schatzkammer, kann man sagen.

00:04:40: und es ist genau diese konservierende Wirkung, wenn der die Menschen hier waren seit Jahrtausenden um eben ihre Lebensmittel zu konservieren, die uns eben diese Schatzkammer unter Tage über die Jahrtaussende konserviert hat.

00:04:53: Aber was lernen wir aus der Vergangenheit der Menschen für unsere Gegenwart?

00:04:57: Warum schauen wir uns das so intensiv an?

00:04:59: bzw.

00:04:59: warum du?

00:05:04: herausragende Möglichkeiten, um eben das prehistorische Leben zu erforschen.

00:05:08: Wir sehen den Arbeitsort der Menschen mit diesen sehr guten Datengrundlagen die wir haben und wir sehen aber auch die Siedlung an der Oberfläche also des Gräberfelds in Besiedlungsbereichen in der Umgebung.

00:05:22: Und wenn ich mir das anschaue wie der Menschen vor drei tausend zwei hundert Jahren mit ihren Mitteln auf ein höchst geniale Orte und Weise an großstehenden Bergbau entwickeln, sich an die Geologie anpassen.

00:05:34: Und auch mit ihrer Ressource, mit ihrer Umwelt ein Haushalten zu wissen, da macht es richtig Lust mehr und detaillierter in diese Lebenswelt hineinschauen.

00:05:44: Ja aber was hat das mit unserer verschwenderischen Zeit?

00:05:46: so tun wenig?

00:05:50: Der Bergbau ist natürlich auch ein großer Ressourcenverbraucher in der Urgeschichte schon.

00:05:55: Wir haben große Mengen, zum Beispiel im Leuchtspänen, die benötigt werden um Licht hier zu haben.

00:06:01: Wir haben grosse Mengen an Werkzeuge und Pickeln, diese benötigen die Brasse

00:06:05: usw.,

00:06:06: also diese Bergbaubetriebe sind brutale verbrauchende Orte.

00:06:10: Die Frage ist halt, wie machst du das?

00:06:12: Und wir sehen zum Beispiel gemeinsam mit den Experten von der Universität für Bodenkultur eine nachhaltige Waldwirtschaft.

00:06:19: Weil die Wissen

00:06:19: z.B.,

00:06:20: sie sind ganz klar abhängig natürlich von ihrer Umwelt weil ihr habt selbst gesehen, dass es eine exponierte Lage eigentlich.

00:06:27: Ich muss doch haushalten mit diese Stoffe, sonst muss ich dahin sein aber ich kann ja... Das soll jetzt nicht mitnehmen!

00:06:34: Die Lagerstätte bindet mich an diesen Ort und wie diese Menschen da eben damit umgegangen sind.

00:06:39: Wie viele von solchen Orten gibt es eigentlich in Österreich?

00:06:43: Salzbergwerke oder

00:06:45: Prehistorische, genau.

00:06:46: Das ist eigentlich die Frage.

00:06:47: Ja bei prehistorischen Salzbergwerkens haben wir in Österreich sehr gut aufgestellt.

00:06:51: da gibts zwei nämlich Hallstadt und Hallein.

00:06:54: Hey dann wahl ich schon bebeide!

00:06:55: Ja, sehr gut.

00:06:57: Check.

00:06:59: Wenn wir uns das jetzt aber auf eine Weltkarte anschauen gibt's nur sechs insgesamt.

00:07:03: Das

00:07:03: heißt wir haben einen riesen Vorteil.

00:07:07: Aber

00:07:07: was glaubst du?

00:07:08: Sind die anderen einfach nicht gefunden worden oder hat es das wirklich nicht gegeben.

00:07:12: Es gibt natürlich der große Dunkelziffer, also dort wo man diese Stellen noch nicht entdeckt hat aber es zeigt sich ganz eindeutig – der Großteil des Salzgebrauchers in der Urgeschichte wird einmal über Sohle gedeckt.

00:07:26: Also eine natürliche Quellsohle salziges Wasser, was an die Oberfläche gedrückt wird und dann wird's weiter verdampft Und dann die Salz bleibt übern wirterwendet.

00:07:36: Steinsalzbergwerke, wo wirklich der Felsen abbaut wird als Stein gibt es eben viel weniger.

00:07:42: da haben mir die zwei in Österreich.

00:07:43: Es gibt noch zwei die etwas seichter drinnen liegen weil die Lagerstätte nicht so komplex ist wie hier in Cardona bei Barcelona und den Rumänien in Beifiga und Kabbaten.

00:07:55: und dann gibts nur zwei größere Bergwerke im Iran Und in Aserbaidschan, Duslak ist das in Asersbaidshan und in Sherabati Miran.

00:08:04: Das war es aber dann.

00:08:06: Diese Sole-Kraftwerke oder diese Solegewinnung, wie du gesagt hast am Anfang, dass das mit dem Wasser herauskommt?

00:08:13: War das natürlich ein Ursprungs-, oder haben die Leute schon das Wasser reingepumpt und das ist rausgekommen?

00:08:18: D.h.,

00:08:18: das war eigentlich Zufall?

00:08:19: Das ist natürlich ja genau!

00:08:21: Wir sehen das über ganz Europa... Also für uns ist jetzt Salz ein alltägliches Gut, nicht viel kostet.

00:08:28: Salz ist auch überlebensnotwendiger Mineralrohstoff für diese restaurischen Gemeinschaften.

00:08:33: Ohne das soll jetzt keiner sich keine Vorräte anlegen, um in den Winter zu kommen.

00:08:37: Sie können natürlich mir selber meinen Menschen brauchen jeder für uns fünf Gramm pro Tag und manche mehr machen weniger!

00:08:47: und ihre dann domestizierten Tiere müssen auch versorgt werden damit.

00:08:52: Und wir sehen das dann eigentlich quer von Vorderasien herausgekommen im sechsten Jahrtausend vor Christus, wo überall diese Solequellen genutzt wird.

00:09:01: Die haben sich natürlich gekannt!

00:09:04: So ist es auch hier passiert.

00:09:05: Vor sieben tausend Jahren haben auch hier aufgrund von Solequällen natürlich zu dargetretenden Solequälen diese Lagerstädte da entdeckt und da hat sich in den folgenden Jahrtaussünden ein Hochstehender Tiefbau in einem großen Maßstab entwickelt, der große Teile Zentral- und Osteuropas zu der damaligen Zeit mit Salz versorgt.

00:09:23: Und wie wertvoll Salzabbau vor allem auch hier war?

00:09:27: Wissen wir ja, sonst wären die Habsburger nicht zu ihrem Reichtum gekommen.

00:09:30: Absolut!

00:09:31: Die haben sich sehr früh bereit zum dreizehnten zwölften Jahrhundert diese Lagerstätten für sich erkannt, monopolisiert dann sehr bald – und wenn würde.

00:09:44: Ohne das Salz aus dem Salz kann man gut nicht so ausschauen, wie es jetzt ausschaut.

00:09:47: Aber gehen wir trotzdem noch mal ganz zurück!

00:09:49: Die Leute haben diese solehaltige Wasser des Vorkommens irgendwie entdeckt.

00:09:54: Kann man irgendwie reproduzieren?

00:09:55: Warum die dann trotzdem irgendwann in den Berg gegangen sind?

00:09:58: Wie das passiert ist?

00:09:59: War das zu weit oder hat da irgendwer... Ist das zutage gedrehten?

00:10:02: Oder wie kann man sich das vorstellen?

00:10:04: Oder wissen wir's einfach nicht?

00:10:06: Also um ganz ehrlich zu sein Wir wissen es nicht, wie sie der Prozess vollzogen hat.

00:10:11: aber wir können Vermutungen anstellen Und wir haben zum Beispiel diese natürlichen Sollekwellen, klar.

00:10:17: Aber die haben eine gewisse Schüttung.

00:10:18: nur wenn ich dann mehr brauche und wir haben ja gerade darüber geredet sie können nicht ohne das Salz Sie brauchen das sind dann die ersten Bauern die wir da erinnern haben im Open-Fallland draußen keinen.

00:10:30: Die brauchen das so jetzt.

00:10:31: und wenn ich den den Abbau steigen möchte ist es klar dass in dem Sinn ein weiter reingraubt Das andere ist.

00:10:38: Es kann natürlich sein dass durch natürliche Rutschungen usw.

00:10:41: Lagerstädten Teile blank gelegen sind, wo man das Salz als Starr dann auch wirklich gesehen hat und von dem aus die ersten Abbau macht.

00:10:50: Aber dass wir Menschen so früh schon bergbar machen, das ist auf der ganzen Welt belegt.

00:10:56: also wir haben in Österreich einige Silks Bergwerke, wo Feuerstein bereits auch in der Steinzeit abgebaut wurde.

00:11:06: unter Tage zwar nicht hundert Meter wird da aber doch bis zu zehn-fünfzehn Metertürf.

00:11:11: Was siehst du, wenn du da erinnern bist?

00:11:13: Wie stellst du dir das Leben vor von den Menschen.

00:11:17: Und es vielleicht für die Zuhörerschaft ein bisschen in einen Verhältnis zu bringen... Wir stehen da Erinnern in einer dreitausend-zweihundert Jahre alten Abbaukammer aber nur in einem sehr kleinen freigelegten Teil, denn die Archäologinnen und Archäologen vom Naturstarischen Museum in den letzten Jahrzehnten ausgegraben haben.

00:11:37: eigentlich müssen wir uns das als riesige Kamerharren anvorstellen.

00:11:40: Und die ist natürlich belebt, überall vor Ort wird abgebaut.

00:11:44: Wir hören das Schlagen der Bickel auf dem Salz ein etwas dumpferes Geräusch.

00:11:51: Wir sehen Personen durch die Gegend laufen – die singen wir jetzt nicht!

00:11:57: Aber die singe man natürlich nicht so gut.

00:11:58: Wir singen aber vorne die Kinspäne von denen mit diesen Lichtpunkten, die da durch die Kamera wandeln, wo Material transportiert wird.

00:12:08: Wir werden aber da ums Eck sicher auch eine Kochstelle haben, wo die Jause warmgemacht wird.

00:12:14: Wir sehen das in die Exkremente.

00:12:17: Das habt ihr schon gesprochen!

00:12:19: Ein Eindopf wie es Richard als saubbohne Gärste hier ist, aber auch mit Fleischteile dabei Schafzige Schwein... wir finden in dem Material Hasselnussen was die Darinnen gegessen haben Apfelkerne und so weiter also das ganze Leben Darinnen.

00:12:35: natürlich Spürt sie das dann ums Feierabend, da wird er mal geausen und dann gehen wir wieder weiter an den Abbauort.

00:12:41: Gibt es jetzt wirklich Funde die von dir direkt ins Museum geschickt werden?

00:12:46: Ja also wir sind vor Ort mit dem Grawungsteam, mit dem internationalen.

00:12:50: zwei Monaten im Jahr.

00:12:51: unter Tage graben man verschiedensten Fundstellen Und die Funde werden hier in Heustadt auf unserer offiziellen Außenstelle die was wir gemeinsam mit den Salinen vor Ort betreiben vorbereitet, konservatorisch behandelt und dann nach Wien raustransportiert.

00:13:07: Ein Großteil natürlich ist weiter im Analyse-Prozess da am, wird dokumentiert erfasst aber natürlich gibt es ein paar sehr schöne Stücke die natürlich ausgestattet werden.

00:13:19: Stattest

00:13:20: du das als hartes Leben vor?

00:13:22: Das Leben der Menschen damals oder war so schönes Leben?

00:13:25: wie stellst du es davor?

00:13:26: Weil irgendein Anreiz musst ja haben warum du da graubst und warum du das alles wissen willst!

00:13:32: Zwei Sachen.

00:13:33: Das Leben ist sicher sehr hart gewesen, wir und auch die Nachbarwissenschaften, die Antropologinnen insbesondere am Naturhistorischen Museum sehen das an die Skelette – am Kreberfeld sehr genau!

00:13:46: Das ist harte Arbeit seit der Kindheit.

00:13:49: Wir haben auch Kinder in dem Bergwerk.

00:13:52: Kinder Schuhgrößen, Kinder Kappen... Also es wird ganz normal gewesen sein.

00:13:56: Ja, wie man es sich auf dem Bauernhof genauso vorstellen muss bis vor kurzem.

00:14:00: Die Kinder wachsen da eine in den hochspezialisierten Bergbaubetrieb und kranken dann ihren Teil schon bei.

00:14:07: zum Beispiel die Leuchtspäne halten für Lichtsagenmaterialbesorgung usw.

00:14:12: Und wir sehen das beim Frauengräbern, beim Männergräbern, die sind geprägt von lehmhorter Arbeit aber auch gut versorgt.

00:14:19: Da muss man natürlich auch sagen sehr kräftige Personen kräftig gebaut machen das ja über Jahrtausende da herinnen.

00:14:28: Warum es mich interessiert, ist die zweite Frage und das ist ein ganz erweites Feld eigentlich.

00:14:37: Die Besonderheit dieser Fundregion, dieser Fundlandschaft hier steht außer Zweifel nicht mehr.

00:14:43: Wir haben uns darüber geredet, gibt's weltweit ganz wenige Plätze wo dies möglich ist, derartig einmalige Zeugnisse der Menschheitsgeschichte erforschen zu dürfen, ist auf jeden Fall ein Privileg.

00:14:56: Und das Erkenntnisgewinn oder das Potenzial ist gewaltig und vor allem ist es natürlich auch die Infrastruktur.

00:15:05: Die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Parteien da vor Ort mit dem Bergbau, mit dem Know-how des Alenens, mit der touristischen Vermittlung über die Salzwörter und einfach der wissenschaftliche Parte, wo es für uns vom Naturhistorischen Museum kommt.

00:15:19: Das spielt doch so gut zusammen!

00:15:21: dass es richtig Spaß macht, da vor Ort.

00:15:22: zum Falschen muss ich sagen.

00:15:24: D.h.,

00:15:24: dich nervt's nicht, dass hier auch Touristen aber mit entfernt durch das Bergwerk geführt werden?

00:15:29: Nein!

00:15:30: Ganz im Gegenteil – wir haben da sowas Einmaliges, wie uns gesagt, sechs Mal auf der Welt gibt's nichts so was, aber sechs mal auf der world gibts preisdarischen Steinsalzabbau.

00:15:39: Es ist einer von den größten die wir keinen verteilen an dieser einmaligen Situation und die findet jeder, der nach Hallstatt kommt, muss dies mitnehmen... ...im Kopf.

00:15:49: Wir schauen uns ein typischer Tag aus bei dir.

00:15:51: Gehst du rein und klopst dann den ganzen Tag?

00:15:53: Oder mit deinem Team, wie ist das?

00:15:57: Unterschiede sie ob wir jetzt gerade Forschungsgraubungen machen oder zum Beispiel Sanierungen.

00:16:03: Bei den Forschung Graubungen ist es so, wir sind ein Team von bis zu fünfzehn Personen.

00:16:07: Wir teilen uns in der Früh ein Und arbeiten an mehreren dieser Fundstellen unter Tage.

00:16:11: Das heißt, da wird Vortrieb gemacht.

00:16:13: Also dieser Betriebsabfall abgebaut aber auch Absicherungen eingebaut zum Beispiel und immer ganz wichtiges Dokumentieren.

00:16:20: nicht also dass man das was man hier auskrobt wirklich erfasst und der Bedeutung dieser Fundstelle natürlich gerecht wird dadurch.

00:16:29: Und jetzt machen wir gemeinsam.

00:16:30: Gemeinsam haben wir dann an der Oberfläche draußen natürlich auch die Fundnachbereitung wo es mehr schon geredet haben Die konservatorische Verpackung.

00:16:40: Fünfe können wir alle wieder zusammen, machen gemeinsam ein Protokoll.

00:16:43: Jeder verziert, wo es in seinem Bereich im Wesentlichen passiert ist... Und ja, wir kochen gemeinsam und freuen uns auf den nächsten Tag.

00:16:53: Moment!

00:16:53: Jetzt habe ich als Unternehmer eine wirklich bläde Frage.

00:16:55: Kommt zu dir nie das Arbeitsinspektarat und sagt du hast kein Tageslicht?

00:17:01: Gibt es

00:17:01: da Ausnahmen?

00:17:03: Wir werden ganz normal wie die Bergleit in dem Sinn behandelt.

00:17:06: Genau sind eben tatsächlich bis zu acht neustunden herinnen.

00:17:11: Wahnsinn!

00:17:13: Muss man mögen, natürlich!

00:17:14: Aber wir sehen das aber sehr für Studierende zu uns kommen.

00:17:17: Die meisten, denen gefällt es wirklich besonders und die bleiben dann auch dran.

00:17:24: Also das ist halt so tragisch.

00:17:26: und ja wenn dann ein schöner Tag ist, einen Wochenend geben wir im Winter Skidour im Sommer auf dem Berg und holen sich das Vitamin D wieder

00:17:33: Und das ist der Grund, dass du nicht so ein Blasserdüpp bist.

00:17:36: Genau!

00:17:37: Nicht nur im Berg sondern am Berger.

00:17:39: Der Berg spielt eine wichtige Rolle generell.

00:17:41: Du bist ja aus dem Enster, da kommst du aus Hause im Enster.

00:17:44: Warum bist denn du Geschirren vorab geworden?

00:17:45: Warum bist du wirklich irgendwo... Wo bist du falsch abgehoben, dass dich Archäologie gemacht hast?

00:17:50: Ich habe jetzt langsam oben gefahren und ich habe jetzt genau geschaut in die Landschaft.

00:17:55: Hast du dich schon als Kind in den Bergen eingegraben?

00:17:58: Nein, nein, das nicht, aber ich hatte tatsächlich einen... Mein erstes Anknüpfungspunkt mit der Archäologie, der im Einstein passiert ist.

00:18:07: Geschichte interessiert bin ich immer schon gewesen aber insbesondere durch die Almwirtschaftsforschungen am Dochstablaton getragen vom Verein ANISA im Einstein bin ich da als Schülerschau mit der Archeologie in Kontakt gekommen und da haben wir natürlich bei unseren Forschungs- und Dokumentationsarbeiten zum urgeschichtlichen Almwesen am Dochstadtlaton natürlich oft auch aber geschaut.

00:18:27: Der Zusammenhang da, der ist ja auch für die Urgeschichte schon klar.

00:18:30: Es ist eine spezielle Gemeinschaft, die für außen versorgt werden muss und das spürt bereits in der Bronzezeit die Einwirtschaft ein wichtiger Rolle.

00:18:37: Wie ging dein Weg zum Naturhistorischen Musik?

00:18:40: Halt Indiana Jones irgendeine Rolle gespielt!

00:18:43: Das kriegt man natürlich mit, aber im Konkret nicht, muss ich sagen.

00:18:50: Das war wirklich der Ansatz.

00:18:51: und dann bin ich nach Innsbruck-Gasse zu studieren und mit einer Exkursion.

00:18:54: daher Exkursions-Wert aus dem zwölf.

00:18:57: Und ja, da muss ich sagen, habe mich verschaut in den Berg und seitdem

00:19:03: bin ich hängen abbiegen.

00:19:04: Wie du hast dir dann gleich beworben dort?

00:19:05: Genau!

00:19:06: Ich hab mir als Praktikant während der Studium beworbe bei den Ausgrobungen vom Naturistorischen Museum und von daher ist dann eigentlich über mehr geworden.

00:19:15: Und Daniel jetzt gibt's einen ganzen Agen... Ihr seid es medial irrsinnig aufgefallen ein ganzer Agen vor Kurzem erst am Termin oder weil ihr wieder was entdeckt habt zu erzählen.

00:19:24: Ja, das ist eine richtig tolle Sache.

00:19:26: Wir forschen wie gesagt an verschiedenen Fundstellen und an ein paar Fundstellen sind wir gar nicht mehr dran gekommen.

00:19:32: Wieso?

00:19:33: Der Berg verschließt jeden Hohlraum über die Zeit ganz langsam aber das passiert für selber.

00:19:39: Jetzt sind einige Fundstellen auf Strecken, die nicht mehr benötigt werden vom Tourismus nicht, vom Bergbau nicht.

00:19:44: Die Strecken wachsen wieder zusammen.

00:19:47: Und in einem großen Sanierungsprojekt finanziert von der Republik Österreicher und vom Landröber Österreich, wo es wieder von meinem Heim und der Saline gemeinsam vor Ort durchführen, haben wir eine Fundregion wieder zugänglich gemacht.

00:20:00: Und haben da jetzt das erste Mal vor vier Jahren forschen können, moderne Techniken vor Ort bringen – und wir haben gemeinsam mit der Salene das erste mal gezielt für archäologische Forschungen Kernbohrungen durchgeführt!

00:20:15: Das war der Game Changer.

00:20:18: Explorationsbohrmaschine, wo die Saline normalerweise Kerne nimmt um die Lagerstätte zu erkunden.

00:20:25: Die haben wir gemeinsam mit den Spezialisten vom Bergbau für die archäologische Forschung verwenden können und in einem großen Bereich eben diese prehistorische Fundstelle oder dem Verlauf dieser prehstarischen Fundstellerkunden kennen und gesehen wie riesengroß das ist.

00:20:42: Wir haben dann aus einer zweiten Stelle wiederholt letztes Jahr Wir Vorständen sind natürlich immer ein bisschen vorsichtig, wir haben dann noch auf die Auswertung der Daten wollten müssen.

00:20:52: Auf den Datierungen zum Schauen hängt das wirklich zusammen und tatsächlich war es so.

00:20:56: Das ist jetzt eine riesengroße, wahrscheinlich die größte Kammer, die wir da herinnen feststellen können die datiert in der Eisenzeit.

00:21:06: Und das ganz Spannende ist, es ist also ein Bereich der Eisen-Zeit wo wir noch kaum Daten haben.

00:21:11: Am Bergwerk zum Beispiel, am Gräberfeld zum Beispiel an der Oberfläche, da ist diese Zeit belegt.

00:21:18: Aus dem Bergbau haben wir noch keine Informationen gehabt und deswegen ist dies für uns komplett.

00:21:22: das Neuland und jeder Kupik-Fundmaterial, der daraus kommt, ist gut für uns!

00:21:29: Aber das heißt, hat man überhaupt gewusst, dass in der Zeit in der Eisenzeit bereits Bergbau passiert ist?

00:21:34: Oder hat man doch, dass damals noch eben nur diese Sollegewinnung über die Flüssigkeit passiert ist.

00:21:39: Nein, das haben wir schon gewisst!

00:21:41: Also ... Die Solle-Gewinnung oder die Salzgewinnung über die Solle können wir in der Steinzeit annehmen vor sieben tausend Jahren aber spätestens ab der Mittelbranchezeit.

00:21:51: Da sprechen wir ob drei Tausend Fünfhundert Jahre vor heute.

00:21:55: Zu beinordnen ist so die Zeit wo er tut, den ich auch mal in Ägypten fahre alles... Da haben wir schon einen gross maßsterblichen Tiefenbau auf Steinsalz, der komplett entwickelt ist.

00:22:09: Und das geht dann in die Eisenzeit, die darauf folgt.

00:22:11: ob achthundert v. Chr.

00:22:13: über die Eisen Zeit geht das fort und es entsteht da eine ganze reiche Gemeinschaft aufgrund von dem Salz.

00:22:20: Also hast du jetzt ganz Klärfenbergbau?

00:22:23: Wie zum Beispiel auch oft von den Räumen bekannt ist zum Beispiel, sondern das ist diese Bergbaugemeinschaft die da mit harten Arbeit dem Berg des Salz abbringt.

00:22:34: Sie isoliert wohnt eigentlich da herum denn noch haben wir eingebunden in ein sehr weitreichendes Handelsnetzwerk und auch den Reichtum daraus aus dem Salzverkauf dann z.B.

00:22:47: im Kropp dann sichtbar werden lässt wenn sie eine reiche Grabbeigaben weiter in Bordstücke und so weiter.

00:22:54: Ober die Knochen von den Leuten, die sehr reich bestattet waren, sagen trotzdem genau diese Muskelmarken, diese starken Obnutzungserscheinungen, wo es wir auf die Arbeit zurückführen.

00:23:07: D.h.,

00:23:07: die Leute, die da abgebaut haben, die waren nicht die Ärmsten der Armen?

00:23:10: Absolut nicht!

00:23:12: Aber jetzt hast du mich auf eine Idee gebracht.

00:23:13: Ich war vor kurzem in Ägypten bei den Pyramiden im Tal der Könige und auch dort wird er noch ausgegraben, sind ja wie in Wirklichkeit deine Kollegen.

00:23:21: Sind ja auch Archäologen, die dort suchen und immer noch werden Gräber gefunden.

00:23:24: Kann man das vergleichen?

00:23:26: Ja, absolut.

00:23:27: Wir haben natürlich ähnliche Techniken die wir verwenden für die Dokumentation zum Beispiel und das dratikraftische Denken also noch Ablagerungsschicht

00:23:37: usw.,

00:23:38: dass wir uns mit Objekten befassen.

00:23:40: Natürlich gibt es da halt verschiedene Spezialrichtungen bis klar!

00:23:43: Und wir hier in der Bergbauforschung oder in der Salzberg-Bauforschungs ganz konkreter sind halt schade Dirkusoten.

00:23:50: Also da tauscht man den Spaten und die Kelle gegen den Presslufthaumen ein, beim Ausgrauben zum Beispiel?

00:23:56: Ja das traut sich!

00:23:58: Das müssen wir, das Material ist so stark komprimiert dass wir nur mit Pressluftewerkzeugen in verschiedensten Größen hier vortreiben können Forschungsstollen anlegen können.

00:24:09: aber Wir versuchen so große Brocken wie möglich zu nehmen und die kommen dann alle aus an den Oberflächen.

00:24:14: Also in der Oberfläche passiert dann sozusagen die zweite Ausgrabung, wo dann in mehreren Siebklassen das ganze Material geschleppt und gesiebt wird um halt alle Informationen da ausserzuholen.

00:24:25: aus der Zeit gehabt.

00:24:25: Aber

00:24:26: trotzdem was war das außergewöhnlichste, was ihr jemals gefunden habt?

00:24:29: Gibt es irgendwas oder ist es wirklich nur Alltagsgegenstände?

00:24:32: Es ist Alltagsgegenstand, aber das nur ... Das darf ich da auszerstreichen.

00:24:35: Absolut!

00:24:37: Ich nehme's zurück...

00:24:38: Kannst du es ruhig machen?

00:24:42: Stimmt.

00:24:44: Ja, das ist ja richtig cool dabei.

00:24:48: Wir finden hier den Alltag der Menschen, der Arbeitsalltag zum Beispiel.

00:24:53: Das ist nicht mit irgendeiner Idee da deponiert worden des Mantraals.

00:24:59: Das is der Betriebsabfall.

00:25:00: Da kommt doch her, da ist kein Filter drauf.

00:25:02: Wenn ich zum Beispiel eine Grablegung habe, da ist auch der Filter drauf.

00:25:06: Was darf rein?

00:25:07: Was darf nicht rein?

00:25:09: Da ist sehr viel Überbau hier wie so was abklagert wird und das sehen wir wirklich!

00:25:16: ganz bis ins Leben rein.

00:25:18: Wir haben gerade da auf der Fundstelle vor drei Wochen wunderbare Textilienfreilängern gewandt, wo wir sehen die Menschen sind bunt anzuhangen in dieser Zeit, vierfärbig teilweise mit Muster, Karo-Muster, Streifenmuster – das ist alles hier!

00:25:32: Das ändert unser Bild von ihrem Leben.

00:25:37: Wir finden Essensgescheher aus Holz zum Beispiel.

00:25:41: Richtig lässige Sachen, gerade vor kurzem entdecken können.

00:25:45: Also das sind Sachen die wirklich dem auch Würze geben was wir oft in der grauen Theorie haben wo wir ganz klar dann das Leben sehen.

00:25:55: Jetzt verstehe ich es besser aber jetzt musst du uns noch erklären da.

00:25:59: wir stehen hier einen mit entfernt von diesem Schnitt wo man wirklich alles raus.

00:26:05: Ist das jetzt speziell hier sozusagen der Misstraum gewesen oder ist es großflächiger?

00:26:11: Das ist überall da.

00:26:12: Was?!

00:26:13: Also diese Kammeln, die wir stellen, die war hundertzwanzig Jahre in Verwendung und das ist dort überall.

00:26:19: Das sind Oblagerungsschichten, die sind bis zu acht Meter hoch.

00:26:22: Wahnsinn!

00:26:23: D.h.,

00:26:23: der Boden erhöht sich einfach immer mehr.

00:26:26: Wir haben hier einen alten Holraum, ein Holraum der durch den Salzabbau entstanden ist Und der wird dann, wenn fertig abgebaut ist verwendet um den Betriebsabfall der Harinen abzulagern.

00:26:39: Und das Spannende dabei ist natürlich durch diese Konservierung wo wirklich alles da ist sehen wir sehr genau wie sie zum Beispiel Werkzeug verändert in einer kurzen Zeit zum Beispiel.

00:26:51: Wie sie alltägliche Sachen verändern, wie sie auch gewandt verändern und wie sich die Menschen anders anziehen.

00:26:55: Wie Sie andere Lichtquellen verwenden

00:26:58: usw.,

00:26:59: also in der Detailauflösung ist es da eigentlich ja singulär.

00:27:04: Also eigentlich ein Schatzkammer?

00:27:06: Es ist absoluter Schatzkamer!

00:27:07: Und das coole ist, wir können alles was wir da herinnen sehen sehr genau zeitlich einordnen.

00:27:12: wenn man uns jetzt zum Beispiel so einen Leuchtspanner anschaut... So eine Leuchttespeine.

00:27:17: Die sind aus Dannenholz gefertigt.

00:27:19: Das sind ganz dünne breite Späne, die am Meter lang sind und dann fürs Licht verwendet werden im prehistorischen Bergbau.

00:27:27: Die brennen runter, das ist ein Verbrauchsküter mit einem Holz kann ja mehrere hundert Jahre verwenden.

00:27:33: Ein Grubenholz, ein Konstruktionholz – das ist sein Verbrauchsküter.

00:27:36: Die werden dann weggeschmissen, wenn sie so kurz sind.

00:27:38: Und was es für uns spannend macht, sind die Jahresringe.

00:27:42: über die einzelnen Jahresringbreiten können eben die Spezialisten von der Universität für Bodenkultur und der Firma Dendro A.D.

00:27:50: können das Holz ja genau bestimmen, wann es geschlägert worden ist.

00:27:55: Wir sehen da außen den letzten Jahrring wo die an die Rinde drauf sitzen würde – die Waldkante – und dann können sie genau sagen in welchem Jahr dieser Baum geschlägert worden war.

00:28:05: Und das heißt wir kennen ja genau die Horenen verfolgen was passiert da?

00:28:09: Was entwickelt sich da?

00:28:10: mit welchen Produktionsvolumen müssen wir doch rechnen.

00:28:14: Und da sehen wir, inzwischen bräuchte ich an Eisenzeit, können wir mit einer Tonne Steinsalz pro Tag rechnen die dieses Bergwerk verlost.

00:28:25: Das ist ein beträchtlicher Maßstab!

00:28:28: Zwischendurch muss ich mal sagen nicht nur der Spahn brennt sondern auch er brennzt für seine Ahnung, aber man merkt wie schön du das erzählst.

00:28:34: Ich glaube es ist ja

00:28:34: Berufesberufung für dich oder?

00:28:36: Absolut, na wie gesagt also das... Habt ihr schon gemerkt wie dahin gekommen bin?

00:28:41: Ja,

00:28:41: das wird was.

00:28:44: Und ja, das ist absolut der Privileg.

00:28:47: Aber

00:28:47: jetzt kommt eine ganz ungewöhnliche Frage.

00:28:48: Jetzt mache ich normalerweise nicht, wie alt bist du?

00:28:50: Ebenfünf und dreißig!

00:28:51: Und

00:28:51: wirst du das wirklich bis zur Pension

00:28:53: machen?!

00:28:54: Ich hoffe schon.

00:28:56: Das heißt, du siehst es wirklich als die komplette Aufgabe da Licht ins Dunkel noch mehr zu bringen und so weiter.

00:29:01: Ich würde trotzdem immer ein bisschen so zahlen.

00:29:03: Du sagst immer das war ein riesengroßer Raum.

00:29:05: wo wir hier sind jetzt ist er relativ klein und eng.

00:29:08: wie groß war er denn?

00:29:09: Wirklich glaubst du?

00:29:09: War er zehn Meter darüber oder waren auch zwanzig Meter?

00:29:13: wie kann ich mir das vorstellen?

00:29:14: War das ein natürlicher Raum?

00:29:15: Oder ist der ausgeholt worden von den Leuten?

00:29:17: Das ist alles vom Menschenhand gemacht.

00:29:20: also im Swetz gibt's keine Höhlen oder so... Ein Abbaukammer, die von Menschen geschaffen wurde.

00:29:26: Und tatsächlich bei der Wismars ziemlich genau wie groß die war weil wir haben viele Metervorschungstollen angeregt.

00:29:34: Wir haben auch Erkundungsbohrungen angereckt und es sind keine mehr Sorgen.

00:29:37: diese Kammer.

00:29:38: Es streckt sich über sechzig Meter Länge, fünfundzwanzig Meter Breite und ist zwischen sieben und zwölf Meter hoch.

00:29:46: Also das sind beachtliche Hallen.

00:29:47: Aber das sind ja dann Jahre des Raushounds.

00:29:51: zuerst einmal So jetzt gewinnen sie dann irgendwo anders hin und hier Jahre wieder ablagern.

00:29:58: Absolut, wobei der Bergbau recht schnell geht!

00:30:00: Das Profil in das wir da reinschauen, diese einen Meter, ein Meter, eine Meter, achtzig hohe Schicht sind fünfzehn Jahre nicht stark.

00:30:09: Können wir aufgrund der Späne genauso?

00:30:10: Das

00:30:10: heißt die brauchen so viel Material eigentlich und schlagen soviel raus was dann fliegen bleiben dass sich das wahnsinnig schnell nach oben bewegt

00:30:17: Und das wirkt man natürlich auch, wo es dann des für einen Impact auf die umgebenden Gemeinschaft haben muss.

00:30:25: Also dieses Jahr ein Bergbau muss ständig versorgt werden mit den Betriebsmitteln und das muss natürlich die Umgebung mittragen.

00:30:33: Da reden wir nicht nur über Essen, sondern auch ... Millionen von Leuchtspeinen über Holz für die Verzimmerungen, Überholz für die Werkzeuge dazu.

00:30:43: Wir haben Objekte, die eindeutig nicht vor der Harinnern stammen aus dem inneren Salzkammergurt zum Beispiel Eichenstiele von den Bickel einigeiht.

00:30:51: Der Großteil ist.

00:30:51: als Buchhörberbau kann man das Eiche rein.

00:30:54: Das muss aus Norben-Fahrland kommen.

00:30:55: gleich wird z.B.

00:30:56: die dicken Förderseile, die wir haben.

00:30:58: es gibt da in diese Kammern Förder-Seile aus der Urgeschichte.

00:31:02: die sind ja über über sechs Zentimeter dick.

00:31:06: Die sind als Lindenbast zusammengeratet, Linden wachsen in der Geschichte doch auch nicht in dieser Mächtigkeit.

00:31:13: Das ist dann alles im Bord.

00:31:14: Also das ist die ganze Region, die dadurch diesen Salzabbau geprägt wird.

00:31:20: Was wäre das Salzkammergut ohne das Salz?

00:31:22: Ich glaube kann man sie gar nicht verstehen oder?

00:31:24: Nein,

00:31:24: das ist so verwobend damit.

00:31:28: seit der Steinzeit muss man sagen, dass kann man sich gar nicht vorstellen.

00:31:32: Sag mal, ich würde gerne noch mit so diesem Stollen zu dieser Sensation zurückkommen.

00:31:35: Weil ich kann es mir nur nicht ganz genau vorstellen wie das ist.

00:31:38: Das heißt ihr habt diese Kernbohrung gemacht und habt dann gesehen da gibt's was dahinten?

00:31:43: Werdet ihr jemals dorthin kommen?

00:31:46: Im Bereichen ja!

00:31:47: Also wenn

00:31:47: er dann in Pension ist...

00:31:51: Hoffentlich schon Frieden!

00:31:53: Ja, das war jetzt

00:31:54: wirklich dahin.

00:31:54: Also einen Teil haben wir dieses Jahr bereits in Abbau genommen.

00:31:58: also wir haben dort den Zugang über das Sanierungsprojekt wieder herstellen oder absichern können.

00:32:03: und wer forschen du aktuell?

00:32:06: In anderen Bereichen wo wir die Kernbarungen genommen haben immer diese Kammer ist über dreihundert Meter lang.

00:32:11: Wir haben natürlich nie hingekommen.

00:32:13: aber das ganz Spannende ist alleine wieder über die Dentrochronologie können die Leuchtspäne aus den Bohrkernen wiederdatieren.

00:32:22: Und das heißt, wir datieren Abbaubereiche, die wir physisch wohl nie erreichen werden.

00:32:27: aber eben über die Kernbohrung und das Flächig.

00:32:29: Wie groß ist diese Bohrung?

00:32:31: Der Kern, was über bleibt sind fünf Zentimeter Durchmesser.

00:32:33: Da kann

00:32:34: man richtig viel rauslesen.

00:32:35: Ja absolut!

00:32:36: Das wird dokumentiert und bei uns sogar am Haus in den zentralen Forschungslaborataren im ZD gescannt und dann kann man sogar eine schauen in der Kerne wo es da drinnen ist.

00:32:47: Irgendwann habe ich glaube in der Schule gelernt, dass er mal einen Mann im Salz gegeben hat.

00:32:54: Was ist das?

00:32:54: Ist es eine Sage oder ist der wirklich einmal gefunden worden?

00:32:57: Warst du da was drüber?

00:32:59: Absolut!

00:33:00: Den hat's gegeben und wir kennen die Geschichte relativ genau.

00:33:05: Vielleicht zur Einordnung, siebzehn vierunddreißig nicht weit von hier wird so ein paar Betrieben in einem Laugwerk.

00:33:14: So haben wir das mit Leuten gemacht.

00:33:16: große Kavernen, wo mit Süßwasser das Salz gelöst wird.

00:33:20: Und wenn dies einmal abgelassen wurde am zweiten April, den April die Bergläutereien gehen um es zu beschauen und sie sehen ein Verbruch der Decke und aus diesem Verbruchs ragt ein menschlicher Körper hervor.

00:33:34: wieder hervorragende Erhalten aufgrund vom Salz.

00:33:37: Das ist sehr genau beschrieben.

00:33:38: Der hat Schuhe an, der hat Bart, er hat Gewand dabei.

00:33:41: Also der ist hervoragend erhalten.

00:33:44: Aber die Bergleit haben natürlich einen wahnsinnigen Stress damit.

00:33:47: Das ist doch klar, ne?

00:33:48: Also das ist ein Bereich der für Sie, der auch inkogniter ist.

00:33:52: Da sind sie ja erst relativ neu und jetzt sind da... Ist da Mume herinnern!

00:33:59: Bergleiten gehen davon aus, dass sie als älter bei vierhundert Jahre vermuten sind.

00:34:02: Und sie bringen den dann aber trotzdem hinunter in Stahl zum Vorrat, zum Benediktiner Badter damals.

00:34:10: Der hat auch seinen lieben Stress damit, weil der war es natürlich.

00:34:13: Der ist nicht gedauft.

00:34:16: Wo

00:34:18: dann er es darf?

00:34:19: Nein

00:34:20: aber er hat einmal falsche Identität verpasst und dann im Friedhof von Holstadt bestattet am vierten April zwei Tage drauf leider jetzt für die Forschung das eine Sensation aber damals zu früh für die Wissenschaft und deshalb ist er uns jetzt nicht überliefert eben diese Person im Friedhof von Hölster bestattet worden ist.

00:34:40: Aber wir haben an dieser Fundstelle, die sich sehr genau dokumentiert, wo das war und da sind vom Naturschaustaurischen Museum schon in den Sechzigern-Siebzigerjahren sehr viele Forschungen angegangen worden, Forschungsstollen angelegt worden und wir kennen nun die Welt dieses Mannes im Salz, des Mannes Im Salz sehr genau!

00:34:57: Also wir wissen der ist um sechshundertsechzig vor Christus verschüttet worden durch einen Tagmaterial-Einbruch.

00:35:04: Das sind die letzten Daten, die dort oben zurückgeblieben sind.

00:35:07: Wir sehen ... Die riesigen Opfer kamen, die er und seine Gemeinschaft angelegt haben.

00:35:13: Und wir sehen aber auch wie resilient diese Gemeinsicht ist.

00:35:17: Weil nach dieser Rutschung am sechsenundsechzig vor Christus, die eben diese Opferphase unberbricht, wo er Madame Manim-Solz verunglückt, längst gleich wieder los.

00:35:27: Und das ist jetzt diese Phase, die wir neigentdeckt haben über die Bohrungen.

00:35:31: Das ist quasi der Opfer, Katastrophal-Event folgt und dann eben schaut, dass die Versorgung mit solchen Doppereist.

00:35:42: Aber

00:35:42: glaubst du das wieder passieren kann?

00:35:43: Dass ihr wieder so was entdeckt!

00:35:46: Das kann man natürlich nie sagen.

00:35:47: Also im Bergbau sagt man, vor der Hacke ist es duster... Schöner

00:35:52: Spruch.

00:35:55: Wo's da in der Wand drinnen ist.

00:35:56: wir können Prospektanzmethoden anwenden aber so genau können wir das nicht sagen.

00:36:01: und da ist eigentlich jeder Tag Jeder Graubungs- und Forschungstag von Überraschungen geprägt.

00:36:12: Übrigens, was stehen daraus?

00:36:13: Was ist denn das eigentlich?

00:36:14: Das sind ja so große... Die da!

00:36:17: Ja.

00:36:18: Es sind große Konstruktionshölzer, Fichte und Tanne hauptsächlich.

00:36:22: Da sieht man Stemmlocherinnen.

00:36:24: Das waren Konstruktionen wahrscheinlich Bühnen, Arbeitsbühnen die abgebaut wurden.

00:36:29: dann wurden in diesem Bereich hier gelagert.

00:36:32: Man hat es aber nicht mehr gebraucht und der Apfelhaufen ist rüber hinweg gewachsen.

00:36:37: Das ist

00:36:37: ja spannend, oder?

00:36:38: Was würde man denn heute von so einem Mann im Salz lernen?

00:36:44: Heute natürlich haben wir ganz andere Voraussetzungen, also rein technisch.

00:36:52: Man sieht was jetzt beim Ötzi geht.

00:36:54: Ötci ist hervorragend, der Häuten natürlich durch das Eis.

00:36:59: Einiges fällt trotzdem natürlich.

00:37:01: Und das wäre halt ÖZE-Ergebnisse plus was oben drauf nicht, weil die Erhaltung einfach da besser ist.

00:37:12: Aber es ist eigentlich ein Wahnsinn dass nicht mehr Menschen eigentlich gefunden werden wenn's so lange Bergbau betrieben wird oder?

00:37:18: Wahrscheinlich haben die Leute aufpasst und weniger unfällig gemacht oder?

00:37:22: Absolut!

00:37:23: Achtsamkeit ist ein großes Thema auf jeden Fall Wir singen... Das muss man wahr.

00:37:28: dazu sagen von den preisdarischen Obbaughabern immer noch kleine Bereiche.

00:37:32: Das sind riesige unterdeckige Strukturen, die werden nur dort sichtbar.

00:37:35: Wo ist der historische Bergbau mit dem preihistorischen Verschneide zufällig?

00:37:40: Und das heißt wir haben von diesen dreihundert Meter langen Abbaukammern teilweise noch sehr kleine Einblicke.

00:37:46: und was in diese fünf Fünfzig Meter zum Beispiel zwischen den einzelnen Aufschlüssen drinnen ist... ...das lässt sich nur vermuten nicht!

00:37:53: Also es kann durchaus sein dass da noch weitere Personen verunglückt sind.

00:37:58: Aber

00:37:58: Daniel, jetzt hast du mir einen Stichwort gegeben, nämlich in dem du gesagt hast die Technik schreitet ja fort!

00:38:03: Was könnt ihr von dieser Technik jetzt schon anwenden, dass euch hilft zu sehen was in den Berg da drin ist?

00:38:10: Du meinst über die Fundstellen hinaus?

00:38:12: Zum

00:38:12: Beispiel

00:38:12: gibt es

00:38:13: da etwas?

00:38:14: Ja natürlich!

00:38:15: Was wir machen ist gemeinsam mit der Geologischen Bundesanstalt jetzt cheers für geoelektrische Messungen zum Beispiel Widerstandsmessungen das wir wissen, Widerstaunt vom Salz, WIDERSTAND von diesem Glehm, Widerstand vom Betriebsabfall und dann mit langen Messstrecken bis zu über vier Kilometer da reinzuschauen.

00:38:33: Vier Kilometer?

00:38:34: Genau!

00:38:35: Muss man das auslegen und zuschauen.

00:38:38: ist da dahinter die Fortsetzung, die wir vermuten oder ist dort was anderes?

00:38:42: Das funktioniert auf jeden Fall sehr gut.

00:38:43: Aber dann

00:38:43: könntest du eigentlich große Teile Gegenstände ja auch herausfinden, oder?

00:38:48: So genau ist die Auflösung dann nicht...

00:38:50: Schott!

00:38:51: Das Rad wäre schön.

00:38:54: Genau, haben wir da noch nicht eingesetzt bislang.

00:38:57: Aber ja die großen Kammern, das sieht man schon auf jeden Fall.

00:39:02: Wie stößt ihr denn die Ausmaße vor von diesen prehistorischen Bergbausystemen?

00:39:07: Ich glaube so dass dies riesig war.

00:39:11: Also die Bergleit verfolgen ja doch herinnen Die reichen Kernsalz-Züge

00:39:18: aber geht immer den

00:39:20: Salz nach und sucht gezielt so große, reine Salzlager wie möglich.

00:39:27: Und dabei entstehen beträchtliche Hohlräume.

00:39:29: also eisenzeitliche Hohleräume haben wir komplett eine komplette Querschnitte angelegt und da sehen wir die sind über zwanzig Meter hoch aber ohne Probleme machen sie das!

00:39:39: Zwanzigmeter hohe Hohlhäume die aber über mehrere hundert Meter länger gehen und in einer sehr schnellen Zeit entstehen, was man aufgrund von den Leuchtspänen dann wieder sehr genau sagen kann.

00:39:49: Also das sind beträchtliche Anlagen wo die Menschen auch die Bewetterung, also die Frischluftzufuhr zum Beispiel ganz klar im Griff haben müssen.

00:39:57: Das sind Grubenbaue, also Holräume, die bis zu zweihundertfünfzig Meter unter die Oberfläche gehen.

00:40:05: Das muss man sich einmal vorstellen und man kann es sich eigentlich schwarz vorstellen Was das natürlich auch für einen Aufwand bedeutet, allein nicht material zu liefern in dem Umfang.

00:40:18: Und natürlich haben wir da für die Infrastruktur – und das können wir uns dann sehr gerne anschauen – Stiegen, große Stiegenelemente, die in den Schächten eingebaut worden sind, Förderinstrumente

00:40:35: usw.,

00:40:36: um einfach wirklich dem Maßstab gerechtzumbern.

00:40:38: Jetzt müssen wir dich natürlich fragen, was heutzt denn du davon?

00:40:40: Wenn die Menschheit heutzutage etwas im Berg hinterlässt.

00:40:43: Ich sage mal Stichwort Atommüll und Ähnliches.

00:40:46: Was sagst denn du zu diesen Dingen?

00:40:49: Naja das Problem gerade wenn es jetzt in Atommülle anspricht ist natürlich dass das uns wieder betreffen wird.

00:40:55: Grundwasserspiegel steigt usw.

00:40:58: Also wenn ich das absehen kann, dass uns dies wieder betrifft und das ist dort so... ...ist das natürlich obzunt lehnen, ganz klar!

00:41:10: Die ist einfach so weg zu den Schirmen, dass man es nicht sieht.

00:41:14: Ist natürlich nicht unser ... Es soll nicht uns so weit sein!

00:41:18: Das heißt

00:41:18: du schaust lieber in die Vergangenheit als in der Zukunft?

00:41:21: Nein!

00:41:22: So wird das nicht sagen!

00:41:25: Also die Verganganheit zorgt uns sehr viel und setzt vieles aus unserer Zeit jetzt in ein Verhältnis.

00:41:34: Ich glaube in einer Zeit, wo sie sich so schnell entwickeln und immer schneller entwickelt wie es unsere ist Du, da gewisser Maßstab oft nicht so schlecht.

00:41:42: Wo man einfach schaut wie sind wir als Menschen eigentlich in den letzten fünftausend, die letzten siebentausende Jahren damit umgegangen?

00:41:50: Wie sind wir herkommen?

00:41:52: oder das ist schon sehr spannend alles.

00:41:54: Was sind deine Visionen für den nächsten Jahrzehnte wenn du eigentlich sagst ich bin hier angekommen woherkehr was treibt dich jeden Tag an wo bist hin?

00:42:04: Oder was träumst du?

00:42:07: Vom Berg.

00:42:10: Das

00:42:10: glaube ich doch

00:42:10: so gut.

00:42:13: Wir sind auch in einer riesigen Fundlandschaft, in einer sehr reichen.

00:42:17: und wo es mir antreibt ist so viele Fundstellen wie möglich der Harrenan zugängig zu machen.

00:42:23: also wir machen das ja nicht zum Selbstzweck.

00:42:26: natürlich finde man das cool was wir machen und das ist ja klar Die Informationen, die dabei ausserkommen an den Menschen weiterzubringen.

00:42:34: Das ist was mir antreibt, Sachen herinnen Fragestellungen anzugehen aber eben dann auch die Absicherungen und die Präsentationen der Herinnen zu machen um eben den Menschen – wie ihr es draußen schon gesehen habt aus aller Herren Länder – das möglich zu machen ja auch diese Zeitreise anzumtreten.

00:42:57: Absolut, wir sind übrigens heute das erste Mal mit der neuen Bahn heraufgekommen.

00:43:00: Das ist ja unglaublich!

00:43:03: Du fährst nur noch aus Glas und man sieht alles wenn man raufwahrt.

00:43:05: Die

00:43:05: ist beeindruckend, ne?

00:43:06: Ja, die ist

00:43:06: wirklich schnell...

00:43:09: Freizeitung aufs

00:43:09: Obi-Fan?!

00:43:11: Wir haben überlegt um mal Owe gehen

00:43:13: Forts Obe und stürzt eigentlich in die vordere Gantleine.

00:43:15: Dann gibt es einen kleinen Adrenalinkick.

00:43:17: Ich

00:43:18: habe schon

00:43:18: gesagt, da oben zu den ganzen Touristen, die ich sage, jetzt sind wir gleich oben, haben gesagt ja ist ein Achterbahn, jetzt geht's dann runter!

00:43:25: Also cooles Bauwerk nicht.

00:43:26: Das ist toll

00:43:27: geworden.

00:43:28: Sag mal... Jetzt bist du im Prinzip fast ein bisschen verheiratet mit dem Berg oder mit diesem System herinnern.

00:43:35: aber es gibt ja auch den privaten Daniel was machst Du wenn du mir nicht hier arbeitest?

00:43:39: Was du wahrscheinlich nicht aus Arbeit siehst.

00:43:40: Aber wie funktionierst du außerhalb?

00:43:43: Wie gesagt, fühlen die Berge unterwegs?

00:43:45: Fühlen der Natur unterwegs?

00:43:47: Ich muss sagen das gibt man am meisten ausgleich.

00:43:50: Aber natürlich als Archäologe hängt man auch in seiner Freizeit ganz stark mit der Forschung zusammen.

00:44:00: Das lasst dann nicht los!

00:44:02: Natürlich ist es klar und man schaut zu anderen Auskramungen.

00:44:08: Ist das irgendwie vereinbar mit Privatleben?

00:44:10: geht das?

00:44:11: Aber ja, auf jeden Fall.

00:44:14: Natürlich ist es ein Commitment, das muss man machen aber für das lebt man auch.

00:44:20: Ja, Papa Leben du wohnst ja da draußen gleich im Haus vor dem Bergwerk.

00:44:26: Das ist ja unglaublich!

00:44:27: Eigentlich

00:44:27: bist Du da zehn Monate im Jahr oder?

00:44:30: Ja genau wir haben oben offizielle Außenstellen des Naturhistorischen Museums am Standort Haltstadt und die dient uns als Ausgangspasis, als Forschungsbasis für unsere Tätigkeiten da herum und auch für die Vermittlung.

00:44:43: Da sind wir mit unserem Grabungsteam über die Sommermonate, im Winter wird eben das Welterbe unter Tage vor den Salinen und uns gemeinsam bewahrt und der Zugang erhalten – genau!

00:44:56: Und man muss sagen dieses Haus ist ja auch schon historisch eigentlich mit dieser wunderschönen Pendeltreppe, mit dieser Schmiede, die da drin ist.

00:45:04: Mit einem traumhaften Ausblick, das schätzt du sehr wahrscheinlich oder?

00:45:07: Absolut, ist ein tolles Gebäude.

00:45:09: Ist als Elektro-Kraftwerk gebaut worden, aus dem siebenundneinzig Schau.

00:45:14: Genau, für und von der Saline.

00:45:16: Da

00:45:16: hat sich ja der Kaiser öffnet?

00:45:18: Nein tatsächlich nicht!

00:45:19: Da war er nicht persönlich da, aber jetzt zum Beispiel bei einem stollen Anschlag Franziose.

00:45:23: Das

00:45:23: ist schon mehr oben

00:45:25: da.

00:45:25: Der Kaiser Franziossef war sogar persönlich zugegen bei Öffnungen von Gräbern am Gräberfeld draußen.

00:45:30: War auf der saumafrische Nischel.

00:45:32: Da hat man natürlich auch Ausflüge gemacht.

00:45:34: Und war persönlich gemeinsam mit der Kaiserin Elisabeth da bei der Eröffnung von dem noch im benannten Stollen?

00:45:41: Ja, wir haben gesehen an Maria Theresa Stollen gibt es auch!

00:45:44: Genau, alle Habsburger durch Rauf bis Maximilian!

00:45:50: Unglaublich!

00:45:50: Das ist wirklich cool!

00:45:52: Jetzt kommen wir schon langsam zum Word-Rap würde ich sagen.

00:45:54: Stimmt,

00:45:54: weil uns wird kalt!

00:45:56: Wie viel Grad hat's denn daheim?

00:45:58: Ganz konstant, sieben Grad.

00:46:01: Du

00:46:01: bleibst frisch!

00:46:02: Auf jeden Fall!

00:46:04: Man darf aber auch nicht zusitzen!

00:46:06: Das ist der Grund warum wir stehen.

00:46:07: Über eine

00:46:08: Sache müssen

00:46:09: wir noch reden, die ich so beeindruckend gefunden habe.

00:46:11: Du bist ja eigentlich aus der Steiermark, aus dem Ensterl... in relativ kurzer Distanz zu deiner Arbeitsstätte hergekommen.

00:46:19: Du gehst sogar einmal im Jahr zu Fuß von daheim.

00:46:22: daher, erzähl uns kurz noch davon!

00:46:25: Ja es ist tatsächlich gerade ein Berg dazwischen das Dorchstaplato und ja ich habe schon gesagt, dass ist eigentlich eng verwoben mit meiner Geschichte oder wie zur Archäologie kamen die Almwirtschaftsforschung am Dorchestaplato wo eben mein Verein an ist sehr viel unterwegs war und bin.

00:46:45: Und da ausser ist es auch die Idee geboren, ja das ist ja wenige Höhenmeter Schnötzernmach rund in zehn Öff-Stunden bis tatsächlich herüben von Hausdürr zu Hausdörr.

00:46:57: Es ist sicher auch historisch und prehistorisch genutzter Weg.

00:47:02: Wir haben überlieferte Säumabfade in dem Bereich.

00:47:06: Das ist eine Überquerung unter Rute, die sich seit Jahrtausenden begangen wird

00:47:12: Da zu wesentlich länger.

00:47:13: Also jetzt von den Kilometern her zumindest, ja?

00:47:15: Absolut!

00:47:15: Man fährt außen um Tom und da ist natürlich über dem Berg geschickt und ruhiger.

00:47:21: Unglaublich... Zu unserem Wordrap vier kurze Fragen.

00:47:26: bitte um kurze Antworten.

00:47:27: Im Salz kann man gut schmecken mehr.

00:47:31: Der Speck

00:47:33: Wir haben den Besten.

00:47:35: Ich

00:47:37: wollte gerade sagen, bei den Bauern ist ja auch viel, aber die Netzgarn sind

00:47:42: gut.

00:47:42: Im Salz kann man gut dackt mir ein Netz.

00:47:52: Schwarz!

00:47:53: Was dackts man doch nicht?

00:47:56: Viel Verkehr vielleicht auf die Strassen.

00:47:58: Das kann machen wir ein bisschen mühsam sein...

00:48:00: Denkst du nicht mit da

00:48:01: rum?!

00:48:01: Aber ich glaube das hat man in der Stadt auch.

00:48:05: Im Salzkammer fehlt mir.

00:48:11: Gibt es was, was da fehlt?

00:48:13: Lass mich überlegen.

00:48:18: Nicht wirklich eigentlich,

00:48:20: ne?

00:48:20: Schöne Antwort!

00:48:22: Und im Salzkammergul ist das Allerwertvollste.

00:48:25: Da stehen wir drinnen.

00:48:27: Das ist Salz und der Berg.

00:48:30: Die preisdarische Salzbergwerke.

00:48:31: für mich auf jeden Fall.

00:48:33: Daniel vielen Dank, dass war sehr spannend.

00:48:35: Wahnsinn ich bin so begeistert von dem Ort hier.

00:48:37: schaut unbedingt in den Videopodcast rein und wir hören uns sehen uns wieder nächste Woche am Dienstag.

00:48:43: Servus

00:48:44: Fährt dein Glück auf!

00:48:45: Glück auf.

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