Episode 111: Johanna Schallmeiner: 130 Jahre Hois’n und eine Entscheidung mit 16

Shownotes

Was bedeutet es, wenn das eigene Zuhause gleichzeitig Arbeitsplatz, Familienerbe und Lebensaufgabe ist? Johanna Schallmeiner weiß es. Seit 130 Jahren gehört der legendäre Hois’n Wirt am Traunsee ihrer Familie. Heute führt sie das traditionsreiche Haus unterm Traunstein in fünfter Generation – gemeinsam mit ihrem Mann Christian, ihren Eltern und einem großen Team.

Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach. Als 2007 die Gschliefgraben-Rutschung für Aufregung sorgte, musste die Familie kurzfristig ihr Zuhause verlassen. Johanna war damals gerade 16 Jahre alt und stand plötzlich vor einer folgenschweren Entscheidung: Sollte die Familie versuchen, das Haus zu erhalten, oder anderswo neu beginnen?

In der neuen Folge von „ned zwida“ erzählt uns Johanna von dieser prägenden Zeit, ihrer Kindheit im Wirtshaus und ihrem großen Fernweh, das sie unter anderem nach Dubai, Tokio und Australien geführt hat. Wir sprechen über das Zusammenarbeiten mit den eigenen Eltern, über die besonderen Herausforderungen der Gastronomie und darüber, wie man ein 130 Jahre altes Haus mit viel Fingerspitzengefühl in die Zukunft führt.

Außerdem erfahren wir, warum ihr Mann ihren Familiennamen angenommen hat, welcher Vorfahre sogar Kaiser Franz Joseph auf die Schulter geklopft haben soll und warum Johanna die wertvollste Zeit ihrer Gäste als besondere Verantwortung betrachtet.

Ein herzliches, persönliches und humorvolles Gespräch über Familie, Heimat, Verantwortung und die Liebe zu einem außergewöhnlichen Platz am Traunsee. Aufgenommen direkt am Seeufer, unterm Traunstein.

ned zwida – der Salzkammergut Podcast. Mit Robert Steiner und Peter Zeitlhofer.

Transkript anzeigen

00:00:00: Netzwieder, der Salzkammergut-Podcast von und mit Robert Steiner und Peter Zeitruf.

00:00:05: Servus!

00:00:05: Heute mit Johanna Schalmeiner der Häusenwirtin vom Traumsee.

00:00:09: Der Urgroßvater hat damals keinen Unterschick gemacht also weil die daneben gestanden sind, die sind zusammenzuckt.

00:00:14: Er hat einfach tatsächlich in Kaisers eine auf die Schritte klopft Und das war die Begrüßung.

00:00:20: In fünfter Generation führt sie gemeinsam mit ihrer Familie das traditionsreiche Haus unter dem Traunstein dessen Geschichte bereits hundertdreißig Jahre zurück reicht Und zudem sie schon mit sechzehn Jahren laut Ja sagte.

00:00:32: Ich bin tatsächlich sehr, sehr stolz und es war zeitweise auch ein bisschen eine Belastung.

00:00:38: also ich sage mal so in meinen Mitzwanzigern habe immer schon viel Gedanken gemacht dass ich quasi das was meine Großötern, Urgroßötern natürlich auch meine Eltern da geschaffen haben, dass ich das rechtens weiterdroge ja, dass sich dem gerecht wird was die aufgebaut haben.

00:00:55: Grüß dich, Peter.

00:00:56: Es ist nicht oft der Fall, dass wir wohin kommen im Salzkammergut, wo du noch nie warst.

00:01:00: Bestimmt!

00:01:01: Heute ist

00:01:02: es der Fall.

00:01:03: Du hast gesagt, da fahren wir einen kleinen Traunstein rein?

00:01:05: Wo sind wir denn?

00:01:06: Wir sind wirklich ganz nah am Fusse des Traunsteins und direkt am See.

00:01:12: deswegen hört man ihn auch schön plätschern weil wir sind auf einem Badeplatz Und du darfst den Rest verraten.

00:01:17: Ja, wir sind bei der Johanna Schal-Meiner.

00:01:19: Ich hab mir immer gedacht, du hast die Johanna Häusen.

00:01:21: ehrlich gesagt!

00:01:22: Wir sind beim Häusern in der Nähe von Gemunden am Steinhaus hier bei uns.

00:01:25: Willkommen im Salzkammergut Podcast.

00:01:28: Grüß euch, ich freu mich viel, dass ihr bei uns unterm Stand seid.

00:01:30: Jetzt wusstest

00:01:31: du das Kleid am Stand?

00:01:32: Unterm Stand!

00:01:33: Da

00:01:33: habe ich recht gehabt.

00:01:34: Passt eigentlich nur für besser unterm stand oder unterm Drahnstein?

00:01:37: Ja

00:01:37: finde ich super.

00:01:38: Johanna, ich hatte eine Frage.

00:01:40: Ich habe soviel drüber gelesen und ziemlich vieles ist erklärt.

00:01:43: aber woher kommt dieser Name Häusn nämlich den du in fünfter Generation, Familiengeneration fürst.

00:01:49: Ist das die Halse?

00:01:51: Wir glauben es ist die halse!

00:01:52: Ja wir haben drei Theorien.

00:01:55: Wir haben Zeit, was glaubt der Matthias da hier ist zum hirsen und zum häusen dass es daher kommt?

00:02:00: ich bin aber nicht sicher... Ich finde gar nicht genau diesen Matthias in einer Forschung.

00:02:08: Zeitweise hätte mir gut gefallen.

00:02:10: Mein Ur-Uhrgroßvater hat sogar den Kaiser schon mit einem Häusenschlag begrüßt und das ist wie so ein Schwitterschlag, und der Schlag ist ja wieder um Armung!

00:02:17: Und in der Steiermark also auch im steirischen Salzkammergurt sagen es halt Halsen, Häusen zum Umarmern.

00:02:23: Das hätte mich sehr gut gefallen.

00:02:25: Der Papa, da war die Theorie und dies die Wahrscheinlichste von der Halse.

00:02:28: Vom Segeln vom Umkehren aber eben weniger vom Segeln sondern früher haben sie das Holz über den See zogen.

00:02:33: Das waren ja die Strassen jetzt so ausgebaut und daher war bei uns beim Häusen die Wände, die Halse und da wird es vom Häusern kommen.

00:02:41: Manche sagen auch Sie gehen zu Häusn oder in Häusnen.

00:02:45: Wir sagen der Häuser oder Häusner wird.

00:02:48: Es ist spannend man kann's nicht ganz genau.

00:02:51: Ich finde die Erklärung super, aber Punkt eins hätte ich auf jeden Fall ausgeschlossen.

00:02:56: Weil bei eurer Familie hat ja niemand Matthias oder Jürgen Kassen, das heißt ja alle Johanna oder Johana?

00:03:02: Oder Hans?

00:03:04: Aber wie gesagt, ich habe meine Mutter auf das Argret, warum mich Johanna Horst?

00:03:08: ist es auch weil der Oppa, der Johann, der Papa, der Hans... Nein!

00:03:10: Es hat ihr den Namen so gut gefallen und ich bin getauft nach Johanna von Orleans an der Kämpferin.

00:03:16: Wow, jetzt sind wir beeindruckt.

00:03:18: Du bist ja schon Mama, mittlerweile?

00:03:20: Hast du auch einen Johann oder Johanna?

00:03:22: Nein, eine Marie haben wir!

00:03:24: Die muss aber leider ein Johann heiraten.

00:03:27: Irgendwie

00:03:27: müssen sie es noch weiter machen mit der Dramatur.

00:03:29: Ich

00:03:29: darf Sie aussuchen wenn Sie heiraten, aber natürlich hoffen wir dass man sich so gut großzieht und die Entscheidung gut trifft.

00:03:37: Ja, war wahnsinn.

00:03:38: Fünfte Generation und die Sechste ist schon am Start.

00:03:42: Noch nicht wirklich sondern halt ganz jung.

00:03:44: Ist das nicht... Hundertdreißig Jahre Geschichte, eine ziemliche Belastung.

00:03:49: Oder ist es mehr, wo du sehr stolz darauf zurück schaust?

00:03:53: Ich bin tatsächlich sehr, sehr stolzt und es war zeitweise auch ein bisschen eine Belastungen.

00:03:59: Also ich sage mal so in meinen Mitzwanzigeren habe immer schon viel Gedanken gemacht dass sie quasi das was meine Großötern, Urgroßötern natürlich auch meine Eltern da geschaffen

00:04:09: haben

00:04:11: rechtens weitertragen, dass ich dem gerecht wie was die aufbaut haben.

00:04:15: Wir haben da eine wunderschöne Lage, also eigentlich muss der Blatt tun das es nicht läuft und trotzdem in meinen Anforderungen sind.

00:04:22: hier ist ein höhere Ansprüche von die Gäste vor die Mitarbeiter überall und das war mal zeitweise schon... Also ja, da habe ich mir ein bisschen Gedanken gemacht, dass sie das auch gut macht so ein bissel selber wie ich das weitertrauen kann.

00:04:36: Du sagst in den zwanziger hast du das gemacht.

00:04:38: Jetzt bist du, ich kann mir ausrechnen wie alt du bist, wir haben vorher darüber gesprochen.

00:04:43: hat sich das geändert.

00:04:44: Bist du mittlerweile in deiner Zeit angekommen hier beim Chosen und hast das Gefühl, du machst es gut?

00:04:51: Ich denke ja weil es mit Bestem Wissen und Gehwissen macht, weil ich super Unterstützung habe, ich mach das in jeder Land.

00:04:56: Wir haben tolle Mitarbeiterinnen schon langjährige auch Und natürlich die Familie.

00:05:02: Also mein Mann arbeite seit Jahrzehnt zehn mit bei uns.

00:05:06: Entschuldigung, stimmt nicht.

00:05:08: Zehn Jahre mindestens?

00:05:10: Wir kennen uns schon so lange.

00:05:11: Wir sind seitdem mal sechzehn, wir haben uns kennengelernt.

00:05:15: Damals waren meine Auslandspraktiker ein bisschen ein Thema.

00:05:18: Oh Gott sie geht weg!

00:05:19: Wie wird das?

00:05:20: Übersteht es die Beziehung?

00:05:21: und ja sie hat das weil er ist dann auch mal Austausche-Semester im Studium gegangen.

00:05:26: ich war auf Saison.

00:05:27: Wir haben uns nicht oft gesehen aber Stück für Stück immer mehr bis er da einzogen ist bei uns.

00:05:31: Und dann war für mich wirklich das Thema Ich muss einmal weg Übernehmen wir, bevor ich nicht wirklich im Ausland war.

00:05:40: Dann sind wir noch Australien und Nasseland für zwölf Wochen ... zehn Wochen waren's dann.

00:05:44: Und es war wichtig für mich.

00:05:47: Das hat mir schon die Erfahrungen im Auslands weg zu sein, andere Kulturen kennenzulernen wie Leid, woanders leben, was jenere Werte sind.

00:05:58: Das war auch wichtig für me, das mehr zu schätzen daheim.

00:06:01: Und auch mehr anzunehmen, dass ich quasi ... Es ist kapürtet, das zu haben.

00:06:05: Ich sitz mit einer gemachtes Nest, es ist wunderschön!

00:06:08: Und trotzdem natürlich ist es Arbeit bei uns und wir leben da.

00:06:11: Also ... Zu uns dürfen die Gäste Urlaub machen, wo wir arbeiten.

00:06:15: Das ist was Schönes und halt auch mit Arbeit verbunden.

00:06:17: Und das hat mir sehr geholfen, die Zeit im Ausland anzunehmen.

00:06:21: Aber ganz ehrlich, war's schwer?

00:06:23: Die Entteilung zu treffen wieder hierherzukommen, hättest du gewünscht, auch mal irgendwie woanders was aufzubauen oder war das immer logisch?

00:06:31: Nein, meine Wurzeln sind da.

00:06:34: schon logisch, dass ich da bin.

00:06:38: Ich habe mir auch für die Tourismusschule entschieden, muss allerdings sagen mit vierzehn zu entscheiden was du dann später mal machst.

00:06:45: Ich hab's gar nicht so arg hinterfragt.

00:06:47: für mich war es klar!

00:06:47: Es war nicht das ich machen hätte müssen von den Oettern

00:06:50: aus

00:06:51: und doch hätte ich nicht gewusst was mache ich denn sonst?

00:06:56: In der Tourismusstudie war ich schon mal in Paris Praktiker.

00:06:59: Das war für mich auch wichtig, dass ich da etwas anders ziehe und dann entlächern wir auf Saison.

00:07:03: Und in Dubai habe ich gearbeitet.

00:07:05: Tokyo hat es mir leider ein bisschen dreingefunkt, weil dann Fukushima dazwischen gekommen ist.

00:07:09: Da bin ich nach einer Woche wieder heimgeflogen.

00:07:12: Es war auf jeden Fall alles eine Erfahrung!

00:07:16: Ich war immer froh, wieder Heim zu kommen.

00:07:18: Aber trotzdem, du hast ja irgendwo einmal erzählt und das haben wir gefunden.

00:07:21: Dass du gerne aufs Kreuzfahrtschiff gehen wirst

00:07:24: usw.

00:07:25: Wie bringt man das Fernweh aus einem hinaus?

00:07:28: Und was ersetzt dir hier das Fernweh?

00:07:31: Das Fernwehe wird ich aus mir nicht rauszubringen, weil ich liebe es zu reisen!

00:07:35: Also da Christian und ich sind eben schon so lange benannt und unser erster Reise war ein Kräter wo wir hin geflogen sind und dann hat uns aber schon immer weitererzogen.

00:07:47: Wir haben wirklich in dem Fall glücklich mit Corona, weil wir waren Verlobungsreise auf Bali.

00:07:54: Dann war man die erste Hochzeitsreise, da haben wir standesamtlich keirat, dann waren wir auf Mauritius und dann kam Corona.

00:08:04: somit hat unser großer Feier damals nicht so stattfinden können.

00:08:07: im Rahmen, haben wir abgesagt oder gar nicht eingeladen bis es dann schlussendlich war haben es auch preislich superwischbar.

00:08:15: Ich muss sagen, das sind jetzt alles weite Reisen und teuer aber wir sparen uns das auch wirklich unter dem Jahr zusammen weil man ja gar nicht so die Chance haben teilweise das zu ausgeben, weil wir viel arbeiten.

00:08:26: Wirklich lang zusammen ihr zwar?

00:08:27: Und das klingt nach einer sehr harmonischen Beziehung wenn ihr zusammenarbeitet usw.

00:08:31: Darf

00:08:31: ich ganz kurz eine ganz intime private Frage stellen?

00:08:34: Entschuldige es tut mir leid aber ich muss

00:08:36: es stellen!

00:08:37: Du bist ja sozusagen die Erbin von diesem Betrieb.

00:08:39: hat er dann deinen Namen übernommen oder wie hat das funktioniert Tatsächlich.

00:08:44: Entschuldigung, ich musste das

00:08:45: wissen.

00:08:46: Du hast es in deinem Wertekonzert.

00:08:49: Nein!

00:08:50: Ich finde das super weil damit bleibt der Name und die Familie und ganze Familiengeschichte über die hundertdreißig Jahre hinaus sozusagen erhalten oder?

00:08:59: Das war der Gedanke.

00:09:03: Für mich ist es nicht selbstverständlich.

00:09:04: also Hut ab wirklich von Christian.

00:09:06: er hat einfach wirklich tolle Werte.

00:09:08: Das muss man erst mal ehrlich sagen.

00:09:11: Er hat das vorgeschlagen.

00:09:12: Ich hätte das nicht von ihm verlangt.

00:09:13: Für mich war allerdings klar, ich würde mir gerne den Namen gehalten aufgrund der fünften Generation.

00:09:19: Er hat es sofort verstanden und er gesagt, wenn wir mal gemeinsam Kinder haben, fände er uns einfach schön, wann das Kind den Namen von uns beiden hat.

00:09:26: Und er hat das vorgeschlagen.

00:09:27: und auch abfall seiner Familie, weil für die war das in Ordnung...

00:09:32: Vielen Dank jetzt darf du weiterfragen!

00:09:35: Aber glaubst du dass diese gemeinsamen Werte die Basis einer stabilen Beziehung sind.

00:09:39: Weil das wollte ich eigentlich fragen, was das Geheimnis dahinter ist?

00:09:43: Also ja, die Werte sind sicher wichtig und nein es ist auch bei uns nicht immer alles rosig.

00:09:48: Ich meine wir arbeiten zusammen ... Es ist auch mit meinen Eltern nicht immer etwas rosig weil es wissen glaube gar nicht viele Leute wie das ist mit den eigenen Eltern zu arbeiten andersherum auch mit der eigenen Tochter oder mit dem Kind.

00:10:00: Ich kann auch ganz schön stuhl sein.

00:10:03: also wir sind miteinander groß geworden Wir waren sechzehnt damals in der Pubertät.

00:10:09: Und wir haben aber auch nicht ständig alles miteinander gemacht, weil wir am Anfang nur im Wochenende gesehen haben und selbst da habe ich von der Schule von Salzburg daheim war.

00:10:16: Da haben wir natürlich auch geholfen und er hat als rechter Sportlehrer viel Sport gemacht.

00:10:22: Mehr und mehr, man entwickelt sich ja gemeinsam.

00:10:24: Natürlich entwickelt sich jeder für sich.

00:10:27: Es ist Beziehung, es ist Arbeit!

00:10:29: Das brauche ich euch nicht sagen, das wird sie genauso wissen... Also ein Geheimrezept kann ich ja gar nicht mehr geben, aber wir waren schon fast zwanzig Jahre beinahe.

00:10:35: Aber ist der Christian gewohnt oder hat er gewusst in welches Haus er da jetzt geht?

00:10:41: Er hat es gewusst, er ist La Kirchne und wie gesagt, wir haben uns über einen Geburtstagsfeier von Freunden kennengelernt.

00:10:50: Er hat nach und nach einig schnuppert.

00:10:52: Und wie sehr er war so lieb?

00:10:53: Er hat sogar Bewerbung geschrieben an meine Eltern, dass ich bei uns arbeiten darf!

00:10:57: Das hat erst einmal abgelehnt worden.

00:11:00: Wir waren schon zusammen.

00:11:01: sie haben sich recht gefreut aber ich finde auf die Themen muss da mal kommen oder...

00:11:05: Der Movie ist super!

00:11:06: Super

00:11:06: cool,

00:11:06: oder?!

00:11:07: Aber jetzt habe ich noch eine Frage.

00:11:08: Habt ihr jetzt Familienintern?

00:11:09: Weil wenn du das schön sagst mit den Eltern, mit dem Mann, mit dir selber, habt ihr da interne gescheite Aufteilung oder macht jeder alles?

00:11:18: Wir haben sehr wohle Aufteilung.

00:11:20: Ich glaube, jeder darf das machen, was er wirklich gut kann.

00:11:24: Meine Mutter ist seit jeher in der Schank gewesen und hat die Mehlspeisen bei uns über.

00:11:29: Und sie macht super gute Strudel und unseren Pflege.

00:11:34: Ich hätte euch ein Herkstück!

00:11:38: Ja wir haben einen Obstgarten hinterm Haus und sie verarbeitet natürlich auch gerne die Zwetschgen.

00:11:42: Wir haben auch Birnen gewitten, das ist auch etwas Besonderes genau.

00:11:44: Mein Papa steht in der Küche Seit Jahrzehnten früher schon mein Oma.

00:11:49: Die zwei haben auch miteinander in der Küche gearbeitet, das muss ich sagen.

00:11:52: Das fällt Christian und mir so ein bisschen.

00:11:56: Wir sind quasi darauf angewiesen, dass wir eine gute Küchentheam weiterhaben.

00:12:01: Wir helfen auch mit in die Küche, aber ich sag da ist wirklich ... Der Papa war immer Vorreiter bei uns.

00:12:06: Und ja, ich hab dann geschaut wie dazu gekommen bin im Betrieb, haben wir noch sechzehn Zimmer gehabt, wir haben so nach und nach das erweitert war an der Rezeption dann bei den Mitarbeitern eben auch natürlich ja mal im Service und wir hoffen heute noch mit dem Service.

00:12:24: Und in der Schanker Annonce und Rezeptionen, wo halt nur der Mann ist oder wo man erbraucht werden.

00:12:30: Genau wie ich dann schwanger geworden bin zu Marie habe ich eben geschaut dass in Christiana meine Themen so oder meine Projekte meine Aufgaben so weiter gibt.

00:12:40: Der hat dann wirklich in die zwei Jahre, wo ich Jungmama war, alles gemanagt.

00:12:46: Weil als Außenseiter oder Gewer-Einsteiger kannst du sagen, auch wenn er das Haus schon lang kennt, hat er das so gut weitergeführt.

00:12:55: Joanna wie wurden die Kindheit hier?

00:12:57: Wie war das aufwachsen mit diesem großen Haus?

00:12:59: Was ist denn sich was tut?

00:13:01: Mit Blick hinüber und auf den Traunze ist er wahnsinnig gedültisch!

00:13:04: Aber wie du vorher gesagt hast es ist trotzdem Arbeit.

00:13:07: Wie war deine Kindheit her?

00:13:10: Also, ich hab wirklich eine schöne Kindheit gehabt.

00:13:12: Ich bin schon auch im Wirtschaftshaus aufgewachsen.

00:13:15: Allerdings nicht nur!

00:13:17: Weil ... ich habe am Wochenende so ganz liebe Freunde der Familie gegeben.

00:13:22: also die Tochter von ihnen ist heute mein Gott und meine Trauzeugin auch, die Gabi Und zugleich jetzt heute die Bonusoma unserer Marie.

00:13:32: Bei ihrer Mama, der Jareka habe ich im Wochenende sein dürfen und mit dem Gucki.

00:13:35: Da sind wir dann viel wandern gegangen.

00:13:37: Die haben Samstag, Sonntag meist frei gehabt eben und haben dann auf mich geschaut.

00:13:41: Da habe ich wunderschöne Sommer bei einem Badeplatz verbringen dürfen.

00:13:44: Mein Oma ist mit mir auch in die Sommerferien auf Urlaub gefahren da wo halt meine Eltern am meisten einheit waren.

00:13:50: Dafür haben die dann die meiste Zeit sie für mich im Winter außen nicht mehr können.

00:13:53: Und das hat sich bis heute ist es gleich geblieben.

00:13:56: Wir haben Weihnachten und Silvester zu, ist auch toll für unsere Mitarbeiter.

00:13:59: Das ist unsere heilige Zeit, wirklich unser Familienzeit.

00:14:03: Ja, mir ist gut gegangen und natürlich habe ich tolle Anknüpfungspunkte gehabt mit Gäste also die Kinder auch davon.

00:14:09: aber ich war nicht nur dauernd im Betrieb sondern eben auch quasi dieser Safe Space so wirklich bei meiner Code hier.

00:14:18: Jetzt lese ich da ein paar Daten vor.

00:14:20: Rezeption hast du im Jahr zwanzig zwölf, übernommen?

00:14:23: Ich hoffe das stimmt!

00:14:23: Du hast die Prokurhouse zwanziger bekommen in der Geschäftsführung zwanzigeinundzwanzig und übergeben ist worden zwanziv fünfundzwantig.

00:14:30: Wann hast du das erste Mal das Gefühl gehabt dass dir deine Eltern wirklich machen lassen?

00:14:35: was war das für gefühl für dich?

00:14:36: wie war es oder ist immer noch nicht so?

00:14:40: vielleicht

00:14:42: doch also immer ehrlich sagen was das ist Das kann ich auch gar nicht genannt, Zeitpunkt zu sagen.

00:14:48: Was man wirklich prägend in Erinnerung blieb ... Wann ist es?

00:14:51: Sieben, da war ich sechzehn.

00:14:52: Habe mich quasi entscheiden sollen ob ich das denn überhaupt möchte.

00:14:56: Da war nämlich der Schliefkramrutsch.

00:14:58: Es war eine sehr prägende Zeit.

00:14:59: Ich bin froh, dass ich mit Christian zusammen war.

00:15:01: Da waren wir riesen Stütze.

00:15:04: Mal Zeit, was ausziehen müssen.

00:15:07: Vor uns war es ... Wir sind von Elternkegel.

00:15:10: Unser Haus war nicht gaunt zu betroffen.

00:15:12: Aber sie wussten nicht, wie weit das ausweiten muss und haben uns dann auch evakuiert.

00:15:17: Es war Gott sei Dank in der Winterzeit, wo schon zu war.

00:15:19: Das muss für viele Hörer

00:15:21: erklären?

00:15:22: Ich

00:15:23: hab's auch gelesen.

00:15:24: Erzähl du!

00:15:25: Man kanns eh gut nachlesen als ich probiere es möglichst kurz zu halten.

00:15:28: aber es ist natürlich ein Riesenthema.

00:15:30: also wir sind da auf eine geologisch besondere Zone Und wo laufend Erdmaterial von oben kommt und man muss das immer laufenden abtransportieren.

00:15:40: Mittlerweile, da sind wirklich viel Geld und danke an unseren damaligen Bürgermeister Heinz Köppel der hat sich auch recht eingesetzt und viele, viele weitere dass da geschaut wird, dass die Leute wieder zurück in einer Häuser, dass gegen quasi geschützt wird und da eben alles gemacht wird was gemacht werden muss hat natürlich auch viel Geld gekostet.

00:16:00: Und damals war es so, wir haben ausziehen müssen und meine Eltern haben gesagt ja was dann mal jetzt?

00:16:05: Sollen wir alles ausrahmen und in einer Lagerhalle tun und dann können wir uns einmal verkaufen quasi und du kannst mit dem Geld dann rein starten.

00:16:13: oder sollen wir schauen dass man alles so gut wie das Geld halt erhalten und wüsstest übernehmen?

00:16:18: Das war eine prägende Frage Aber

00:16:21: das ist doch irre mit der Echzehn.

00:16:22: oder kann sich du erinnern?

00:16:23: Nimm uns damit!

00:16:25: War das ein klares Jahr?

00:16:27: Ähm, ja.

00:16:29: Es war ein klares Jahr und es war ihre Zeit, weil wir zusammengegriffen waren nach Hamsons gefragt, Kindermeuchern so haben für die Besprechung am Abend, dass die Feierwehr alles reinkommen.

00:16:39: Und es war zehn am Abend!

00:16:42: Wir waren echt nicht drauf vorbereitet, dem gesagt, ich muss's auszuhören.

00:16:45: Ja morgen?

00:16:46: Na heut noch... Also es war Sonntagabend.

00:16:50: Nächster Tag war er wieder zum Schwiegfahren nach Salzburg und ich hab tatsächlich Die wichtigsten Hab- und Gutsachen für mich damals, das war jetzt nicht wichtig.

00:16:59: Ich habe meinen Computer geschraubt und meine liebsten Kleidungsstücke aufs Peck geklappt für die Mama.

00:17:03: Weil sie am nächsten Tag wieder einerfahren dürfen und sich Sachen ausräumen.

00:17:08: Das war wirklich wild!

00:17:09: In der Schule war ich gefasst oder funktionierst in dieser Situation.

00:17:14: Ich war an der Schule, die haben dann schon teilweise auf ORF heute, war dann im nächsten Tag bzw.

00:17:20: in der fruschen Nachrichten und wahrscheinlich in die Zeitung.

00:17:23: Die haben mich gefragt, was war das?

00:17:25: Genau, die haben schon um neunzehn Uhr berichtet, dass da eine Pressekonferenz am Abend los ist.

00:17:30: Und ich habe dann alles sachlich erzählt bis dann die Mittagspause war.

00:17:34: Dann ist es mal gesagt bei mir und dann hab ich's realisiert.

00:17:37: In dem Internet sind wir im Bett.

00:17:39: Da war der Zusammenbruch, dann ist nichts mehr gegangen über mich.

00:17:42: Aber jetzt geht das für mich nicht ganz zusammen, weil mit einer hundertdreißigjährigen Geschichte des Hauses gibt es noch viel länger So ein Problem plötzlich zu haben ist ja irgendwie unvorstellbar oder?

00:17:52: Wir müssen das, glaube ich, erklären für alle die sie in der Gegend nicht so auskennen.

00:17:55: Man fährt noch gemunten und wenn man durchgemunden durchfährt kommt man über die Brücke und fort am Nordostufer weiter.

00:18:01: es ist eigentlich eine ziemliche Sackgasse weil irgendwann steht man wirklich

00:18:04: direkt... Das ist

00:18:05: eine, oder?

00:18:06: Es ist eine!

00:18:07: Dann ist nach fünfhundert Metern Ende der Straße.

00:18:10: Das heißt ihr setzt ziemlich

00:18:11: am Ende.

00:18:12: Was hast du im Auto gesagt?

00:18:13: Ich habe

00:18:13: mich auf den Berg geforscht.

00:18:15: Was hast Du im Autor gesagt?

00:18:16: Erinnern

00:18:17: wir uns.

00:18:20: Ich habe das ganz was Schieres gesagt.

00:18:22: Das habe ich übrigens von der Ratte Rolf Rüdiger, die du auch kennst weil du als Kind bei KonfettTV mit dabei

00:18:28: warst.

00:18:29: und der Rolf rüdiger sagt in solchen Situationen wenn die Straße nicht mehr kleiner und enger wird und immer langsamer sagt man es ist nicht der Arsch der Wörter wo man sich dann von da schon recht gut und das geht halt da nicht weil es ist so wunderschön.

00:18:40: das heißt man kann diesen Spruch hier nicht verwenden.

00:18:42: Entschuldigung Es du hast den See diese sehr ruhige Straße, glaube ich.

00:18:49: Weil bei euch einfach kaum mehr Durchzugsverkehrs oder keiner?

00:18:52: Nein!

00:18:52: Durchzungsverkehr ist allerdings nicht ruhig.

00:18:54: natürlich im Sommer bzw jetzt bei so einem schönen Herbstwetter sind viele Leute da.

00:18:58: das ist auch gut so weil wir teilen ja gerne was man da haben.

00:19:01: wie schön dass es bei uns ist.

00:19:02: Genau und ich glaub viele wandern von hier los oder am Drauenstein.

00:19:05: Das ist halt auch ein Hotspot oder?

00:19:08: Richtig also bei uns.

00:19:10: Jetzt ein paar Meter weiter sind die drei Einstiege zum Dranstein, aber genauso auch eben mal allem zurück.

00:19:16: Der Miesweg, die Kaltenbach Wildnis und du kannst ja am Grünberg-Laudachsee da rauf gehen.

00:19:20: Aber jetzt zurück zu dem Problem.

00:19:23: Machst Du Dir Sorgen?

00:19:24: Weil Du wüsst dann nochmal hundertdreißig Jahre heißen wird haben oder?

00:19:28: Unbedingt!

00:19:29: Nein dazu sei gesagt das Problem war ja grundsätzlich bekannt, aber es waren... vor im Jahrhundert zurück, dass da schon mal was war.

00:19:37: Da wurden auch Vorkehrungen getroffen.

00:19:39: Allerdings hat sie ja viel getan wieder und ich meine hunderte Jahre nix.

00:19:43: Und dann hab' man gut das Problem auf einmal bekommen ... und Sie sind laufend dran!

00:19:48: Also die Wilbach- und Lawinienverbauung und es wird auch... Es gibt ein Monitoringsystem.

00:19:52: also ich fühle mich sicher.

00:19:55: Es ist irgendwie so bisschen wie eine Mannung oder?

00:19:59: Wir sind in der Natur wir sind Wir müssen trotzdem auf die Natur anschauen, also auch in Zeiten wie diesen.

00:20:04: Es ist nicht selbstverständlich dass wir da leben dürfen.

00:20:09: Ist es der Drangstein?

00:20:11: Was bist du dran?

00:20:13: Das

00:20:13: hat mit ihm nichts zu tun.

00:20:15: Soweit ich war es nicht, also... Weil

00:20:16: sonst hätte ich gesagt der Transteller ist nicht nur umgefährlich sondern auch unten?

00:20:19: Nein!

00:20:20: Es ist aufgrund des Situationen der geologischen Unten wie dort die Erd- und Gesteinsmassen, die verschiedenen, genau.

00:20:28: Aber das kann euch eine Geologe besser erklären.

00:20:30: Da haben wir ihn Dr.

00:20:31: Hans Weidinger in Gemunden.

00:20:33: Der macht das bestens da.

00:20:34: sein Kammerhof eine gute Ausstellung dazu.

00:20:36: beziehungsweise haben wir hier ein Leertafel, die kannst du dann noch durchlesen.

00:20:39: Wir

00:20:40: haben definitiv Kammerhofsimmer vertraut, wir waren schon bei Klo.

00:20:47: Ich empfehle es allen Gästen, die schmunzeln am meisten.

00:20:49: Es war ein Klo-Museum, aber das ist absolut einem Besuch wert!

00:20:53: Wie oft warst du schon oben am Traunstein?

00:20:56: Zweimal mein Opa oder wie gesagt ja wir haben mir oben keine verwandten

00:21:02: Aber jetzt hast Du den Opa erwähnt, jetzt gehen wir weit zurück.

00:21:06: Was ist diese Geschichte mit diesem Schulterklopfer?

00:21:10: Erzähl uns die mal

00:21:12: überliefert das Erwartzugast bei uns.

00:21:14: Also es sind ... Es ist ja wirklich ein Traditionshaus und bei diesem schönen Fleck, da kommen ja auch Adelige und prominente Persönlichkeiten.

00:21:23: Und es ist natürlich immer dann eine Ehre.

00:21:25: der Urgroßvater hat damals keinen Unterschick gemacht also weil die daneben gestanden sind.

00:21:30: Die sind zammtzugt!

00:21:31: Der hat einfach tatsächlich in Kaisers Ahne auf die Schulter klopft und das war die Begrüßung.

00:21:36: Aber die Geschichte sagt er eigentlich dass dann die entourage vorher hergekommen ist und gesagt hat zeig uns einmal wie fest du das machst damit der Kaiser nicht überfordert wird.

00:21:44: Ja.

00:21:45: Sie haben es, er hat's natürlich dann was ich weiß eh nicht so brutal fest da also nicht die volle Kraft erwarten lassen.

00:21:52: und

00:21:52: das war der erste Johann von eurer Familie.

00:21:56: Der Kapitän?

00:21:57: Genau!

00:21:57: Kapitäne der Sophie III.

00:21:59: Schaust du?

00:22:01: Das schaust ja gut in den Film.

00:22:02: Und der hat vom Schiff aus quasi dieses Haus gekauft.

00:22:05: Ja, der hat das entdeckt, das hat ihm gefallen als Jausenstation Ausgebaut worden, also nenzenvierer siebzig.

00:22:13: Meinem Soi auf dem Pfosten vom Holz.

00:22:16: praktisch haben meine Großeltern wir es dazu gebaut haben.

00:22:19: Ja das ist ein geschichtsträchtiges Haus haus da!

00:22:21: Also wir haben zwar vier Sterne in der neuen Wellness-Bereich allerdings du darfst auch in den anderen Räumlichkeiten ständig wieder was investieren renovieren modernisieren und

00:22:31: erhalten oder?

00:22:32: ja

00:22:32: unbedingt ich möchte euch jetzt nicht komplett alles neu machen weil es is a geschichtstrechtiges Haus.

00:22:38: dass soll ja bewahrt werden Zeitgeist gehen und die Ansprüche der Gäste dem gerecht werden.

00:22:45: Gibt es irgendetwas, was du erhalten willst?

00:22:46: Was aus der ganz, ganz Anfangszeit noch da ist?

00:22:50: Also ich kann nicht so sagen das Stüberl!

00:22:52: Das ist unser ältester Raum quasi und unser Winterwohnzimmer.

00:22:56: Da haben wir als Familie immer gemeinsam gegessen.

00:22:59: Da hat jeder so auf den On-Tisch sein Sitzplatz.

00:23:02: Immer noch ja... Er hat sich in der Zwischenzeit ein bisschen geändert.

00:23:05: Wo ist deiner?

00:23:06: Am Tischkopf?

00:23:07: Ja,

00:23:08: den hab ich bekommen.

00:23:10: Früher war da die Großmutter.

00:23:12: Genau, ich hab da oben einen Sitzplatz gekriegt.

00:23:14: Ähm ... ja!

00:23:16: Die Stüberl überlegen immer wieder, das zu renovieren und schon mit Teilen erhalten.

00:23:20: Aber wir schirms auch immer so.

00:23:23: Aber stimmt es auch die Geschichte, dass der Transport der ganzen Einrichtung übers Schiff herüber kam?

00:23:29: Das wird so gewesen sein.

00:23:32: Du musst dir ein bisschen mehr

00:23:34: vorbereiten.

00:23:35: Ja, ich sehe,

00:23:35: dass doch wer da kommt!

00:23:38: Aber sonst nichts zu dünn?

00:23:40: Ich war ein Traum auf dies natürlich, dass ihr eine eigene Anlegestelle habt.

00:23:43: Die ist wunderschön und der Badeplatz ist auch mit dem Hörz am Häusenherz.

00:23:48: Da machen wir dann das Foto.

00:23:49: Natürlich.

00:23:50: Ist das Wort Nummer eins.

00:23:53: Ihr habt es schon wundeschön hier.

00:23:54: Da gibt's nix zum Meckern

00:23:56: oder?!

00:23:56: Absolut, also wir dürfen uns sehr glücklich zu schätzen.

00:23:58: Wir wissen das auch und sehen es immer noch, weil das ist ganz oft die Frage von den Gäste, wie schön das ist!

00:24:04: Ja, wir sehen es.

00:24:05: Und ich glaube jeder der vielleicht bei mir auf Instagram Facebook oder WhatsApp-Status schaut, sieht wie oft ihr ein Bild von der Gegend reindut.

00:24:14: Nicht nur um Werbung zu machen sondern weil ich einfach auch auf Reit hab, wenn ich das teilen kann mit den Leuten und die Rückmeldungen gerade vor unserer Stammgäste.

00:24:21: Ich freu' sie ja immer!

00:24:22: Weil jetzt erst vom Aufwachsener geredet habt's.

00:24:24: Sie gefreuen sich auch an uns dann ein Büdel mal von der kleinen Wiederkriegen von der Marie.

00:24:29: Die ist auch nicht dauernd bei uns im Betrieb aber sie liebt es auch wirklich unsere Mitarbeiter zu schauen.

00:24:35: Ja, und zu die Gäste.

00:24:36: Und da entstehen einfach Freundschaften.

00:24:38: Das ist was Schönes!

00:24:39: Liebst du selber hier?

00:24:42: Ja!

00:24:43: Wir praktisch leben da wo wir arbeiten.

00:24:47: das hat natürlich auch seine Herausforderungen.

00:24:50: meine Eltern sind also unten im Erdgeschoss, auf der anderen Seite wie wir oben.

00:24:54: Auf der anderen Seiten vom Haus und wir versuchen da zumindest dann die Trennung ein bisschen zu schaffen dass jeder so sein Rückzugsbereich hat.

00:25:01: Und eben wenn wir vor kurzem wirklich mit Christian unterhalten es ist wirklich so... Die Gäste kommen zu uns.

00:25:07: harm also wir teilen das gern.

00:25:11: allerdings darf man natürlich auch schauen dass wir unseres richten die Rahmenbedingungen Natürlich für die Mitarbeiter zu schaffen, für die Gäste zu schaffen und ganz wichtig auch für uns selber.

00:25:22: Weil schlussendlich wenn es uns gut geht dann können wir ja was Gutes für die anderen tun.

00:25:28: Johannes war da ein Urgroßvater, der Schulter klopfer.

00:25:31: Dann die Urgrossmutter Franziska war die jodelnde Viertin... Was bist du?

00:25:37: Was sagst du Joden Lavirtin?

00:25:38: Ja, die war wirklich eine Persönlichkeit.

00:25:40: Was ich mir sagen habe, dass ich sie leider nicht mehr kennengelernt.

00:25:43: Was bin ich?

00:25:44: Das ist eine gute Frage.

00:25:45: Oder was machst Du, was unverwechselbar ist?

00:25:48: Oder schlagst Du die Leute auf die Schulter?

00:25:51: Für das bin ich nicht bekannt.

00:25:55: Sag mal so, was möchte ich sein?

00:25:56: Ich möchte einfach ehrlich authentisch sein!

00:25:59: Ich hab erfreit, wenn Gäste bei uns eine gute Zeit verbringen und ja... Ich glaub, man kennt mich dafür.

00:26:08: Dass ich zwar ehrgeizig bin und vielleicht auch mal antiken zu ehrlich mit wem.

00:26:15: Dafür moine es gut.

00:26:17: Ich bemühe mich, dass ich fair bin, die Mitarbeiter gegenüber, auch Gästen gegenüber ... Und ja, es ist eigentlich immer bei mir von Herzen.

00:26:26: Was ist denn so an einem normalen Tag deine Rolle im Haus?

00:26:31: Seitdem unsere Tochter auf der Welt ist, habe ich keinen geregelten Ablauf mehr.

00:26:38: Der Christian hat es sehr gut geschafft, dass wir nicht mehr fix auf einen Dienstplan stehen.

00:26:42: Also schon zeitweise wenn sie sich eben anders nicht ausgeht ist aber wirklich toll weil wir können einspringen wann eben wo Nodermann ist.

00:26:50: Ich schaue natürlich, wann wohl größere Gesellschaft angesagt dieser Gruppe kommt oder Feierlichkeit das ich da unterstütze punktueller also sowohl an der Schank in der Küche einmal speisen aussiedtrag gern auch an der Rezeption Aber so komplett einen regelmäßigen Rhythmus habe ich nicht.

00:27:06: Dafür darf ich halt auch im Salzkammer gut, also das raunsehe Allemteuer Tourismus verbauen und ein bisschen mitwirken.

00:27:14: Ja dann bleiben für solche Sachen auch noch Zeit und das ist auch voll der schöne Ausgleich für mich.

00:27:19: Was habt's denn mehr?

00:27:19: Stammgäste oder welche die euch erstmals besuchen?

00:27:23: Du!

00:27:24: Wir haben doch eine gewisse Größe.

00:27:26: Ich würde sagen, wir haben sehr viele Stammgäste auch nur die mehrere Wochen im Jahr bei uns bleiben.

00:27:31: Wir haben ganz liebe Wiener Stamm-Gäste, die kommen dreimal im Jahr fix, im Frühling, spät Sommer und dann nur mal in der Adventzeit auf mindestens zehn Nächte quasi.

00:27:45: Bei uns ist einfach unser Haus für alle gerne geöffnet.

00:27:49: Man sagt immer, man soll sich auf eine Zielgruppe spezialisieren.

00:27:52: Das ist bei uns schwierig!

00:27:53: Weil bei uns ist der Berg dahinter wird die Wanderer sein.

00:27:55: herzlich willkommen auch im Wandergewand also.

00:27:58: Natürlich putzt man sich die Dreckingschuhe vor der Haustür ab, das ist klar.

00:28:01: Aber so darf jeder gern kommen!

00:28:05: Da muss man jetzt nicht sie vorher umziehen, gell?

00:28:07: Wir haben Geschäftsgäste bei uns also Reisende mit Übernachtungen genauso wie Seminare und kleinere Klausuren.

00:28:15: Wir haben natürlich die Gmunderinnen und Gmundner, die entweder mit dem Boot zum Beispiel mal umfahren, also nicht nur mit der Linie sondern gerne auch mit dem Segelboot, Elektro-Boot, Motorboots, Standard-Puddle haben wir schon gehabt.

00:28:26: Ja... Also von bis wirklich alles vertreten und ich möchte mir ja gar nicht drauf spezialisieren.

00:28:31: Und das Schöne ist, es kommen da alle bei uns zusammen.

00:28:35: Da ist keiner besser oder schlechter?

00:28:37: Bei uns sind auch internationale Gäste natürlich jederzeit gerne willkommen.

00:28:40: Dann hake ich doch gleich mal ein!

00:28:41: Bei die Wiener- und bei den internationalen Gästen, bei diesem wunderbaren Fleckerl hier – was empfiehlst du ihnen für Ausflüge?

00:28:48: Was sollten sie sich unbedingt anschauen?

00:28:50: Deine Top

00:28:51: drei?!

00:28:52: Meine Top drei natürlich im Mandasee an Schiffort.

00:29:01: Wir

00:29:03: müssen YouTube.

00:29:05: Schaut's bitte rein, es kommt jetzt wirklich... Kommen da jetzt deine Gäste?

00:29:09: Musst du jetzt alle begrüßen!

00:29:11: Müssen wir jetzt

00:29:20: abbrechen?!

00:29:25: raus in die Natur, auch in den Wald oder auf dem Berg.

00:29:29: Ich sag Herzensberg natürlich da dranstehen aber das muss man schon ein bisschen geübt sein und da sage ja jeden der was auf wie gehen mag.

00:29:36: Wann ist Sierg-U?

00:29:37: Da ist jetzt vielleicht nicht das richtige Schuhwerk.

00:29:39: Die Bergrettung ist ja bei uns ... Wir waren früher Stelle praktisch Meldestelle genau und sie haben nach der Übung.

00:29:47: sind Sie gern oder kehren Sie ja jetzt noch gerne ein bei uns wenn wir sehr enges Verhältnis zur Bergrettungen?

00:29:53: Aber der Grünberg traut mir zu, dass fast jeder schafft.

00:29:57: Und da oben ist ein ganz toller Baum wie Pfad und den Laudachsee.

00:30:00: Den Ausflug soll man machen.

00:30:02: Wer es nicht so tat, hat das aufgekommen mit der Seilbahn fahren.

00:30:06: Von dem her ist es dieser Top-Ausflugsziel?

00:30:09: Ja, vor allem die Rutsche!

00:30:10: Ich lieb's!

00:30:12: Macht Spaß, du Stimme!

00:30:15: Wir haben jetzt gerade den Sicherheitstag entmunden gehabt.

00:30:18: Und da hat die Bergrettung eine Sipplein-Au.

00:30:20: wie gespannt zum Rathausplotz, vom Rathause runter.

00:30:24: Was von wo weg?

00:30:25: Die winken uns!

00:30:26: Hallo!

00:30:28: Vom Büro vom Stadtdamtsdirektor weg, vom Balkon.

00:30:31: ja und natürlich unsere Tochter hat sie Traben mit vierer Halb und ich hab mir das auch nicht nehmen lassen.

00:30:36: Werde kommt nach der Mama oder?

00:30:37: Ja

00:30:38: sicher wieder hin.

00:30:40: Okay und Nummer drei

00:30:43: Ja, es ist ja im Salzkammergut hin und wieder doch auch mal ein bisschen regnerisch.

00:30:47: Man kann

00:30:48: da ...

00:30:49: Das wird keine Netze!

00:30:50: Ja, das ist auch hin- und wieder.

00:30:52: Kann man trotzdem ja schön was machen durchgemunden, flanieren unsere tollen Kaffeehäuser, traditionsreiche genauso wie jetzt die Moderne.

00:31:00: also wir haben da super breites Angebot und natürlich das Schlossort gehört schon dazu weil die Märchen vom Schlossord werden sie vielleicht kennen.

00:31:08: jeder der uns nicht kennt ich kanns nicht in der Kurzfassung erzonen liest sich noch Schön mit dem Riese Erler und dem Stein, der dann quasi einer auf der Insel für seine Angebettete oder Schlossorte war.

00:31:19: Aber was macht

00:31:20: ihr als Familie?

00:31:21: Wenn ihr mal ausspannen könnt... Was ist so da der Tipp

00:31:25: bei uns in der Region?

00:31:27: Ja!

00:31:28: Wenn wir als Familie aus ganz ehrlichen Gähe am liebsten dann Miesweg- oder Koldenbach Wütnis einmal weg von Menschen.

00:31:35: Also ganz urst jetzt, von wem?

00:31:37: Vielleicht auch mal von der eigenen Familie einfach wirklich nur rauserlassen und in die Natur weil es heudern gewaltig ist.

00:31:43: aber ich bin sowieso so ein Wassermensch also ich gehe ja total gerne dann einfach einmal ins See runde schwimmen.

00:31:48: oder.

00:31:48: letzten Winter habe ich begonnen mit dem Eisboden sehr sehr

00:31:51: cool

00:31:53: Habe ich dann ein bisschen schleifen lassen, das war voriges Jahr eben das erste Mal.

00:31:56: Ich würde es aber heuer wieder starten!

00:31:58: Ja

00:31:58: Anna bist du generell ein Mensch der bei Trends schnell aufspringt?

00:32:01: Weil Eisboden war halt einfach ein Wahnsinn letzten Winter.

00:32:05: Plötzlich war jeder im Attersee bei uns im Winter oder bei euch im Traunse.

00:32:09: Bist du so ein Mensch, der einfach bei jedem Instagram dabei ist und die Selfie-Kamera halt?

00:32:14: Nein, das bin ich nicht.

00:32:15: Das kann doch schon passieren dass ich die Selfiekamere halt weiß.

00:32:18: was?

00:32:18: wenn ich wieder mal einen Blätzen mitmache Fällt mir zum Beispiel die Ice Bucket Challenge damals ein, die habe ich schon gefilmt.

00:32:26: Oder Blanking im Gasgarten haben wir mit dem Mitarbeiter gemacht.

00:32:29: Also Jain... Ich bin keine, die Schnörfern trennt auf... also eher so das... Ich schaue Zeit dazu und wenn man denkt, na ja vielleicht so bleibt es gar nicht, probiere ich's da nahe aus!

00:32:39: Aber ich finde halt das Eisboden Das ist ja irgendwie kein Trend.

00:32:42: Ich weiß, da gibt es Kommunden und dann Sterne und Männern und Frauen, die wirklich jeden Tag im Jahr in Säge gegangen sind oder immer nur gängern.

00:32:52: Und das ist wirklich gut fürs Immunsystem!

00:32:55: Die machen ja nicht aus Gaudi sondern weil sie sagen, dass es für die Gesundheit ist?

00:33:01: Nein,

00:33:02: auf keinen Fall.

00:33:03: In keinem Leben könnte ich in den Eiskarten serien

00:33:06: Ja, warte mal herab aber im Moment sagen wir nein.

00:33:09: Genau das kann schon irgendwie herausfordern!

00:33:11: Wir waren ja beim Josef Köbal kennst du den?

00:33:14: Verrückter aus Marseillaan, den haben auch schon gehabt dem Podcast der durch die ganzen eiskalten Kanäle auf der Welt schwimmt.

00:33:21: Mega!

00:33:21: Wahnsinn!

00:33:21: Übrigens, er war vor Kurzem bei mir im Radivinstudio.

00:33:23: Er hat mich sehr gefreut, ihn wieder

00:33:25: zu werden.

00:33:25: Der ist ja rund um Manhattan gespommen!

00:33:27: Der war

00:33:27: unglaublich.

00:33:29: Also unbedingt nachhören die Folge falls ihr sie noch nicht gehört habt.

00:33:32: Spithetskistison komplett da.

00:33:33: Es ist ja wunderschön.

00:33:35: Sonne im Gesicht für gut.

00:33:37: Du schaust nämlich dir rein und dann setzt sie auf.

00:33:39: Johanna ich würde gerne wissen wie das so ist?

00:33:41: Und da sind wir jetzt erst ein bisschen weg getrifftet mit dem Erdrutsch.

00:33:45: Wie es ist wenn man... De facto die Chefin ist über die eigene Familie.

00:33:50: Wie funktioniert das zum Beispiel?

00:33:52: Der Papa ist in der Küche und du bist mit irgendeiner Entscheidung nicht einverstanden, wie funktioniert es dann in der Familie Schalmeina?

00:33:59: Also ich bin nicht die Chefin über die eigenen Familie!

00:34:03: Wir sind einfach eine Familienbetrieb mehr Generationen.

00:34:07: auf dem Papier gibt's einen Chef Und so ganz ehrlich waren wir Meinung hat dann selber die anhören und überdenken, was ist die beste Entscheidung?

00:34:18: Natürlich muss man manchmal mal schneller Entscheidungen griffen.

00:34:21: Und ja, ich kann es ja wohl sehr stuße!

00:34:24: Ich werde schon einmal gemein gewesen sein, dass eine oder andere Maler zu meinen Eltern.

00:34:30: Es geht einfach nur miteinander.

00:34:31: Und ich bin froh, dass sie immer noch mithöpfen, weil das nicht selbstverständlich ist.

00:34:36: Aber Sie tanzen halt auch einfach gern.

00:34:38: Gott sei Dank!

00:34:39: Und ich tu's auch klären.

00:34:40: Weil wenn wir's nicht gerne taten, warum waren wir denn dann da?

00:34:44: Du bist jetzt schon ganz schön lang.

00:34:45: Lass mich zurückrechnen, in den Jahr zwanzig zwölf hast du die Rezeption quasi übernommen.

00:34:49: Da bist du nach Hause gekommen ja?

00:34:50: Jetzt haben wir zwanzzig sechs und zwanzich vierzehn Jahre Betrieb und ich habe irgendwo eine Zitat von dir gelesen dass es die Dienstleistung generell anstrengender geworden ist.

00:35:00: Hat sich viel geändert schon in diesen vierzehnten Jahren?

00:35:04: Hätte ich schon gesagt Ja!

00:35:05: Die Ansprüche sind einfach andere worden.

00:35:08: Dieses Wortwork Live-Bellens hat sich dann in den letzten zehn Jahren so herauskristallisiert.

00:35:13: Mittlerweile ist es eh schon ein bisschen wieder am Umschwenken.

00:35:18: Nur als Beispiel, wir bemühen uns dass man die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter natürlich verbessern.

00:35:24: mittlerweile haben sie jetzt die meisten vier Tage Woche im Service.

00:35:28: Natürlich Es ist eine anstrengende Arbeit im Tourismus weil heuer im Sommer es war überall haus oder?

00:35:33: Ja Bei unserem See war es früher so, dass der eine super Abkühlung geschaffen hat.

00:35:38: Auch in der Nacht.

00:35:40: Heuer war das nicht mehr so richtig der Fall und sie haben trotzdem sich bemüht bestmöglich unsere Gäste auch zu betreuen.

00:35:48: Und wenn man da ein bisschen Verständnis gegenseitig aufeinander aufbringt ... Das ist ja hoff ich mir genauso auch als Unternehmerin von meinen Mitarbeitern, dass... Ich bin halt am fast sieben Tag da.

00:36:02: Das darf natürlich keine Ausredezeit, wenn ich einmal zu wieder bin oder mal...

00:36:06: Du bist nicht zu wieder.

00:36:08: Danke!

00:36:08: Das passt zu euch am Podcast.

00:36:11: Wie groß ist eigentlich dein Team?

00:36:13: Jetzt abgesehen von der Familie, weil das ja auch interessant

00:36:16: ist.

00:36:16: Also im Schnitt sind wir dreißig Mitarbeiter und ich habe aber jetzt auf Ein Namensliste von die Mitarbeiter, Narmensstenkopf für die Einladung vom Betriebshausflug ja mit den Praktikanten und Aushilfen.

00:36:30: Wir haben hier auch einen Teilzeitbeschäftigte und das waren eineinhalb Sechs Personen.

00:36:38: Und das ist natürlich schon eine große Aufgabe.

00:36:41: Was hat's denn gewesen beim Betriebsausflug?

00:36:43: Wir fahren erst, und es ist jedes Jahr Fahrt ins Blaue.

00:36:46: Das

00:36:47: weiß noch keiner!

00:36:47: Genau sie wissen das nie.

00:36:49: die Mitarbeiter entscheiden sich da quasi bewusst dafür einen Tag mit uns zu verbringen.

00:36:54: Und ich habe recht auf Freude.

00:36:56: bei aktuell Schatzhauses waren wir fuchtsgleich die Heier gemeinsam.

00:36:59: am einundzwanzigsten Oktober im Geburtstag von meinem Papa machen wir den Ausflug ja.

00:37:04: Und dann machts zur?

00:37:05: An dem Tag ist geschlossen.

00:37:06: genau

00:37:07: Ich würde mal über die Zukunft ein bisschen reden.

00:37:09: Weil du hast gesagt, ich glaube, ihr müsst nur mal schon hundertundzwanzig Jahre alt das Wirtshaus und das Körde auch in die Zukunft gebracht ist.

00:37:17: Du hast dann empfindet...

00:37:19: Moment!

00:37:19: Das sind schon über hundertdreißig oder?

00:37:20: Das sind ja hundertaner dreißig sind's,

00:37:22: oder?!

00:37:23: Achtzehn sechs und neunzig hundert drei sind es.

00:37:24: Ja hundert dreißg.

00:37:25: Was rechnet dir da vor?

00:37:26: Ich weiß auch

00:37:27: nicht.

00:37:27: Also sagen

00:37:27: wir über hunderd Dreißig.

00:37:28: Du machst

00:37:29: dich auch sonst immer jünger.

00:37:31: Ja, das ist ein klans Problem von uns beiden oder mein Freund?

00:37:35: Wieso

00:37:35: ich?

00:37:36: Von mir rettet er auch.

00:37:39: Also über hundertdreißig Jahre alt ist es.

00:37:40: Es wird so sehr beim Hosen und dann starnt oder unterm Star.

00:37:44: Und man hat das Gefühl... Du schaffst die Balance recht gut zwischen Vergangenheit hochhalten und der Zukunft.

00:37:51: Mit Infinity Pool

00:37:52: usw.,

00:37:53: trotzdem sagst du, es gibt vieles Erhaltenswertes.

00:37:55: Was ist da deine Philosophie?

00:37:57: Und wo siehst du dieses Haus?

00:37:58: in zehn Jahren, in zwanzig Jahren?

00:38:00: Wo siehst das generell hinentwickeln?

00:38:03: Also ich bemühe mich, dass sich diese Balance schaffen.

00:38:08: Ich sage das wirklich als wir, als Familie auf allem.

00:38:11: Christian und ich möchten das Haus dahin weiter entwickeln dass es auf der einen Seite eben ein Wohlfühlplatz bleibt und noch mehr Wohl-Füllplatz wird.

00:38:22: Also, wie gesagt, wiederhole ich mich aber das ist ernst gemeint sowohl für die Mitarbeiterinnen als auch für die Gäste und auch für uns selber weil es ist da ein Kraftplatz.

00:38:33: also wir sind ja in der Natur da draußen ist ein Kraftberg und der See hat was beruhigendes und schönes und es soll zum Entschleunigen werden.

00:38:43: Es ist ja das Schöne bei uns in der Gastronomie-Hotellerie.

00:38:48: Die Gäste kommen freiwillig zu uns, dass sie da das Wertvollste, was sie haben, bei uns verbringen und es ist Zeit!

00:38:54: Freizeit?

00:38:55: Freizei... Genau.

00:38:57: Wenn du mir in die Zukunft denkst, und zwar wirklich einmal kurz nachdenkst drüber, glaubst du hättest du ein Problem wenn die Maria mal nein sagt?

00:39:06: Also ich hoffe, dass ich dann so weit bin, nicht so viel ausmacht.

00:39:11: Natürlich, glaube ich wünscht sie wahrscheinlich jeder der von mehr Generationenbetrieb kommt und dort tätig ist das die nächste Generation übernimmt.

00:39:19: und dennoch wünsche ihr dass Sie ja dass man sich soweit gut begleiten haben mit die Werte, dass sie die Entscheidung zu einem gewissen Ort frei machen kann und treffen kann und einfach das für sie passt und sie glücklich wird.

00:39:35: Das ist ja das, was sich die Eltern für ihr Kind wünschen.

00:39:39: Du könntest das Risiko natürlich auch noch steuern!

00:39:41: Und für mehr Nachwuchs sagen.

00:39:44: Herr kleine Hansi,

00:39:45: Johann!

00:39:47: Danke für den Tiefdrucker!

00:39:48: Entschuldigung,

00:39:49: der Robert ist da wirklich familienplanungstechnisch und er ist auch wirklich einsam.

00:39:52: Ja ich bin ja

00:39:52: Kinderprogrammgestalter, ich kenne ihn aus.

00:39:54: Ich würde schon gerne

00:39:55: nachwuchsen bitte.

00:39:57: Für die Fernsehquote oder Radioquote.

00:39:59: Ich würd das schon gern schön langsam zum Wordrap kommen.

00:40:02: Hast du wie immer eine letzte Frage?

00:40:03: Nein, ich habe

00:40:04: nicht eine letzte.

00:40:04: Ich hab so ein Entwederoder-Spiel.

00:40:06: Das ist nett.

00:40:07: Das gefällt dir sicher.

00:40:09: Buckelklopfer oder Harnschlag Das ist nämlich, glaube ich, das erste.

00:40:12: Umarmung?

00:40:14: Aha!

00:40:14: Sie geht ihren eigenen Weg.

00:40:16: Merkt man ja wirklich sehr aufsässig.

00:40:18: Wir haben zwei Vorgaben und sie nimmt die Dritte.

00:40:20: Ich

00:40:21: weiß, was mir gut gefallen hat in der Coronazeit.

00:40:24: Wie uns der Vanderbellen das Zeichen vorgemacht hat – die Hand zusammen oder?

00:40:28: Das war

00:40:29: schön.

00:40:31: Doch,

00:40:31: das stimmt.

00:40:32: Zwar gemacht.

00:40:34: Napaste.

00:40:36: Steg oder Kastaniengarten?

00:40:39: Steg.

00:40:40: Trucke oder Dubai?

00:40:42: Tokyo, ganz klar.

00:40:44: Sauna oder See?

00:40:45: See!

00:40:46: Rezeption oder Küche?

00:40:48: Rezeptions...

00:40:49: Ottergau oder Transil muss man kurz was dazusagen?

00:40:51: es ist ja die Urgroßmutter glaube ich von uns drüben vom Ottersee und auch die Mama.

00:40:55: Das stimmt, Mamas vom Ottengau definitiv ich bin ein unternsteiner Kind.

00:40:59: Transil.

00:41:01: Most- oder operativ?

00:41:03: Operativ.

00:41:05: Wenn der Kapitän, der Urgroßevater vom Dampf versteigen würde Was würdest du ihm zeigen und wo würdest ihn gekonnt vorbeileiten?

00:41:12: Ich würde ums Haus zahlen und wir gespannt auf sein Feedback.

00:41:16: Und trotzdem hoffen, dass es mich gefällt!

00:41:18: Würdet ihr das auf die Schulter schlagen glaubst?

00:41:21: Ja das hoffe ich und wenn nicht dann würd' ich sagen krieg ich bitte auch ein... Das ist ja eine Ehre hallo!

00:41:26: Super!

00:41:27: Kommst du zum Wordtrap?

00:41:28: Ja!

00:41:29: Im Salz kann man gut schmecken hier.

00:41:32: Da dran siefisch.

00:41:33: Welcher genau?

00:41:34: Ja natürlich Rheinanke oder der Riedling.

00:41:37: Im Salz können wir gut taugt mir nett.

00:41:40: Ja wir sind schon stuhlschädlerisch.

00:41:42: Bitte,

00:41:43: wo denn?

00:41:45: Im Salzkammergut fehlt mir.

00:41:48: Manchmal das Ur-Bahne, wie gesagt, dann erwischt mich die Fernwäh und dann reise ich wieder mal weg und bin froh, dass ich da bin.

00:41:56: Da pickt sie ab!

00:41:59: Aber nicht falsch.

00:42:00: Genau ist ja wichtig.

00:42:01: Und im Salzkammergurt ist es das Allerwertvollste.

00:42:05: Unser Natur und auf das sollen wir uns gut schauen

00:42:08: Johanna, danke.

00:42:08: Das war so ein schönes Gespräch und so einen schönen Platz!

00:42:11: Wir kommen definitiv

00:42:12: wieder.

00:42:13: Euch da draußen Danke fürs Zuhören, fürs Zuschauen bis nächsten Dienstag.

00:42:16: Servus.

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